ZiMT

Im Juni 2008 wurde an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein neues Zentrum für innovative Musiktechnologie (ZiMT) unter der Leitung von Johannes Kretz gegründet. Dieses arbeitet – organisatorisch dem Institut für Komposition und Elektroakustik zugeordnet – institutsübergreifend und interdisziplinär und gibt wichtige Impulse für Forschung vor allem auf den Gebieten der Computer-unterstützen Musiktheorie (computer aided composition, artificial intelligence), der Computermusik (live electronics, Klangverarbeitung, Synthese) sowie der multimedialen Performance (Sensortechnik, Netzkunst, Medienkunst).

Großes Augenmerk gilt dabei der Vernetzung von Forschung und Lehre und der Durchführung von kombinierten Forschungs- und Unterrichts-Projekten unter Beteiligung mehrerer Institute, um so die neu entwickelten "Tools" für Komponisten, Interpreten und darstellende Künstler auch zu erproben und aus der unmittelbaren Interaktion von Forschung und Lehre wichtige Synergien zu gewinnen, sowohl innerhalb der Universität als auch für die Musik- und Kunstwelt nach aussen. Auch über die Betreuung von entsprechenden interdisziplinären Diplomarbeiten sollen neue Werkzeuge und Erkenntnisse für die künstlerische Arbeit erschlossen werden.

Weiters trägt das ZiMT zur Einbindung der Universität in die internationale artistic / scientific community durch Teilnahme bzw. Beteiligung an entsprechenden Kongressen sowie durch den Aufbau eines Netzwerks von Kooperationen mit einschlägigen Partnerinstitutionen bei. Über Kooperation mit Wirtschaft, Medienwelt und Kulturleben sollen sowohl Projekte mit Drittmittel-Finanzierung bzw. in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft realisiert werden, als auch eine praxisnahe Vorbereitung der Studierenden auf den Einstig ins Berufsleben.