Johann Leutgeb

studierte Gesang an der Universität für Musik Wien bei Adelheid Schmid  sowie bei Herwig Reiter und Atem- und Körperschulung bei Hilde Langer-Rühl. Weitere wichtige Stationen waren: vier Semester Medizin, ein Jahr Gesang bei Charles Williams in Washington D.C., drei Jahre Musical Dance an der Hochschule für Musik in Wien bei Sam Cayne, Jazztanz bei Margit Manhardt sowie Kurse bei Kurt Widmer und Susi Nicoletti.
Das Repertoire Johann Leutgebs reicht von barocken und klassischen Opern bis zur klassischen Moderne und zu Neuer Musik.

Auftritte u.a. bei: Carinthischer Sommer, Wiener Festwochen, Ruhr Triennale, Steirischer Herbst, Schwetzinger Festspiele, Wien modern, Mozartfest Würzburg, Schauspielhaus Wien, Donaufestival, Europäische Wochen Passau, Hörgänge, Klangbogen, musik aktuell, Netzzeit, Neue Oper Wien, Festwochen Gmunden, Myzkir Musikdagar.
CD- und DVD-Produktionen u.a. mit Werken von Anestis Logothetis (ensemble i.m.p.u.l.s.e.), Hans Zender (Klangforum) und Beat Furrer (ensemble recherche).

1988 bis 1992 unterrichtete Johann Leutgeb am Diözesankonservatorium Wien Gesang, seit 1991 Atem, Stimme und Bewegung an der mdw.
1999-2001 unterrichtete er Atemschulung und Gymnastik im Rahmen des Lehrgangs für Musical und der Abteilung Sologesang der Wiener Musikuniversität.
Seit 1984 ist er als Referent für Stimmbildung und Atem, Stimme und Bewegung tätig (z.B. Internationale Chorakademie Krems, Musikfabrik Edelhof, Chorakademie Kärnten, Vokalakademie solo-pur, Vokalwoche Wolfsberg, Stimmbildungsseminar Spittal/Drau, Chorleiterlehrgang des Bundesministeriums für UJF St. Virgil und St. Martin, Chorleiterlehrgang des Pädagogischen Institutes des Bundes im Burgenland, NÖ und der Steiermark sowie Kurse in Deutschland und Taiwan).

 Persönliche Schwerpunkte und Unterrichtsziele

Egal ob wir ein Instrument spielen, singen oder einen Computer bedienen, wir spielen alle immer das gleiche Instrument: unseren Körper.

Im Körper der meisten Menschen gibt es Verspannungen, Balancestörungen etc. und daraus resultierend Fehlfunktionen. Ähnlich, wie man ein Instrument repariert, kann man auch das „Urinstrument Mensch“ in seinen Bewegungsabläufen positiv beeinflussen. Durch das Aufspüren von Verspannungen und Dysbalancen und ihrem Lösen bekommt der Körper eine Chance, wieder zu einer natürlicheren, freieren und damit effizienteren Funktionsweise zu finden. Nicht nur das Üben der Technik, sondern auch die Technik des Übens ist wichtig. Durch Atem- und Bewegungsübungen suchen Studierende, unterstützt durch mich, die befreiende Veränderung im Körper, um sie anschließend auf das Musizieren zu übertragen.

 

 
Fotocredit: cleale.com