Carsten Eckert

Seine ständige „Wanderschaft“ zwischen der sogenannten historischen Aufführungspraxis und der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts bietet dem Blockflötisten Carsten Eckert eine Fülle an Inspirationsquellen für eine leidenschaftliche Musikvermittlung sowohl als gefragter Solist und Kammermusiker auf den internationalen Konzertbühnen als auch als Dozent an den verschiedenen pädagogischen Institutionen, wie der Hochschule der Künste Bern, der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und als Gastdozent beispielsweise an der Fryderyk Chopin University of Music, Warszawa, der Ukrainian National Academy of Music in Kiew und dem Moscow State Conservatory P. I. Tchaikovsky.
Im Herbst 2012 wurde er als Professor an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien berufen.

Nach seinen Studien an der Universität der Künste Berlin und an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten trat der Preisträger des Deutschen Hochschulwettbewerbes, des Concours Nicati für zeitgenössische Musik und anderer Wettbewerbe in zahlreichen Städten Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas auf und konzertiert unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Theater an der Wien, in der Philharmonie Kiew und auf vielen anderen Bühnen mit seinem Ensemble THE THEATRE OF THE EARS, mit den Swiss Baroque Soloists, dem Ensemble Il pomo d’oro, Il Complesso Barrocco, dem Ensemble Oriol Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin, den Berliner Philharmoniker, der Camerata Bern, dem Bach-Consort Moskau, den Kammersolisten Kiew u. a. m. bei zahlreichen Festivals für Alte Musik und Neue Musik. In den vergangenen Jahren wurde er wiederholt nach Osteuropa und Asien eingeladen, was unter anderem zu einer Konzertreise nach China und zu mehrfacher Zusammenarbeit mit verschiedenen Moskauer Barockensembles führte.

Gerade in den letzten Jahren wurde Carsten Eckert mehrfach von Ensembles und Orchestern als künstlerischer Leiter angefragt. So dirigierte er u. a. in Bern, Biel und Zürich eine bei Publikum und Presse hoch gelobte Produktion der Barockoper „Giulio Cesare in Egitto" von G. F. Händel und in einer anderen Produktion Auszüge aus J. P. Rameaus Oper „Platée“.
CD-Produktionen, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen zeugen von seinen künstlerischen Aktivitäten.

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