GÄSTE

Stephen Montague wurde in den USA (1943 Syracuse, New York) geboren, lebt aber seit 1972 in Europa: zuerst als Fulbright Scholar in Warschau (1972-74) und seit 1974 in London, wo er als freischaffender Komponist arbeitet. Seine Werke wurden weltweit von führenden Orchestern, Ensembles und Solisten aufgeführt, unter anderem von dem London Symphony Orchestra, der Royal Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra (Washington, DC), dem Hilliard Ensemble, dem Smith Quartet, dem Ensemble Bash, den Pianisten Stephen Kovacevich, Joanna MacGregor, Marc-André Hamelin, Emmanuel Ax und der Schlagzeugerin Evelyn Glennie.

Obwohl schon seit langem in Großbritannien, sind seine kompositorischen Einflüsse, wie er sagt, transatlantisch: „Ich lebe seit 1974 in England, aber meine musikalischen Helden bleiben Amerikaner: Ich bewundere die Art, wie Charles Ives kompromisslos Volksmusik und Avantgarde nebeneinanderstellt, wie Henry Cowell respektlos Faust und Armcluster gebraucht, die vorwärtstreibende Energie des Minimalismus und die radikale Aussage von John Cage ‚each sound is music’. Wie Cowell lebe ich gern in der ganzen Welt der Musik und nicht nur in einer Ecke von ihr“.

Andere Aktivitäten beinhalten Radfahren, Camping, Segeln, Kanu fahren, Reisen und Tennis (er war der Florida State JC Tennis Champion 1962).

Seine Werke wurden von ASV, NMC, Continuum, Centaur, Opus 111 und Point Record labels aufgenommen und von United Music Publishers Ltd. verlegt, info@ump.co.uk, www.ump.co.uk.

Philip Mead (geboren 1947 in Grays, Essex) studierte Klavier an der Royal Academy of Music in London und begann seine weltweite Karriere als Internationaler Preisträger für seine Interpretationen zeitgenössischer Musik. Zusätzlich zu seinen zahlreichen Klavierabenden hat er Konzerte mit führenden Orchestern gespielt, eng mit führenden Komponisten wie Stockhausen, Steve Reich und Sir Michael Tippett zusammengearbeitet und über 60 Werke in Auftrag gegeben. Unter seinen letzten CD Einspielungen befinden sich das gesamte Klavierwerk von Charles Ives und George Crumb. Seine lange Zusammenarbeit mit Stephen Montague begann 1981, als er Paramell Va uraufführte. 1983 gründeten sie das Montague/Mead Piano Plus Duo für Klavier und Elektronik, das seither international Konzerte gibt. 2006 erschien seine CD „Southern Lament“ mit ausschließlich Werken von Stephen Montague, die den internationalen Klavierpreis für die beste Neue Musik CD 2006 bekam.

Philip Mead ist Gründer und künstlerischer Leiter des British Contemporary Piano Wettbewerbs und unterrichtet an mehreren Universitäten Großbritanniens.