Initiativen für Geflüchtete

Die mdw setzte bereits mit einer Reihe von Initiativen ein gesellschaftspolitisches Zeichen um schwer traumatisierten, von Fluchterfahrungen geprägten Menschen neue Perspektiven zu geben.

Begründet im seit 1990 bestehenden Minderheitenschwerpunkt an der mdw soll auch im Rahmen von Forschungsprojekten das Potenzial von Musik für gesellschaftspolitische Agenden genutzt werden.

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Zum Projekt "Musikalische Identifikationen von jugendlichen Geflüchteten" (2016)

 

 

Science4Refugees

Die Initiative der Europäischen Kommission ist ein Jobportal  für Menschen mit Fluchthintergrund. Kooperationspartner ist auch der FWF.

Aktuell läuft die Ausschreibung "Science4Refugees - Support to highly skilled refugee scientists" bis 30. August 2017.

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MORE - eine Initiative der uniko

"Menschen mit Fluchthintergrund brauchen in erster Linie sichere Unterbringung, Essen und medizinische Versorgung, aber sie brauchen noch mehr, nämlich die Möglichkeit Zukunftsperspektiven zu entwickeln."

MORE richtet sich an geflüchtete Menschen, die Orientierung für ein mögliches Studium und eine Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse anstreben.

MORE-Studierende an der mdw können als außerordentliche Studierende an allen Lehrveranstaltungen des MORE-Lehrveranstaltungsverzeichnisses teilnehmen.

 

 

MORE perspectives

Geflüchtete Menschen geben ihr Wissen weiter

MORE perspectives ist eine Plattform der österreichischen Universitäten für geflüchtete Wissenschaftler_innen/Expert_innen und Künstler_innen. Gemeinsam mit den Kolleg_innen an österreichischen Universitäten werden passende Formate entwickelt, in denen sie ihre Wissens- und Arbeitsgebiete darstellen können. Auf diese Weise finden sie Anschluss an Personen und Netzwerke der österreichischen scientific community und es öffnen sich neue Perspektiven für alle Beteiligten.

 

 

Erasmus+ Helping Refugees through

Die Förderung jener Bemühungen von EU-Staaten, Geflüchtete im europäischen Bildungssystem zu integrieren und ihre Kompetenzentwicklung zu sichern, ist angesichts der derzeitigen Migrations-Krise eine dringliche Aufgabe der Europäischen Union.

Die Europäische Kommission unterstützt die bereits zahlreichen Initiativen in EU-Ländern zusätzlich durch den gezielten Austausch sowie durch ihre Förderprogramme.

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ÖAW

Auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften engagiert sich aktiv mit dem Projekt "Flüchtlinge fördern, Flucht erforschen".

 

Anmerkung

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung geflüchteter, wissenschaftlich tätiger Menschen fällt unter die Ausnahmeregelung des § 1 Abs. 2 lit i des Ausländerbeschäftigungsgesetzes für Wissenschaftler und Forscher und stellt auf die Tätigkeit, nicht auf einen bestimmten aufenthaltsrechtlichen Status ab.

Daher gilt die Ausnahmeregelung für wissenschaftliche Tätigkeiten auch für AsylwerberInnen in einem laufenden Asylverfahren.

 

European University Association (EUA)

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