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Klanggestalten

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Mit der von 17. bis 19.11. erstmalig an der mdw stattfindenden Kooperationsveranstaltung „Klanggestalten“ zum Themenkomplex Geigenbau, Geigenbaukunde und Instrumentenpflege setzt das IJH einen wichtigen Impuls zum Schließen einer Lücke im Rahmen der Lehre.
Die „Klanggestalten“ als prominenteste Vereinigung europäischer Geigen- und Bogenbauer_innen sind seit vielen Jahren in der Weiterentwicklung, Erforschung und Vermittlung des Geigen- und Bogenbaus aktiv. Die Meister_innen aus den verschiedensten Zentren Europas lassen Studierende und Lehrende an Arbeitsprozessen teilhaben, erläutern in Vorträgen und Workshops verschiedenste Aspekte der Streichinstrumente von Bau- und Klangprinzipien bis zur optimalen Pflege und Klangeinstellung.
Bei der Präsentation der neu gebauten Instrumente gibt es Gelegenheit zu ausgiebigem Ausprobieren und Vergleichen, im Konzert am 17.11. und bei den Lounge-Session (18. und 19.11.) stellen Studierende die neuen Instrumente, die sie sich eine Woche vorher für das Projekt aussuchen auch gleich im künstlerischen „Ernstfall“ auf die Probe!
Vor allem aber soll sich mit diesem neuen Wahlfachprojekt ein reger Austausch und Dialog über die vielen Fragestellungen rund um das für die meisten brennende Thema „Instrument“ für die StreicherInnen-Community der mdw ergeben!

Unser herzlicher Dank geht an die Initiatorin Bärbel Bellinghausen und alle, die für die Vorbereitung und Durchführung sorgen. Wir freuen uns über die institutsübergreifende Zusammenarbeit und sind gespannt auf vielgestaltige Klang-Erfahrungen!

Konzertprogramm Auner Quartett

Am 18.11. um 19 Uhr im Joseph Haydn Saal

W.A: Mozart:
Divertimento in D-Dur
Allegro
Andante
Presto

Anton von Webern:
Langsamer Satz für Streichquartett

F. Schubert:
Quartettsatz in c-moll
-

Ludwig van Beethoven:
Streichquartett Op. 18/4 in c-moll

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Korngold 60/120

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am 24.11.2017

mdw200 hat nach den beeindruckenden künstlerischen Ereignissen des ersten Halbjahres auch im Herbst noch
einige besondere Highlights zu bieten.
Anlässlich des „doppelten” Jubiläums von Erich Wolfgang Korngold realisiert das Joseph Haydn Institut zusammen mit dem Max Reinhardt Seminar und dem exil.arte Zentrum einen besonderen Abend, der den späteren König der Hollywood-Filmmusik mit zwei seiner schönsten kammermusikalischen Werke vorstellt: Das kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs entstandene und 1917 uraufgeführte Streichsextett und die Schauspielmusik zu Viel Lärmen um Nichts, die Korngold 1918 komponiert hat und 1920 im Schlosstheater Schönbrunn zur Uraufführung gebracht hat.
Die Studierenden des Max Reinhardt Seminars zeigen vor und nach dem Konzert eine eigene Fassung von Shakespeares Komödie um 18.00 und 21.00 Uhr in der Arena im Max Reinhardt Seminar. Das Publikum hat die Gelegenheit, die Spurensuche nach Shakespeare von Thyl Hanscho vor oder nach dem Konzert zu erleben, das Peter Roessler mit seinen Anmerkungen zu Erich Wolfgang Korngold und Max Reinhardt eröffnet.

18:00 "Viel Lärm um Nichts" in der Arena des Max Reinhardt Seminars

19:30 "Korngold 60/120" Studierendenkonzert der mdw unter der Leitung von Johannes Meissl im Schönbrunner Schlosstheater

21:00 "Viel Lärm um Nichts" in der Arena des Max Reinhardt Seminars

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"nun bin ich Musiker mit Ernst und ohne Reue" Der Komponist und Pädagoge Richard Stöhr

Archiv der Universtität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik

14.12.2017

Konzertbeginn 18:00 Uhr im Joseph Haydn Saal der mdw

Eintritt frei! Um Anmeldung wird gebeten:

im Anschluss: Eröffnung der Ausstellung

Anlässlich des 50. Todestages Richard Stöhrs (1874-1967) gedenkt die mdw dem 1938 vertriebenen Komponisten und Lehrenden des Hauses. Zur Eröffnung der Ausstellung bringen Studierende des Joseph Haydn Instituts eine Auswahl seiner Werke (Klavierquartett Op. 63, Nonett – Kammersymphonie Op. 32, Flötensonate Op. 61 gemeinsam mit Bärli Nugent) unter der künstlerischen Leitung von Johannes Meissl, Avedis Kouyoumdjian und Gottfried Pokorny zur Aufführung.

Studierendenkonzert mit:
Nagy Josef, Egger Manuel, Fretán Nikolett, Kalmykova Nadia, Kalmykova Liubov, Sibinovic Andjela, Mokrzycki Rafał Paweł u.a.

Rezital und Masterclass mit Tosiya Suzuki (Japan)

Mittwoch, 29. November 2017, Raum B 0403, 13.00 - 16.00 Uhr
L O C U S   S O L U S
Zeitgenössische Musik für Blockflöte.
Lecture über die Aufführungspraxis zeitgenössischer Blockflötenmusik

20.00 - 21.00 Uhr, Zubin Mehta-Saal
Rezital

Donnerstag, 30. November 2017, Raum A 0312, 11.00 - 18.00 Uhr
Öffentliche Masterclass


Details siehe im Downloadbereich:

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Improvisation als Musik-Theater

Workshop mit Bertl Mütter

Improvisation als Musik-Theater bedeutet, dass wir in zwei Spiel-Einheiten (dazwischen ist eine zweiwöchige Gär- und Inkubationszeit) aus der kollektiven Improvisation Mikro-Szenen erarbeiten. Musikalische, literarische, sowie szenisch-imaginative Vorlagen (eingebrachte Angebote sind dringend erwünscht!) dienen der inkubatorischen Disposition für das Finden szenisch gestalteter Musik / musikalisch gestalteter Szenen im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation.

• Ermutigung zur künstlerischen Imagination
• Erprobung von Kriterien plausiblen kollektiven Spielens
• Stimmiges Austarieren der Bedürfnisse (der/s Einzelnen, des Kollektivs)
• Übernehmen künstlerischer Verantwortung für Das Ganze
• Finden einer tauglichen Dramaturgie: »Was will das Werk von uns?« (welches Werk!?)
• Fragen nach der Relevanz Des Ganzen

Details siehe Downloadbereich:

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Rezital und Masterclass mit Tosiya Suzuki (Japan)

Mittwoch, 29. November 2017, Raum B 0403, 13.00 - 16.00 Uhr
L O C U S   S O L U S
Zeitgenössische Musik für Blockflöte.
Lecture über die Aufführungspraxis zeitgenössischer Blockflötenmusik

20.00 - 21.00 Uhr, Zubin Mehta-Saal
Rezital

Donnerstag, 30. November 2017, Raum A 0312, 11.00 - 18.00 Uhr
Öffentliche Masterclass


Details siehe im Downloadbereich:

0612-14 Yoshimi Oshima - Infoscreen2.png „Ferne Klänge“ - Barock-, Neobarock- und moderne fernöstliche Musik

 „Ferne Klänge“ - Barock-, Neobarock- und moderne fernöstliche Musik
 

Gesprächskonzert
Mittwoch, 13. Juni 2018, 18.30 Uhr
Festsaal – Seilerstätte 26

Als Gast:
Yoshimi Oshima, Flöte (Kyoto City University of Arts)

Jocelyne Gibert-Rainer, Violine
Ingomar Rainer, Cembalo

Die Ferne einer zeitlichen ebenso wie einer geographischen Dimension bringen in unserem musikalischen Repertoire der gegenwärtigen klassisch-romantischen Szene jeweils neue Aspekte des musikalischen Ausdrucks, bringen neue Erfahrungen im Hören, sowie neue interpretatorische Herausforderungen hervor. So ist die sogenannte „Alte Musik“ auf ihre Weise ebenso „ferner Klang“ wie die sogenannte „Neue Musik“, speziell im Kontext außereuropäischer Musikkulturen, sogenannte „alte Originalinstrumente“ eine ebensolche Inspirationsquelle wie eigenständige ostasiatische Musikinstrumente. Unser kleines Programm versucht, diese Momente im Kontrast und im Gemeinsamen der Gegenüberstellung von barocker und neuerer ostasiatischer Musik hörbar werden zu lassen.

Stücke von Telemann, Rameau, Couperin, Fukushima, Matsudaira, Yun, Takemitsu, Martinu.

 

Workshop mit Yoshimi Oshima, Flöte:
Dienstag 12.6., 15.30 bis 18.30 Uhr,
Anton v. Webernplatz/Riegel
   LEG 31
 

Vortrag „Western music in Japan“ und Workshop
Donnerstag 14.6., 12.30 bis 15.30 Uhr
Singerstrasse B 403

Yoshimi Oshima gilt als typischer Repräsentant der Generation japanischer Musiker, die in der internationalen Klassik-Szene erfolgreich Fuß gefasst haben. Geboren 1958 in Osaka hat er 1981 in Kyoto graduiert, anschließend bis 1984 als postgradualer Student an der damaligen Musikhochschule Wien mit Wolfgang Schulz gearbeitet. In dieser Zeit internationale und japanische  Wettbewerbspreise. !987 bis 1989 Soloflötist des Radio-Symphonieorchesters Prag, nach der Rückkehr nach Japan im Gumma-Symphonieorchester tätig. Seit 1990 rege solistische und Kammermusiktätigkeit mit bekannten Solisten und Ensembles weltweit. Seit 1997 Lehrtätigkeit als Professor an der Kyoto City University of Arts. Daneben zahlreiche Meisterkurse in Japan (Kusatsu), Europa und USA. Seine Diskographie umfasst das klassische Flötenrepertoire (Vivaldi-Concerti, Mozart: Konzerte und Quartette u.a.), daneben Raritäten (Antonin Rejcha) bis zum Unterhaltungsarrangement (Piazzola).

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Musethica

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Intensive Konzertpraxis für exzellente junge Musiker_innen kombiniert mit starkem sozialen Engagement – das ist die Kernidee, mit der  Musethica von Zaragoza in Spanien aus vor 5 Jahren gestartet ist. Mittlerweile gibt es regelmäßige Musethica-Projekte in zahlreichen Ländern: Spanien, Deutschland, Israel, Polen, Schweden, Frankreich und China. Zum ersten Mal findet nun nach bereits erfolgten erfolgreichen Kooperationen im vergangenen Jahr eine Musethica-Projektphase in Wien mit und an der mdw statt.

Vom 27. November bis 3. Dezember spielt das Simply Quartet, das sich nicht zuletzt durch seinen 1. Preis beim Int. Joseph Haydn Wettbewerb und durch seine Erfolge im Rahmen der ECMA (European Chamber Music Academy) für das Programm bestens qualifiziert hat in diversen sozialen Einrichtungen in Wien.

Die Musikeri_nnen erhalten kein Honorar für ihre Auftritte. Vielmehr dient die künstlerisch und emotional herausfordernde Konzertpraxis ihrer Entwicklung und fördert kulturelle Teilhabe für alle. Die jungen Künstler_innen entwickeln ein neues Verständnis für die Bedeutung der Musik und ihrer Rolle als professionelle Musiker_innen in der Gesellschaft. Ein wesentlicher Aspekt ist das gemeinsame Musizieren der Studierenden mit den Tutoren und das künstlerische Monitoring einer Intensivwoche mit bis zu 13 Auftritten.

Die Konzerte werden betreut und gecoacht vom künstlerischen Leiter von Musethica, dem Bratschisten Avri Levitan und von Johannes Meissl und Dietmar Flosdorf. Avri Levitan und Johannes Meissl werden auch selbst als Mitwirkende beteiligt sein.  Die Auswahl und Vorbereitung der sozialen Einrichtungen wird vom Musethica-Team vorgenommen, die organisatorische Durchführung liegt beim Joseph Haydn Institut.

Durch die Verbindung mit der an der mdw bereits bestens etablierten Projektschiene “Das andere Podium” ergibt sich eine Instituts-übergreifende Zusammenarbeit auch innerhalb der mdw.

Öffentliches Konzert am 3.12.2017
im Joseph Haydn Saal der mdw

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Haydn ad libitum

20.11. von 20:00 bis 22:00
Musikverein, Gläserner Saal
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien

Karten zu € 21/18/5 (Stehplätze) an der Tages- und Abendkassa des Musikvereins. Infos: www.musikverein.at

Der für uns heute übliche Respekt vor der Originalgestalt einer Komposition hätte im 18. Jahrhundert wohl nur ein ungläubiges Kopfschütteln ausgelöst. Beispiele für diesen lockeren Zugang zum musikalischen Schaffen werden hier zum Klingen gebracht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Bearbeitungen aus der Zeit von Kaiserin Maria Theresia.
Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Programm

Joseph Haydn:
Symphonie Hob I:108 in einer Fassung für Streichquartett (Paris 1768)

Streichquartett nach dem Oratorium “Il ritorno di Tobia” von Joseph Haydn (Bearbeitung für die kaiserliche Familie, 1798)

Streichquartett in D-Dur, Hob III: 3 in einer Bearbeitung für Streichtrio und Cembalo (Melk, 2. Hälfte des 18. Jh)

Arien von André Ernest Modeste Grétry, Ignaz Umlauff und Georg Christoph Wagenseil in Bearbeitungen für Gesang, Streicher und Hammerklavier beziehungsweise Cembalo

Georgina Melville, Sopran
Vanessa Waldhart, Sopran
Arnheidur Eiriksdóttir, Mezzosopran
Johannes Bamberger, Tenor
Sonya Shapovalova , Cembalo
Carlo Benedetto Cimento, Hammerklavier
Doreen Quartett
und weitere Studierende der mdw

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Trio Metral

Preisträger vom 7. Internationalen Joseph Haydn Kammermusik-Wettbewerb 2017
spielen am 24.11.2017 um 20:00 Uhr im Wiener Musikverein!

Metallener Saal
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien

Trio Metral:
Victor Metral, piano
Joseph Metral, violin
Justine Metral, violoncello

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Violine und Violoncello D-Dur, op. 70/1, „Geister-Trio“
Eric Tanguy: Trio für Klavier, Violine und Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 d-Moll, op. 49

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Plakat Haydn ad libitum 20.11.17.jpg

Haydn ad libitum

20.11. von 20:00 bis 22:00
Musikverein, Gläserner Saal
Musikvereinsplatz 1
1010 Wien

Karten zu € 21/18/5 (Stehplätze) an der Tages- und Abendkassa des Musikvereins. Infos: www.musikverein.at

Der für uns heute übliche Respekt vor der Originalgestalt einer Komposition hätte im 18. Jahrhundert wohl nur ein ungläubiges Kopfschütteln ausgelöst. Beispiele für diesen lockeren Zugang zum musikalischen Schaffen werden hier zum Klingen gebracht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Bearbeitungen aus der Zeit von Kaiserin Maria Theresia.
Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Programm

Joseph Haydn:
Symphonie Hob I:108 in einer Fassung für Streichquartett (Paris 1768)

Streichquartett nach dem Oratorium “Il ritorno di Tobia” von Joseph Haydn (Bearbeitung für die kaiserliche Familie, 1798)

Streichquartett in D-Dur, Hob III: 3 in einer Bearbeitung für Streichtrio und Cembalo (Melk, 2. Hälfte des 18. Jh)

Arien von André Ernest Modeste Grétry, Ignaz Umlauff und Georg Christoph Wagenseil in Bearbeitungen für Gesang, Streicher und Hammerklavier beziehungsweise Cembalo

Georgina Melville, Sopran
Vanessa Waldhart, Sopran
Arnheidur Eiriksdóttir, Mezzosopran
Johannes Bamberger, Tenor
Sonya Shapovalova , Cembalo
Carlo Benedetto Cimento, Hammerklavier
Doreen Quartett
und weitere Studierende der mdw

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NICHT NUR ALTE MUSIK: BEARBEITUNGEN – ANEIGNUNGEN – ÜBERNAHMEN

Collegium musicum der mdw

Jocelyne Gibert-Rainer • Ingomar Rainer Einstudierung u. Leitung

 

Johann SIOLY | Arnold SCHÖNBERG
Weil i a alter Drahrer bin

Karlheinz ESSL
O rosa bella. Transkription nach John Dunstable u. a.

Johann Sebastian BACH
aus: Musikalisches Opfer BWV 1079

Isang YUN
Königliches Thema für Violine solo

Robert SCHUMANN | Bernd Alois ZIMMERMANN
Träumerei

Franz SCHUBERT | Bernd Alois ZIMMERMANN
Moment musical

Franz SCHUBERT | Johann Kaspar MERTZ
Ständchen »Leise tönen meine Lieder«

Franz SCHUBERT | Arnold SCHÖNBERG
Ständchen »Horch, horch, die Lerch‘«

Luigi DENZA | Arnold SCHÖNBERG
Funiculì, Funiculà

Die Praxis der Bearbeitung öffnet ein weites Feld, das von der Instrumentation schlichter Volksmelodien
über das Arrangement
kanonischer Werke bis hin zur Erweiterung und Verfremdung reicht. Nicht zuletzt
Arnold Schönberg demonstrierte sein
. Können auch an Wienerliedern. Einige Jahrzehnte später verstand
Bernd Alois Zimmermann das Arrangieren als selbstverständliche Handwerksarbeit des Komponisten. In
diesem
Rahmen und vor allem darüber hinaus können sich allseits bekannter Musik neue, nie gehörte Räume öffnen.

Kooperation Arnold Schönberg Center und Joseph Haydn Institut für Kammermusik,Alte Musik und Neue Musik

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Programm:

J.J. Froberger (ca. 1616-1667)
Toccata in a, FbWV 112

J.P. Sweelinck (1562-1621)
Variationen über "Onder een linde groen", SwWV 325

A. Poglietti (?-1683)
Toccatina sopra la Ribellione di Ungheria:
Galop – Allemande. La Prisonnie – Courente. Le Proces – Sarabande.La Sentence – Gigue. La Lige -
La Decapitation. Avec Discretion –Passacaglia – Les Kloches. Requiem eternam dona eis domine

J.S. Bach (1685-1750)
Concerto D-Dur BWV 972 nach einem Concerto von A. Vivaldi (1678-1741)
aus dem L'Estro Armonico (RV 230)
ohne Bezeichnung - Larghetto - Allegro

C.P.E. Bach (1714-1788)
Fantasia für Clavier fis-Moll, Wq 67

J.S. Bach
Brandenburgische Konzert Nr. 5 D-Dur, BVW 1015
Allegro - Affettuoso - Allegro

 

Mitwirkende:  Gertraud Wimmer, Traversflöte
                    Ulli Engel, Solovioline
                    Elisabeth Wiesbauer, Barockvioline
                    Wolfram Fortin, Barockviola
                    Edda Breit, Barockcello
                    Jan Krigovsky, Violone

 

Das Cembalo war von der späteren Renaissancezeit bis hinein in die Wiener Klassik ein zentrales Instrument für die Solomusik in der höfischen und bürgerlichen Kammer sowie für Ensemble- und Orchestermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen. Dabei bieten die Vielfalt an Musikgattungen wie auch die unterschiedlichsten Instrumententypen einen breiten Fundus an Stilen, die verschiedene regionale Ausformungen quer durch Europa aufweisen.
Im Programm des Konzertes treten mit J.P. Sweelinck und J.J. Froberger zwei Komponisten in Erscheinung, die zahlreiche Gattungen und Kompositionsarten auf dem Tasteninstrument prägten und über den Kontinent hinweg weithin verbreiteten. Die beiden Konzerte von J.S. Bach zeigen die Etablierung des Tasteninstrumentes als orchestralen Klangkörper sowie als virtuoses Soloinstrument im italienischen Concerto-Typ. Und mit Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel tritt das Instrument in eine neue naturalistische Ästhetik ein, die alle Nuancen des Instruments auskostet und zugleich die Ablösung des Cembalos durch das Hammerklavier einleitet.

Seit März 2018 lehrt Erich Traxler als Professor für Cembalo an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Als Solist und Kammermusikerkonzertiert er mit zahlreichen Alte-Musik-Ensembles mit Schwerpunkt auf dem Repertoire des späteren 17. und des 18. Jahrhunderts. Bei seinem Antrittskonzert treten mit ihm u.a. Kolleginnen der Abteilung Alte Musik an der MDW sowie auch Dozenten der MUK-Universität Wien und der ABPU Linz als Kammermusikpartner auf.

 

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