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Liebe Lesende, 

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“
(Mark Twain)

Es ist schon etwas Wahres dran an diesem Bonmot, das Mark Twain noch ohne den Einfluss eines drohenden Klimawandels formuliert hat.

Noch ist es aber nicht so weit. Ein paar Wochen bleiben, um Wichtiges zu erledigen, bevor wir in hitzebedingte Lethargie verfallen. Höchste Zeit also, um in der ub.mdw vorbeizuschauen, solange die Öffis noch halbwegs erträglich temperiert sind. Ein Anlass dafür wäre vielleicht der Studientag Provenienzforschung oder die Präsentation des neuesten mdwPress-Bandes „Per aures ad animum. The Harpsichord in the Sixteenth Century II: Italy“.
Wer die lauen Junitage lieber daheim am Balkon verbringt, profitiert von unseren neuen digitalen Angeboten, allen voran der Datenbank „Art song transpositions“.

Ob online oder vor Ort – recherchieren, forschen, musizieren Sie noch einmal ausgiebig vor der wohlverdienten Sommerruhe! Wir unterstützen Sie dabei.

Ihr Team der ub.mdw

 


Digitale Bibliothek

Neuzugang bei den Datenbanken

Art Song Transpositions

Der aktuellste Neuzugang im Datenbanken-Angebot der ub.mdw füllt eine lange beklagte Leerstelle. Mit Art Song Transpositions steht nun endlich ein Medium zur Verfügung, das Lieder und Arien in mehreren Tonarten anbietet. Tausende Lieder und barocke Arien wurden von Expert:innen transponiert, qualitätsgeprüft und lesefreundlich gesetzt, sodass verlässliche Editionen entstanden sind, die nun der eigenen Stimmlage entsprechend vorgetragen werden können, und auf die auch Größen des internationalen Konzertwesens wie Renée Flemming oder Anne Sofie von Otter schwören.

Tauchen auch Sie in Art Song Transpositions ein – wir freuen uns auf Ihre nächsten Konzerte!

 


Studientag, 18. Juni

Provenienzforschung

Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Unterricht

Am Studientag Provenienzforschung sind Forschende, Lehrende und Studierende gleichermaßen beteiligt. Im ersten Teil steht die Provenienz von Bibliotheksbeständen im Mittelpunkt. Dabei werden sowohl ihre Grundlagen erläutert und diskutiert als auch erste Ergebnisse des derzeit laufenden Forschungsprojekts zur Provenienz der ub.mdw-Bestände vorgestellt. Der zweite Teil des Studientags widmet sich der Provenienz von Musikinstrumenten. 
Der Studientag findet am 18. Juni ab 10 Uhr im Hörsaal (Chorsaal) des neuen Überings am Anton-von-Webern-Platz statt (Zugang über Haupteingang Gebäude S)

 


mdwPress

Per aures ad animum

Buchpräsentation, 23. Juni, 18.30 Uhr, Lesesaal der Bibliothek

mdwPress, der von Forschungsförderung und Universitätsbibliothek gemeinsam betriebene Open-Access-Verlag, freut sich über die Präsentation der aktuellsten Neuerscheinung:
Die vorliegenden Publikation Per aures ad animum vereint Vorträge und Vortragsabende einer Konferenz, die 2024 in Bologna stattfand, und knüpft an Universum rei harmonicae concentum absolvunt: Das Cembalo im 16. Jahrhundert (mdwPress 2024) an.
Inhaltlich wird ein breites Spektrum an Themen rund um Zupf- und Tasteninstrumente sowie Tastenmusik im 16. Jahrhundert beleuchtet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Italien und dessen tiefgreifendem Einfluss auf die europäische Tastenkultur liegt. Die Beiträge befassen sich mit Fragen der Notation, des Instrumentenbaus, der Musiktheorie und der Ikonografie sowie mit der kulturellen und sozialen Rolle von Tasteninstrumenten und deren Aufführung.

 


Schreibzentrum

Den Überblick über die Literatur behalten

Der Schreibtipp für den Juni

Bei umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten sind Sie oft mit einer großen Menge an Literatur konfrontiert, die gelesen, ausgewertet und an der richtigen Stelle in den eigenen Text eingebunden werden muss. Gerade zu Beginn des Einlesens kann das überfordern: Während der Lektüre tauchen oft noch weitere Literaturhinweise auf und Sie wissen anfangs noch gar nicht, ob sich das Gelesene verwerten lässt, geschweige denn in welchem Kapitel Sie darauf Bezug nehmen werden. Was also tun, um den Überblick über dieses Übermaß an Informationen zu behalten? Lesen Sie mehr auf den Seiten des Schreibzentrums

 


Librarian's Choice # 108

Vertraue Deiner Bibliothek

Ein Plädoyer für den Bibliotheksbestand

Auf den ersten Blick wirken sie spannend, die neuen musikwissenschaftlichen Bücher, die in letzter Zeit im Eigenverlag auf dem Markt aufgetaucht sind. Da gibt es beispielsweise eine Biografie über Johann Christoph Bach (1642–1703), einen Onkel zweiten Grades von Johann Sebastian, über den die Forschung bislang noch wenig weiß. Oder ein Werk über den bisher kaum beachteten Musiktheoretiker, Komponisten und Professor am Leipziger Konservatorium Salomon Jadassohn (1831–1902).

Wenn man sich grundsätzlich für Musik, die Bach-Familie und Leipzig interessiert, sollte man diese Bücher lesen – oder?

Besser nicht. Wie Kolleg*innen der Universitätsbibliothek Leipzig und anderer Einrichtungen kürzlich aufdeckten, handelt es sich bei diesen Publikationen, die über den Self-Publishing-Dienstleister "tredition" vertrieben wurden, um KI-generierten Textmüll.
Lesen Sie mehr im aktuellen Librarian's Choice

 


Neuerwerbungen

E-Books und Noten

Wir haben eine Reihe neuer eBooks gekauft, darunter:

Beth Glixon, Barbara Strozzi in Context
Jacqueline Avila, Four centuries of Women's Musical Salons

Catherine Deutsch, Maddalena Casulana
Simon P. Keefe, Vienna
Nancy November, Opera in the Viennese Home from Mozart to Rossini

Außerdem Noten ...

Johannes Maria Staud, 2. Streichquartett: Cahiers des équilibres mouvants
Alexander Schubert, Hello

...und vieles von Edith Lejet,

Finden Sie hier alle Neuerwerbungen des letzten Monats.

 


Und zum Schluss ...

Das Stück des Monats

Einmal pro Monat stellt die ub.mdw eine besondere Trouvaille aus ihrem Bestand vor

Diesmal: 

Nino Rota, Concerto per trombone e orchestra (1966)

Hören/Sehen  –  In der Bibliothek finden

 



Impressum

ub.mdw - Universitätsbibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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