Veröffentlichungen

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Schriften zur Volksmusik. Band 24

Musikalien des Übergangs
Festschrift für Gerlinde Haid anlässlich ihrer Emeritierung 2011

Herausgegeben von:
Ursula Hemetek, Evelyn Fink-Mennel und Rudolf Pietsch

erschienen im Böhlau-Verlag

Veränderung und Übergang sind Teil des Lebens. Wie hängt Musik damit zusammen? Vielfältige Antworten auf diese Frage geben die AutorInnen dieses Buches, deren Beiträge neue Sichtweisen und überraschende Konnotationen ermöglichen. So geht es um Überlegungen über das Hören von Musik an der Grenze zwischen Natur und Kultur, um musikalische Rituale des Übergangs am Beispiel der Mitternachtsquadrille bei Wiener Bällen, um den Funktionswechsel von Musikstilen und Instrumenten ebenso wie um die Suche nach dem „Nationalen“ in der Musik. Lieder als kulturhistorische Quellen, oder die komplexe Bildsprache in der Volkspoesie stellen einen weiteren Ansatz dar, ebenso wie Biographisches und neueste Forschungen zum Minderheitendiskurs in der Ethnomusikologie.

erschienen im Böhlau-Verlag, Wien 2011

2011, 373 S.
119 s/w-Abb u. Notenbeispiele, 1 DVD
24 x 17 cm
Gb. mit SU

Das Buch ist zum Preis von € 39 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

 
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European Voices II. Cultural Listening and Local Discourse in Multipart Singing Traditions in Europe. CD and DVD with Audio and Video Examples Included.

Ardian Ahmedaja (eds.)

Schriften zur Volksmusik. Band 23.
Wien: Böhlau.

Die grundlegende Bedeutung der Terminologie steht für jede Wissenschaft zwar außer Streit, viele Termini werden aber oft in Frage gestellt und immer wieder neu definiert. In der Ethnomusikologie ist dieser Vorgang eine all zu bekannte Erscheinung, beschäftigen sich doch die Forscher dieser Disziplin mit unterschiedlichsten Musikkulturen. Die mannigfaltigen Weltanschauungen der Gewährspersonen tragen zusätzlich zur Komplexität bei. Dieser Zustand nimmt in Fragen vokaler Mehrstimmigkeit eine besondere Stellung ein, auf Grund eigener musikalischer Ästhetiken und Vokabulare, die sich etabliert haben. Er wird zusätzlich durch unterschiedliche Wandlungsprozesse innerhalb jeder Tradition und der Ethnomusikologie verschärft.

Diese Frage aus der Sicht der lokalen Terminologie zu untersuchen bedeutet vor allem spezifische und individuelle Konzepte des kulturellen Hörens und Besonderheiten des lokalen Diskurses in Betracht zu ziehen. Diese lenken die analytische Aufmerksamkeit bis zu den gründlichsten Details des Gegenstandes.

Kulturelles Hören ist in diesem Band in der Bedeutung Aufmerksamkeit erweisen, sich richten an, fokussieren auf in Verbindung mit dem lokalen Diskurs als einen entscheidenden Teil des Prozesses es Musikmachens erkundet. Die zahlreichen Ton- und Videobeispiele stammen von Forschern mit reichlicher Feldforschungserfahrung. Weitere Einblicke in das Thema ermöglichen Annäherungen zum einem ersten Lexikon der lokalen Terminologie zur vokalen Mehrstimmigkeit in Europa. Die musikalische Praxis wird auf dieser Weise von ‚innen’ erläutert.

Das Buch ist zum Preis von € 69 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at


English version:

Although the fundamental meaning of basic terminology is well established for every scholarly discipline, many concepts are often questioned and redefined. In the case of ethnomusicology, this process is all too familiar, as researchers within the discipline focus on the most diverse of music cultures. The manifold worldviews of the resource persons make the matter more complex. Such a situation has particular significance in the context of multipart singing, because of its specific musical aesthetics and vocabularies. Moreover, it is accentuated by processes of change within everyday practice and in ethnomusicology.

Examining this question from the viewpoint of local terminology primarily means considering specific and individual concepts of cultural listening and particularities of local discourse, which stimulate analytical attention to the most profound details of the area under discussion.

In this volume, cultural listening is explored in the sense of paying attention, concentrating and focusing on in connection with local discourse, as a crucial part of the music-making process. The rich audiovisual background is provided by researchers with extensive fieldwork experience. Further insights into the topic enable approaches to a first Lexicon of Local Terminology on Multipart Singing in Europe. In this way, musical practice is elucidated from the ‘inside’.

 

erschienen im Böhlau-Verlag, Wien 2011

 

Orders to:

Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Anton von Webern Platz 1
1030 Wien
Fax: + 43-01-71155-4299
e.mail: ive-versand@mdw.ac.at

Costs: € 69 + postage € 2,50

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Ergebnisbericht zum Forschungsprojekt


kultur:wissen:vision
uni:vision2

Hande Sağlam
Ursula Hemetek
Noraldine Bailer

Bi-Musikalität und interkultureller Dialog

Bestandsaufnahme zum „bi-musikalischen“
Potential der Studierenden der

Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien

Projektleitung: Ursula Hemetek

  Institut für Volksmusikforschung
und Ethnomusikologie, Wien 2010

  

Der gesamte Ergebnisbericht ist für einen Kostenersatz von € 12,50 + 2,50 Versandkosten zu beziehen unter: ive-versand@mdw.ac.at

 
Zusammenfassung der Ergebnisse    
 

Weitere Publikationen und Preisliste des IVE

 
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Barbara Kostner / Paolo Vinati (Hg.)

 

Musikalische Identität der Trentiner Nachkommen in Vorarlberg/Identitá musicale die discendenti trentini in Vorarlberg

Vesti del ricordo 11

Trento: Publicazioni Fondazione Museo storico del Trentino.

Deutsch/Italienisch, 80 Seiten (inkl. Abb. und Transkriptionen) + CD

 

Im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie gingen Brabara Kostner und Paolo Vinati den musikalischen Spuren der EinwandereInnen aus Italien nach. Die vorliegende Publikation konzentriert sich auf einen Teilbereich dieser Forschung, nämlich Vorarlberg, wo angeworbene Arbeitskräfte aus dem Trentin bereits im 19. Jahrhundert einwanderten und deren Nachkommen eine Minderheitengruppe bilden, die auch musikalisch aktiv ist. Erstmalig kann man nun Lieder aus diesem Repertoire nachhören (CD) und nachlesen (Transkriptionen und kommentierende Texte) und es wird damit eine Lücke in der musikalischen Minderheitenforschung Österreichs geschlossen. Das Material basiert auf Feldforschungen in Vorarlberg und vermittelt einen sehr lebendigen Einblick in unterschiedliche volkskulturelle Ausdruckformen der Trentiner in Vorarlberg, wie auch in Identitätskonstruktionen einer österreichischen Minderheit.

 

Dieses Buch & CD ist zum Preis von €15,00 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

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Evelyn Fink-Mennel/Ingomar Rainer (Hg.)

CD-Rom: Haydns Volck´s Lied: Gott erhalte, mit Texten, Noten / Liedtexten,
Audio- und Videobeiträgen, 2009

Gestaltung und Programmierung: Iby-Jolande Varga

Vorstehendes Produkt stellt zum einen den wissenschaftlichen, zum anderen aber auch den künstlerischen und diskursiven Ertrag eines eintägigen Symposiums zur wohl bekanntesten und populärsten Komposition von Joseph Haydn dar, welches am 24. März 2009 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien stattfand. Anders als bei einem konventionellen Kongressbericht versucht die vorliegende Publikationsform über die schriftliche Wiedergabe der Referatsbeiträge hinaus etwas von der Vielfalt der im Gesprächskonzert dargebotenen praktisch-künstlerischen, kommentierenden und diskursiven Auseinandersetzung mit dem Thema, bis hin zur Aufführung des „Volck’s Lieds“ mit Publikumsbeteiligung, zu dokumentieren und vermitteln.

Die aufregende Entstehungs- und reiche Wirkungsgeschichte des Kaiserliedes soll so unter verschiedenen Zugängen, historischer, analytischer und volksmusikkundlicher ebenso wie aufführungspraktischer Annäherung und mannigfacher Vernetzung, erfahrbar werden.
Die CD-Rom gliedert sich in drei Hauptkapitel: In den Beiträgen zum Musikalischen Umfeld der Hymne hinterfragt die Zagreber Ethnomusikologin Irena Miholić „Die ‚kroatischen’ Wurzeln der Haydn-Hymne?“, der Aufführungspraktiker Ingomar Rainer stellt mit seinem Thema „Tanzmusik: Gavotte?“ die Frage in den Raum, ob der Kaiserhymne der populäre Gesellschaftstanz des 18. Jahrhunderts, die Gavotte, zugrundeliegt. Die Musikerin Evelyn Fink-Mennel widmet sich der Melodie der Kaiserhymne. Einerseits fragt sie, wie schon Wilhelm Tappert 1868, ob es sich bei einzelnen Motiven des Melodiematerials um Wandermelodien handelt. Andererseits kommt Franz Eibner (1914–1986) mit „Gestaltanalytischen Anmerkungen zur Haydn-Hymne“ zu Wort. Sein Vortrag aus dem Jahre 1968 wurde rekonstruiert und ist nun in Wort, Bild und Ton interaktiv erlebbar.
Im zweiten Hauptkapitel 1797 (das Jahr der Uraufführung der Kaiserhymne) kann man Manfried Welans „Liedgeschichte“ nachlesen, weiters den zeitgenössischen Bericht über die Uraufführung im Burgtheater aus der Wiener Zeitung. Eine kommentierte Bildserie dokumentiert Haynds Wiener Wohnstätten jener Zeit und kleine Kuriositäten wie Haydn am Walk of Fame. Im 3. Hauptkapitel Weiterleben der Kaiserhymne legt Manfried Welan, Universitätsprofessor für Rechtslehre, politische und kulturhistorische Betrachtungen zu „Österreich und die Kaiserhymne“ offen. Die Volksmusikforscherin Gerlinde Haid stellt eine Materialfülle zur „Volkstümlichen Rezeption des Kaiserliedes“ in Geschichte bis zur Gegenwart mit Hilfe von Zeitungsberichten, Feldaufnahman aus verschiedenen Ländern der Monarchie und Videos vor. Ingomar Rainer schließlich bringt Überlegungen aus der Historischen Musikpraxis und fragt mit ironischem Unterton „Ist die Melodie des Deutschlandliedes von Joseph Haydn?“ 

Ein aus Tönen, Videos, Noten und Texten angelegtes Archiv bietet einen direkten musikalischen Einstieg zum Thema und legt die Breitenwirkung und die verschiedenen musikalische Erscheinungsbilder dieses Liedes offen. Dementsprechend umfangreich ist das Tonarchiv: 20 Aufnahmen präsentieren einerseits die neu eingespielten 4 Haydn-Arrangements der Kaiserhyme (als Volkslied mit singendem Volk, die Klavierliedfassung, den Variationssatz in Streichquartettfassung und die Authentische Klavierfassung der Variationen), andererseits umfasst es Beiträge aus der Feldforschung wie auch die Ersteinspielung von unbekannten Parodien und Kontrafakturen aus städtischem und ländlichen Umfeld (aus Wien beispielsweise von Karl Kraus).  


INHALT DER CD-ROM im Überblick

TextBeiträge (sind auf der CD-Rom als PDF zum Download bereitgestellt)

Österreich und die Haydnhyme.
Politische und kulturhistorische Betrachtungen             Manfried Welan

Zur volkstümlichen Rezeption des Kaiserliedes            Gerlinde Haid

Die „kroatischen“ Wurzeln der Haydn-Hymne?             Irena Miholić

Franz Eibners gestaltanalytische Anmerkungen
zur Haydn-Hymne                                                           Evelyn Fink-Mennel

Ist die Melodie des Deutschlandliedes von Joseph
Haydn? Überlegungen aus der Historischen Musikpraxis       Ingomar Rainer

Materialien
Tanzmusik? Gavotte
Das Melodiematerial: Wandermelodien?
1797 Liedgeschichte, Uraufführung, Haydnprivat
Archiv (Töne, Videos, Noten/Liedtexte)
Folder: Symposion „Haydn im Blick der Volksmusikforschung“ März 2009

 

Diese CD-Rom ist zum Preis von € 22 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

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Gerlinde Haid/Hans Haid (Hg.)

Musica Alpina Nr. VII und Nr. VIII

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten (2009) ist die Doppel-CD Musica Alpina Nr. VII und Nr. VIII erschienen, herausgegeben von Pro Vita Alpina gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, ausgewählt, zusammengestellt und kommentiert von Gerlinde und Hans Haid. Der Bogen – also in dem Fall der „Alpenbogen“ – spannt sich von Trallalero-Sängern aus Ligurien über savoyardische Geigenmusik und vielfältigste geistliche und weltliche Klangdokumente aus der Schweiz, aus Oberitalien und Österreich bis nach Slowenien. Als Besonderheit ist diesmal auch eine sardische Gruppe vertreten, wegen ihrer freundschaftlichen Beziehung zur Pro Vita Alpina, der der Sänger und Dichter Peppino Marotto (†) ein eigenes Lied gewidmet hat. So ist der Blick auf die Alpen eben auch ein Teil der Alpen. Die Lieder und Stücke wurden bei geselligen Anlässen in Wirtshäusern oder bei Bräuchen aufgenommen; sie erklingen in französischen, deutschen, italienischen und slowenischen Dialekten, aber auch okzitanisch und sardisch. Das 160 Seiten starke Begleitheft enthält alle Lieder mit vielen Transkriptionen und Übersetzungen und die Kommentare auf deutsch, italienisch und englisch. Vielen FachkollegInnen und Instituten ist für ihre Mithilfe bei den Recherchen zu danken. Die Titel der beiden CDs: „O Bruader schau hin“ und „Mamma mia / Liebes Mütterlein“ verweisen einerseits auf die vielen darin enthaltenen Brauchlieder, auch um Weihnachten und zur Jahreswende, andererseits auf den großen Schatz an Texten und Melodien, mit denen Generationen von Sängerinnen und Sängern ihre Geschichten vom Leben und Überleben dem kollektiven Gedächtnis ihrer Dörfer und Täler eingeschrieben haben.

 

Diese CD ist zum Preis von € 45 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
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Ardian Ahmedaja/Gerlinde Haid/ (eds.)

European Voices I. Multipart Singing in the Balkans and the Mediterranean. With Summaries in German. CD and DVD with Audio and Video Examples Included. Schriften zur Volksmusik. Band 22.

erschienen im Böhlau-Verlag, Wien 2008

Das Institut f ür Volksmusikforschung und Ethnomusikologie (IVE) und Böhlau Verlag freuen sich, den 22. Band ihrer Reihe mit Ergebnissen einer langjährigen Zusammenarbeit von Spezialisten mehrstimmiger Musik in Südeuropa vorzustellen. Darin sind in Wort, Ton und Bild neueste Ergebnisse von Wissenschaftlern mit mehrjährigen Feldforschungserfahrungen dargestellt. Weiters sind in der Fachliteratur bisher unbekannte Singstile erstmals beleuchtet, wie beispielsweise jene in Spanien und Frankreich-Festland. Die Einbeziehung des Balkanraumes war entscheidend, auch, um diese Musikkulturen als festen Bestandteil europäischer Kulturtraditionen wahrzunehmen, was noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.

 

Das Buch ist zum Preis von € 69 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

 

English version:

The Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie (IVE) and the Böhlau Verlag are pleased to present Volume 22 of their series “Schriften zur Volksmusik” with the results of long-standing cooperation among specialists of multipart music in southern Europe. In this volume, the latest results of researchers with extensive fieldwork experience are presented in word, sound and pictures. In addition, singing styles which were previously unknown in the scholarly literature, such as those of Spain and the French mainland, are examined for the first time. The inclusion of the Balkans was a decisive factor, also in order to perceive the musical cultures of this area as definitely belonging to the European cultural tradition, which is still not taken for granted.

Ardian Ahmedaja / Gerlinde Haid (eds)
European Voices I. Multipart Singing in the Balkans and the Mediterranean. With Summaries in German. CD and DVD with Audio and Video Examples Included. Schriften zur Volksmusik. Band 22. Wien: Böhlau Verlag, 2008.

Orders to:

Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Anton von Webern Platz 1
1030 Wien
Fax: + 43-01-71155-4299
e.mail: ive-versand@mdw.ac.at
Costs: € 69 + postage € 2,50

 

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Ursula Hemetek/Hande Sağlam (eds.)

Music from Turkey in the Diaspora


klanglese 5 der Schriftenreihe klanglese des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie: Music from Turkey in the Diaspora
mit 1 CD. Wien 2008

Zum Buch:

Ursula Hemetek & Hande Saglam (eds.): Music from Turkey in the Diaspora
Klanglese 5, Wien: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
In englischer Sprache mit deutschen Zusammenfassungen, einer CD mit Musikbeispielen und zahlreichen Abbildungen. 200 Seiten

Das Buch präsentiert 14 Artikel zu diesem gesellschaftspolitisch brisanten Thema. EinwandererInnen aus der Türkei werden in Europa immer mehr zum Ziel xenophober Angriffe. Deshalb scheint es wesentlich, die ohnehin nicht sehr zahlreichen ethnomusikologischen Kräfte zu bündeln und mit den Mitteln der Wissenschaft Vorurteile abzubauen. Die musikalischen Aktivitäten von ZuwandererInnen in verschiedenen Ländern Europas sowie der USA und Kanada werden verglichen und näher beleuchtet. Sie alle haben integratives Potential. Allerdings sind die politischen Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich.
Es wird zunächst die Einwanderungsgeschichte von der Türkei nach Europa ausführlich behandelt (Bernhard Perchinig), sozusagen als Voraussetzung für die folgenden ethnomusikologischen Abhandlungen. Es folgen drei Inputs aus Wien: eine Studie zum Saz-Unterricht (Mansur Bildik und Bernhard Fuchs), ein Feldforschungsprojekt mit Studierenden (Harald Huber und Martin Sigmund) und ein Forschungsprojekt zur musikalischem Unternehmertum von EinwandererInnen aus der Türkei (Hande Sa™lam). In Deutschland ist die türkische Community auf verschiedenen musikalischen Ebenen aktiv. Es werden eine repräsentative Berliner Freiluftveranstaltung (Dorit Klebe), verschiedene Aktivitäten der Hip-Hop Szene (Thomas Solomon) und die Einbindung in Musikinstitutionen (Martin Greve) näher beleuchtet. Eva Fock und Giovanni de Zorzi beschäftigen sich mit Unterrichtsszenarien in Dänemark und Italien. Medien werden in den Beiträgen aus England (John O’Connell) und Bulgarien (Ivanka Vlaeva) thematisiert. Die transatlantische Perspektive und die Auswirkungen, die eine unterschiedliche Einwanderungspolitik auf die musikalischen Aktivitäten hat, eröffnen Beiträge aus den USA (Münir Beken) und Canada (Ayhan Erol und Irene Markoff). Den Abschluss bildet eine Dokumentation eines Konzerts, das im Rahmen des Symposiums stattfand. Eine CD mit Musikbeispielen begleitet die Publikation.
Die Publikation ist aus einem Symposium hervorgegangen, das 2007 in Wien stattfand.

Das Buch ist zum Preis von € 25 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

 

English version:

Summaries in German and CD with music examples included, 200 pages, black and white figures..

The music making of immigrant communities from Turkey in Western European countries as well as in the USA and Canada tends to be “overlooked” in ethnomusicology in a double sense: by the dominant societies – being a minority phenomenon –, and by the country of origin, because it is not “original” enough. Very few scholars have dealt with it, although it seems to be a very lively musical scene, representing a considerable number of inhabitants of the respective European countries. Therefore an international symposium on the topic seemed quite a challenge. Vienna was the place where it happened in November 2007, under the title: Echoes of Diversity. Music from Turkey in the “Diaspora”. This volume 5 of the institute’s series klanglese includes all the 14 papers presented at the symposium.
This publication is an ethnomusicological approach which includes the socio-political background, “the music in culture”, as well as aspects of applied ethnomusicology.
The articles in this volume are arranged according to different methodological approaches and regional areas. It was the goal to obtain a comparative overview concerning the state of music making of immigrants from Turkey in different regions of the world, their different musical expressions as well as the political framework.
. Topics in ethnomusicology very often arise by the presence of people and sounds – researchers as well as musicians – in one’s own surroundings. To benefit from these conditions and to take up the challenge means to deal with immigration and cultural diversity with the tools of ethnomusicology. The purpose of this volume is to contribute to international scholarly exchange on this fundamental topic of today’s ethnomusicology.

Table of Contents 1

Orders to:

Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Anton von Webern Platz 1
1030 Wien
Fax: + 43-01-71155-4299
e.mail: ive-versand@mdw.ac.at
Costs: 25 € + postage

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Ursula Hemetek / Adelaida Reyes (eds.):

Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in Urban Ethnomusicology

 

 

klanglese 4 der Schriftenreihe klanglese des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie:
Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in Urban Ethnomusicology,
mit 2 CDs. Wien 2007.

Zum Buch:

Ein Symposium mit dem gleichen Titel im Jahr 2006 bildete die Grundlage für diese Publikation. Es versammelte EthnomusikologInnen aus Europa und den USA, die das Thema Musik in der Großstadt und die ihm innewohnende Dynamik und Vielfalt inhaltlich und methodisch zu fassen versuchten. Die Symposiums-Beiträge liegen nun in schriftlicher Form vor.
Der urbane Raum war und ist multikulturell, weil Großstädte unweigerlich von Migrationsbewegungen geprägt sind. Dieses Phänomen fand ab den 1980er Jahren auch Ausdruck in ethnomusikologischen Studien. Bruno Nettl, einer der Mentoren des Faches, bezeichnet die Studien zur Multikulturalität im urbanen Raum als eines der wichtigen Forschungsfelder der modernen Ethnomusikologie: „In carrying out these studies, ethnomusicologists have been made particularly aware of the importance of music as a cultural emblem, as something that is used by a population group to express its uniqueness to other groups, bringing about cohesion but also serving as a medium of intercultural communication.” (Nettl 1992: 384)
Das einleitende Kapitel von Adelaida Reyes behandelt die Entwicklung und Bedeutung der urbanen Ethnomusikologie innerhalb des Faches. Beiträge zu Wien als multikultureller Musikstadt bilden einen thematischen Schwerpunkt, präsentiert durch aktuelle Forschungsprojekte zur musikalischen Praxis in dieser Stadt. Im Vergleich dazu tragen Studien aus anderen Städten der Welt - Chicago, New York, Kalkutta und Berlin - zur globalen Perspektive bei. Reyes sieht das Buch als nützlichen Beitrag zum Diskurs über das weite Feld der urbanen Ethnomusikologie.
Es enthält Beiträge von: Adelaida Reyes, Philip Bohlman/Sebastian Klotz/Lars Koch, Ursula Hemetek/Hande Sağlam/Sofija Bajrektareviƒ, Gerda Lechleitner, Barbara Kostner/Paolo Vinati und Regine Allgayer-Kaufmann et.al. Außerdem sind 2 CDs beigelegt, mit Hörbeispielen zu den Beiträgen und mit einem live-Mitschnitt des Konzerts „Wiener musikalische Welten der anderen Art“.

 

Die Publikation wurde gefördert von der UNESCO-Arbeitsgemeinschaft Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Das Buch ist zum Preis von € 25 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

 

English version:

Vienna and current research projects on the musical diversity in the capital of Austria were one stimulus for organising the symposium “Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in Urban Ethnomusicology” as well as one focus of the presentations. Studies from other parts of the world - Berlin, New York, Chicago, Kolkata - did foster a global perspective. Ethnomusicologists from Europe and the USA were invited to participate by giving presentations and joining the panel discussions.
Another stimulus for organizing the symposium is the focus on music and minorities at the Institute for Folk Music Research and Ethnomusicology since 1990. This focus also served as a starting point for activities on the international level, in an ICTM Study Group (founded in 1997). Adelaida Reyes, in her article, sees a clear connection between the concepts of research on minorities and those in urban ethnomusicology because “in a scholarly realm built on presumptions of cultural homogeneity, there was no room for minorities. These require a minimal pair—at least two groups of unequal power and most likely culturally distinct, both parts of a single social organism. Homogeneity does not admit of such disparate components……The conditions that spawn minorities—complexity, heterogeneity, and non-insularity—are ‘native’ not to simple societies but to cities and complex societies”.

There are contributions by:
Adelaida Reyes, Philip Bohlman/Sebastian Klotz/Lars Koch, Ursula Hemetek/Hande Sa™lam/Sofija Bajrektareviƒ, Gerda Lechleitner, Barbara Kostner/Paolo Vinati and
Regine Allgayer-Kaufmann et.al.
The book is accompanied by two CDs. CD 1 includes the audio examples from the contributions. CD 2 is a live recording of the evening concert “Unexpected Viennese musical Worlds” which did foreground some of the cultural diversity of Vienna’s musical life, by presenting very different music styles of the immigrant communities from Turkey and the former Yugoslavia

Ursula Hemetek/Adelaida Reyes (eds.)
Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in Urban Ethnomusicology
klanglese, vol. 4, Institute of Folk Music Research and Ethnomusicology, Vienna 2007, 160 pages, + 2 CDs.
Proceedings of the international symposium held in March 2006, organized by the UNESCO Working Group Vienna and the University of Music and Performing Arts Vienna.

Costs: 25 €

Orders to:
Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
A-1030 Wien, Anton-von-Webernplatz 1
Tel: +43 (0)1 71155-4201
Fax: +43 (0)1 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at
www.mdw.ac.at/ive/

Ursula Hemetek (Hg.)

Die andere Hymne.
Minderheitenstimmen aus Österreich
Herausgegeben von Ursula Hemetek für die Initiative Minderheiten.

Die andere Hymne

Mit Beiträgen von El Awadalla, Erwin Riess, Wolfgang Dietrich, Gerlinde Haid, Ursula Hemetek, Martha Hammerer, Helga Pankratz, Nada Zerzer und Josko Vlasich.


200 Seiten, Paperback, mit zahlreichen Abbildungen & CD
Verlag ÖDA, Reihe Ö!-Box 1, IDI-Ton 31, Wien 2006
ISBN-10: 3-900357-06-4
ISBN-13: 987-3-900357-06-1
€ 24,90

Erhältlich bei: Ö.D.A. office@oeda.at, ab 20.10.2006
und beim Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
ive-versand@mdw.ac.at
sowie im Buchhandel

Zum Buch:

Hymnen sind „in“, besonders in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft und vor dem Hintergrund von Jubiläumsjahren: Da erinnerte man sich sogar an die „hymnische Absenz“ der weiblichen Teile der österreichischen Bevölkerung.
El Awadalla schreibt in Ihrer „Glosse aus dem Abseits“:
„Das Intonieren von Nationalhymnen vor Fußball-Länderspielen ist wohl die
häufigste Art, der eigenen und fremden Hymnen zu begegnen. Während der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland boten die deutschen
Fernsehsender als besonderes Service die Übersetzungen der Hymnen aller
teilnehmenden Länder live im Teletext. Da ließ sich leicht feststellen,
daß zumindest in diesen zweiunddreißig Staaten vor allem "Brüder", Söhne"
und "Soldaten" Pferde satteln, reiten, schießen, stechen und für die
jeweilige Heimat oder das Vaterland gern und möglichst schnell sterben
wollen. Österreich ist nicht allein mit der weiblichen Absenz in
seiner Hymne.“
Es geht in diesem Buch auch um ebendiese Nationalhymnen als Symbole der Macht. Denn sie beziehen sich weder im Text noch in der Melodie auf jene Teile der Gesellschaft, die wir als Minderheiten bezeichnen, meist schließen sie diese sogar aus. Aber es geht vor allem um die „Anderen“: Die „Initiative Minderheiten“ präsentierte zum österreichischen Nationalfeiertag 2005 in einem großen Konzert inoffizielle „Minderheitenhymnen“: Identitätslieder verschiedenster Minderheitengruppen, in denen mit kreativen Mitteln Nationalismen hinterfragt und Gegenstimmen propagiert werden.
Das Buch „Die andere Hymne“ und die beigefügte CD sind zugleich Dokumentation und Weiterführung dieses Prozesses.
Die AutorInnen beleuchten darin das Thema “Hymne” aus literarischen, Musik- und Politikwissenschaftlichen sowie journalistischen Blickwinkeln.
„Die andere Hymne“ ist ein Buch über Musik und Politik, über Macht und Widerstand, von Minderheiten und Mehrheiten, das aktueller nicht sein könnte.

Die „Hymne der behinderten Menschen“ und jene der Lesben und Schwulen, die am 26.10. 2005 uraufgeführt wurden, jene der Roma, der Burgenlandkroaten, und andere mehr, sind auf der CD zu hören.

„Die andere Hymne“ ist das erste Buch der insgesamt zehnbändigen Reihe „Ö!-Box“, in der die Ö.D.A. der Dialektliteratur in jeden Bundeslands Raum zu widmen planen. Ö!-Box 1, nimmt sich jenes „zehnten Bundeslandes“ (Österreichs Minderheiten) an, das weder von der Bundeshymne noch in einer der Landeshymnen je vorkommt.

______

Die andere Hymne.
Minderheitenstimmen aus Österreich

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
El Awadalla: heimat bist du großer madln
voll begnadet in den wadln
Eine Glosse aus dem Abseits
Erwin Riess: Männer der Tat, Rosinen in Grappa, Rollstühle auf Flaggen.
Eine Geschichte
Wolfgang Dietrich: Hymne und Nation – eine politikwissenschaftliche Sicht
Gerlinde Haid: Der Umgang mit Hymnen in der Volkskultur
Ursula Hemetek: „Gelem, gelem lungone dromeja“. Ich bin einen weiten Weg gegangen. Die internationale Hymne des „fahrenden Volkes“ – Symbol einer Nation?
Martha Hammerer: „Üsküdara gider iken“ in der Bearbeitung von Sabri Tulug Tirpan
Helga Pankratz: Is echt a Gaudee! Saritische, ironische und politische Gesänge der Lesben und Schwulen in Österreich
Nada Zerzer: Warum die Kärntner Slowenen immer in Chören singen. Und warum sie manchmal auch Rockmusik machen.
Josko Vlasich: Die Burgenlandkroaten und ihre Hymnen. Versuch einer inhaltlichen Zurechtrückung.
Dokumentation
Liedertexte und Informationen zur Dokumentations-CD

Titelliste der CD:
1 Wir erregen Chor slowen.Stud.
Chor La Lumpur

2 I eh a Gaudee Chor des Klubs slowenischer StudentInnen
Chor La Lumpur

3 Üsküdara Tuglu-Tirpan-Project & guests

4 Gelem, gelem Ensemble Ruña Nikoli?-Lakatos

5 Jugoslavijo Aleksandra Tehovnik & Co.

6 Hura, hura, hura! Bruji

7 Roñ, Podjuna, Zila BaliÓ

Rückfragehinweis und Bestellung von Rezensionsexemplaren:
Ö.D.A.
Österr. DialektautorInnen/Archive
Institut für regionale Sprachen und Kulturen
Gumpendorter Str. 15/13, 1060 Wien
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in Reihe: Schriften zur Volksmusik, Band 21

Bohlman, Philip
Jüdische Volksmusik
Eine mitteleuropäische Geistesgeschichte

erschienen im Böhlau-Verlag

Der vorliegende Band behandelt die sich wandelnde Identität der mitteleuropäischen bzw. aschkenasischen Juden am Beispiel der „jüdischen Volksmusik”. Beginnend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich die Emanzipation der jüdischen Gesellschaft in der Öffentlichkeit Mitteleuropas erkennen lässt, und endend mit dem Holocaust und der Zerstörung der jüdischen Kultur Mitteleuropas werden historische Texte zum Thema im Original oder in deutscher Übersetzung gebracht, durch Kommentare eingeleitet und ergänzt. Eine Geistesgeschichte jüdischer Volksmusik im Spannungsfeld zwischen den Kulturräumen der ost- und mitteleuropäischen Juden, zwischen Akkulturation und Zionismus, zwischen öffentlichen Gattungen wie Klezmermusik und Hochzeitsmusik und geschlossenen Gattungen wie Liturgie und Gesang im Familienkreis.
2005. 385 Seiten, 30 s/w-Abb.
24 x 17 cm
Gb.

EUR 55,00

ISBN 3-205-77119-2
Lieferbar
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Gerlinde Haid/Ursula Hemetek (Hg.)

Die Frau als Mitte in traditionellen Kulturen
Beiträge zu Musik und Gender

klanglese 3,
die Schriftenreihe des Instituts für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie,
Wien 2005. 153 S, Abbildungen + CD mit Musikbeispielen

In der traditionellen Volksmusikforschung wird dem Thema „Frau und Volksmusik” wenig Beachtung geschenkt, wie auch die Gender-Studies in der Ethnomusikologie eher eine Randposition einnehmen. Umso wichtiger ist diese interdisziplinäre Zusammenschau, deren Anlass ein Symposium unter dem gleichnamigen Titel im Jahr 2003 bildete. Die vertretenen Disziplinen sind: Ethnomusikologie, Volksmusikforschung, Musiksoziologie, Musikpädagogik, Matriachatsforschung, Germanistik und europäische Ethnologie. Dem entsprechend vielfältig sind auch die Zugänge: Es geht um die Geschichte der Gender-Studies und deren Positionierung im Fach, um die Betrachtung des Phänomens der Frau in der Volksmusik der Alpen, die Analyse des Phänomens Frau in der jüdischen Musik und die Klischee-Brasilianierin im Hollywood-Kino der 50er Jahre. Richard Wallascheks Schriften werden auf ihre Gender-Position hin musiksoziologisch analysiert, die Rolle der Frau in der Musikpädagogik durchleuchtet, die Position der Matriachatsforschung anhand der neun Musen dargelegt, sowie der „Moriskentanz” als Fastnachtsbrauch mit weiblichem Zentrum beschrieben. Es geht auch um den Verlust der Mitte in der Moderne mit „frau” als Produkt einer männlich dominierten Umwelt.
Es bleibt die Frage, ob die frühere Musikkultur nicht nur männlich schien, tatsächlich aber weiblicher war, als unsere Bilderwelt sie gezeichnet hat. Die Frage nach der Mitte ist die Frage nach einem grundsätzlich veränderten Verständnis von Musik und deren gesellschaftlichen Funktionen. Zu diesem Themenkomplex versucht das Buch einen Beitrag zu leisten.

Das Buch ist zum Preis von € 20 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

Inhalt:
Oskár Elschek :Gender-Forschung in der Musikethnologie: Ghettoisierung oder Erweiterung der Forschung?
Gerlinde Haid:Frauen gestalten. Zur Rolle der Frau in der Volksmusik Österreichs und der Alpen
Philip V. Bohlman:Frauenstimme/Frauenkörper -Zur Ontologie der jüdischen Musik
Regine Allgayer-Kaufmann: A Falsa Baiana: Carmen Miranda (1909-1955)
Irmgard Bontinck: „...zum Komponieren gehören noch andere als rein musikalische Faktoren...” Musiksozioethnologisches zum Thema Frau und Musik
Monika Oebelsberger: Frauen in der Musikpädagogik als Mitte der Tradition? Gedanken zur Professionalisierung des Musiklehrens
Heide Göttner-Abendroth: Die neun Musen. Archaischer Göttinkult und Musik.
Dietz-Rüdiger Moser Die Frau im Zentrum närrischer Musik
Konrad Köstlin: Und in der Mitte entspringt die Frau?
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Ardian Ahmedaja/Ursula Reinhard

Dein Herz soll immer singen! Einblicke in die Volksmusiktraditionen Albaniens (=klanglese 2)

hrsg. von Gerlinde Haid und Ursula Hemetek

Die zweite klanglese beschäftigt sich mit einem Thema, zu dem es in deutscher Sprache wenig Literatur gibt, nämlich mit Volksmusik in Albanien. Was bisher gänzlich fehlte, ist ein zusammenfassender Überblick über die verschiedenen regionalen Traditionen. Dieser liegt nun erstmalig vor und zwar in der für die klanglese typischen Art und Weise: zusammenfassend, leicht überblickbar, didaktisch aufbereitet. Wissen über Albanien, seine Volkskulturtraditionen und seine vielfältigen Musikstile ist im deutschsprachigen Raum wenig verbreitet, deshalb gibt dieses Buch einen umfassenden Einblick. Der ethnomusikologische Zugang bleibt allerdings klar im Vordergrund, vor allem deshalb, weil musikalische Feldforschungsaufnahmen von Ursula Reinhard dieser Publikation zugrunde liegen. Diese Aufnahmen harrten immerhin 8 Jahre der Veröffentlichung. Sie konnte nur unter günstigen Voraussetzungen verwirklicht werden: Mit Ardian Ahmedaja stand ein Wissenschaftler zur Verfügung stand, der aus Albanien stammt, als Ethnomusikologe ein Experte für albanische Volksmusik ist, und an unserem Institut arbeitet.

Das Buch ist zum Preis von € 25 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

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Ursula Hemetek

„Mosaik der Klänge -
Musik der ethnischen und religiösen Minderheiten in Österreich”

Habilitationsschrift von Ursula Hemetek

erschienen im Böhlau-Verlag

Die Ethnomusikologin Ursula Hemetek hat sich an der Universität Wien mit dem Thema Musik von Minderheiten habilitiert. Sie arbeitet seit 1987 am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, wo sie einen Minderheitenschwerpunkt in Forschung und Lehre aufgebaut hat.

Geboren 1956 in Wien, aufgewachsen in Niederösterreich, Studium der Musikwissenschaft, 1987 Dissertation über die burgenländischen Kroaten. Forschungsprojekte: Tondokumente zur Volksmusik in Österreich, Traditionelle Musik ethnischer Gruppen in Österreich, Die traditionelle Musik der Roma in Österreich. Musik der Bosnier in Wien. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Thema „Ethnomusikologie und Minderheiten”.

U.a. Herausgeberin von „Roma - das unbekannte Volk” 1994, „Echo der Vielfalt” 1996, „Und sie singen noch immer - die Musik der burgenländischen Kroaten&rdqu; 1998 sowie „Kinderlieder der Yoruba” 1999 und der Reihe: „Edition Minderheiten”. Durch die Beschäftigung mit den „Minderheiten” vermehrt Kulturarbeit, zahlreiche Kulturpräsentationen (z.B. „Ausnahmsweise Zigeuner 1990”). Beratungstätigkeit bei verschiedenen Projekten, z.B. André Hellers „Magneten” (1994).

1991 Förderungspreis der Stadt Wien für Kulturarbeit im Minderheitenbereich. 2000 Volkskulturpreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Habilitationsschrift „Mosaik der Klänge. Die Musik von ethnischen und religiösen Minderheiten in Österreich” ist im Böhlau Verlag als Band 20 der „Schriften zur Volksmusik” erschienen und wurde am 27. November 2001 präsentiert. 2 CDs mit Klangbeispielen ergänzen das umfangreiche Werk. Erhältlich über das Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie.

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Gerlinde Haid (Hg.)

„Kärnten und seine Nachbarn. Brauchlied.”

Mit englischen Zusammenfassungen und CD (= Schriften zur Volksmusik Bd.18).

erschienen im Böhlau-Verlag

Seit dem Spätmittelalter kennen wir die kulturellen Verflechtungen zwischen dem heutigen Kärnten und seinen Nachbarländern. In dieser Grenzregion, wo die Volkskultur in vielen Äußerungen Sprach- und Staatsgrenzen verwischt, stellt sich für die Volksmusikforschung die Frage nach der kulturräumlichen Gliederung wie der historischen Dimension von Lied, Musik und Tanz im Volksleben. Es wird ein Überblick über Eigenarten und Gemeinsamkeiten geboten.
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von Ursula Hemetek/Sofija Bajrektarevic

„Bosnische Musik in Österreich - Klänge einer bedrohten Harmonie”
(= klanglese 1)

Eigenverlag des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, Wien 2000

Der erste Band dieser neuen Reihe des Instituts („klanglese”), in welcher Matrialien zur Ethnomusikologie publiziert werden sollen, widmet sich den Ergebnissen eines mehrjährigen Forschungsprojektes zur Musik der Bosnier in Österreich. Anlaß war der Integrationsprozeß von
75 000 bosnischen Flüchtlingen in Österreich seit 1992, die eine unglaublich reiche und vielfältige Kultur mitbrachten. Die traditionelle Musik kann auch ein wichtiger Faktor im Integrationsprozeß sein.

Das Buch ist zum Preis von € 15 zu beziehen:

Institut für Volkmusikforschung und Ethnomusikologie
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anton von Webern-Pl.1 (Ungargasse 14), 1030 Wien
Tel: 71155-4201
Fax: 71155-4299
e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

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Gerlinde Haid/Ursula Hemetek/Rudolf Pietsch (Hg.)

„Volksmusik - Wandel und Deutung”
Festschrift Walter Deutsch zum 75. Geburtstag

erschienen im Böhlau-Verlag

Diese neue umfangreiche Publikation des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie ist seinem Gründer und langjährigen Leiter emer. Prof. Walter Deutsch zu seinem 75. Geburtstag gewidmet. Gemäß dem Verständnis des Jubilars von Volksmusikforschung als einer nach vielen Seiten offenen Disziplin sind verschiedene Fachrichtungen darin vertreten, die volksmusikalische Phänomene im weitesten Sinn des Wortes quasi abschreiten und einkreisen, sei es aus musikalischer, volkskundlicher, historischer, soziologischer oder kulturwissenschaftlicher Sicht.

Die Festschrift ist außerdem mit einer CD und englischen Zusammenfassungen versehen.

 

hrsg. von Gerlinde/Hans Haid (Hg.)

„Musica Alpina III-IV”

„Musica Alpina III-IV”
Volksmusik aus den Alpen
Repertori di tradizione orale nell'arco alpino
Folk Music of the Alps

Das volksmusikalische Leben in den Alpen ist überaus reich, vielfältig, unterschiedlich, berührend, lyrisch, dramatisch, erotisch, fromm. „Musica Alpina III-IV” ist bestrebt, die mit zwei Teilen („Musica Alpina
I-II”) begonnene Dokumentation der Volksmusik aus den Alpen fortzusetzen: von der Provence bis in die slowenischen Berge, vom alpin-wienerischen Dudeln und dem Lemonimann aus Tirol, von Sternsingern und Wallfahrern, von Scherenherstellern in Premana, von Kufenstechern und Deserteuren, von wilder Erotik und feinsten Anspielungen bis zu ergreifendem Abschiednehmen.

Die auf der CD enthaltenen Tondokumente sind für das Booklet transkribiert worden und mit einem wissenschaftlichen Kommentar in deutscher, englischer und italienischer Sprache versehen.

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Bestellungen via e-mail: ive-versand@mdw.ac.at

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