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Tenure-Track-Stelle für Musikschulforschung

Bewerbungsfrist: Dienstag, 31.08.2021

Am Institut für musikpädagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren (IMP) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist voraussichtlich ab 1. Jänner 2022 eine

Tenure-Track-Stelle für
Musikschulforschung

gem. § 99 Abs 5 UG
zu besetzen.

Beschäftigungsausmaß: vollbeschäftigt

Vertrag: Das Arbeitsverhältnis ist auf die Dauer von 6 Jahren befristet und bietet die Möglichkeit des Abschlusses einer Qualifizierungsvereinbarung. Nach erfolgreicher Erreichung der Qualifizierungsziele erfolgt die Überleitung auf eine Dauerstelle als assoziierte Professorin_assoziierter Professor.

Mindestentgelt: Die Ersteinstufung erfolgt gemäß Kollektivvertrag für Arbeitnehmer_innen der Universitäten in die Gehaltsgruppe B1/Postdoc-Stelle mit einem Mindestentgelt von € 3.945,90 (14 Mal). Nach Abschluss einer Qualifizierungsvereinbarung und Erfüllung der Qualifizierungsziele erfolgt eine Überstellung in die Gehaltsgruppe A 2 für Assistenzprofessor_innen und assoziierte Professor_innen.

Die Stelleninhaberin_der Stelleninhaber soll das Fach Musikschulforschung in Forschung und Lehre mit Blick auf die gesamte musikalische Bildungslandschaft und im Besonderen mit Blick auf alle Arbeitsfelder an Musikschulen, dies auch bezogen auf das Studium für Instrumental- und Gesangspädagogik, vertreten.

Anstellungserfordernisse:

Gewünschte Qualifikationen: Potenzial zu hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Musikschul-Forschung und Befassung mit transdisziplinären Forschungsansätzen, individueller Forschungsschwerpunkt, Potenzial zu internationaler Vernetzung, möglichst Erfahrungen in der Lehrer_innen-Aus- bzw. -weiterbildung, deutlich erkennbarer musikpädagogischer Praxishintergrund, Fähigkeit und Bereitschaft zu Curriculumsentwicklung und zu universitärer Gremienarbeit, Bereitschaft zur Teamarbeit.

Aufgaben:

Musikschulforschung widmet sich vorab den Musikschulen als Institutionen non-formaler musikalischer Bildung, deren Positionierung innerhalb der jeweiligen Bildungs- und Kulturlandschaft, aber auch deren Anknüpfung an die allgemeinbildende Schule, an autodidaktisch geprägte musikalische Szenen, an weiterführende Ausbildungsinstitutionen und an die musikalische Jugendarbeit von Vereinen, lokalen und regionalen Kulturträgern.

Der komparative Vergleich europäischer Strukturen und Systeme soll Erkenntnisse hinsichtlich der Vielfalt und Komplexität der musikalischen Bildungsprozesse und deren institutionelle Schnittstellen ermöglichen.

Die in hohem Maß individualisierten und flexibilisierten Bildungswege, die dafür notwendigen ausdifferenzierten Berufsprofile und die vielfältigen externen Partner stellen Musikschulen als öffentliche Organisationen, ihre Leitung und Lehrenden vor große Herausforderungen. Die dafür notwendigen Freiräume innerhalb der jeweiligen Organisation zu schaffen, die Handlungskoordination aller Akteure der musikalischen Bildungs- und Kulturlandschaft zu gestalten und die Qualitätsentwicklung des Unterrichts sicherzustellen und weiterzuentwickeln sind nur einige der vielfältigen Forschungsthemen in diesem inter- und transdisziplinären Forschungsbereich, die im Ergebnis zur Entwicklung eines „Masterplans Musikalische Bildung in Österreich“ führen könnten.

Zu den Aufgabengebieten der Stelleninhaberin_des Stelleninhabers werden daher neben Forschungs-, Lehr- und Prüfungstätigkeiten auch Netzwerk-, Gremien-, Organisations- und Evaluierungsaufgaben gehören. Darüber hinaus gehören fachbezogene Forschung (Habilitation), Berufsfeldbezug sowie die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen des Instituts für musikpädagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren sowie weiteren wissenschaftlichen Instituten an der mdw zu den Aufgaben.

Ende der Bewerbungsfrist: 31. August 2021

Bewerbungen sind ausschließlich über das mdw-Bewerbungsportal einzubringen. Sämtliche Unterlagen sind direkt im Portal in PDF-Form hochzuladen.

Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien achtet als Arbeitgeberin auf Gleichbehandlung aller qualifizierten Bewerber_innen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Alter oder Behinderung.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen, künstlerischen und allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Sich bewerbende Personen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Die Rektorin: Ulrike Sych

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Der hier angeführte Text entspricht dem im Mitteilungsblatt kundgemachten rechtsverbindlichen Ausschreibungstext (§ 20 Abs 6 Z 10 Universitätsgesetz).