© Bernhard Rausch

Theresa Krügl

Sopran

Theresa Krügl begann ihren Gesangsunterricht bei Miyase Kaptan in Passau. Musikalisch beeinflusst wurde sie dort auch wesentlich von Martin Steidler und Jean Pierre Faber. Sie studierte Gesang bei Rainer Trost, Gabriele Lechner und Edith Lienbacher an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Maßgeblich wurde sie hier auch durch die Arbeit mit Christian Koch, Michael Rot und Robert Simma geprägt.

Bühnenerfahrung sammelte sie am Niederbayerischen Landestheater als Barbarina (Le nozze di Figaro), im Schlosstheater Schönbrunn als Susanna (Le nozze di Figaro), Adele (Die Fledermaus), Pamina (Die Zauberflöte) und Clarice (Il mondo della luna). Beim Festival j:opera sang sie die Gretel (Hänsel und Gretel) sowie die Marie (Die Regimentstochter). Sie gab die Adina (L´elisir d'amore) im Daegu Opera House in Korea und das Hannerl (Dreimäderlhaus) in Reutlingen sowie die Zerlina (Don Giovanni) im Stadttheater Baden, die Sandrina (La finta giardiniera) in Hainburg und die Silvia (L´isola disabitata) im Schlosstheater Valtice gemeinsam mit dem Concilium musicum Wien. Die Sopranistin wirkte in der Uraufführung von Guido Mancusis Johannespassion mit, welche auch auf CD erschienen ist. Konzerte führten die junge Sopranistin bereits nach Bukarest, Taipeh, Singapur, Malmö und Kopenhagen. 2016 war Theresa Krügl in Wien in der Weltpremiere von Alma Deutschers Oper Cinderella in der Titelrolle zu erleben. Gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl war sie 2017 im Brucknerhaus Linz sowie 201 8 in Wien bei Liederabenden zu hören. Ebenfalls 2018 interpretierte sie als Solistin gemeinsam mit dem Barockorchester L‘arpa festante Mozarts Große c-Moll Messe sowie mit der Akademie für Alte Musik Berlin Haydns Schöpfung. Als langjähriges Mitglied der Orangerie Schönbrunn sowie bei Konzerten mit dem Schönbrunner Schlossorchester und dem Johann Strauss Ensemble Linz sammelte sie wertvolle Bühnenerfahrung.

Theresa Krügl liegen jene Rollen und Werke am Herzen, die sich mit wahrhaftigem, ehrlichem Gefühl ausfüllen lassen. Das italienische Fach, Richard Strauss sowie die Operette stehen im Zentrum ihres musikalischen Weges. Dabei bilden stets das natürliche Sein und Fühlen die Grundlage jeder Rolle und Interpretation. „Oberflächlichkeit und Künstlichkeit beim Singen, rein um des Effektes willen, halte ich für sinnlos, gefährlich und entfremdend. Musik soll Herzen öffnen und die Menschen von innen heraus verändern. Es ist höchste Zeit, dass die Musikwelt im Allgemeinen und die Oper im Besonderen sich dieser großen Verantwortung und schicksalshaften Macht wieder bewusst werden.“

 

 
 
 

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