Arten von Lehrveranstaltungen
Beratung mit Vorspiel BV
Ensembleunterricht EU
Kleingruppenunterricht KL
Konversatorium KO
Künstlerischer Einzelunterricht KE
Praktikum PR
Privatissimum PV
Projekt PJ
Proseminar PS
Seminar SE
Seminar mit Übung SU
Übung UE
Vorlesung VO
Vorlesung mit Übung VU


Beratung mit Vorspiel:
Dient der Beratung zur weiteren Gestaltung des Studienverlaufes

Ensembleunterricht:
Im Ensembleunterricht sind jene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die es insbesondere Musikerinnen und Musikern und darstellenden Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen, im Zusammenwirken mit anderen Personen künstlerische Aufgaben zu realisieren. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.
Konversatorium:

Konversatorien sind Lehrveranstaltungen, in denen Lehrinhalte im Zusammenwirken von Lehrenden und Studierenden, zum Beispiel in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen, auch auf Grund von Anfragen der Studierenden, erarbeitet werden. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.
Die Ergänzungsprüfung wird durch den Nachweis der Ablegung einer Prüfung auf dem festgelegten Niveau an den internationalen Prüfungszentren für die deutsche Sprache (z.B. Goethe-Institut, ÖSD) ersetzt. Welche Zeugnisse dafür von Studienwerbern vorgelegt werden müssen, ist der diesbezügli-chen Richtlinie des Rektorats zum Nachweis von Deutschkenntnissen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu entnehmen.

Künstlerischer Einzelunterricht:
Der künstlerische Einzelunterricht dient der Entfaltung der individuellen künstleri-schen Anlagen der oder des Studierenden sowie der Vermittlung künstlerisch-technischer Fertigkeiten. Es besteht Anwesenheitspflicht.

Praktikum:
Praktika dienen insbesondere dazu, die Studierenden mit den Anforderungen ihres künftigen Berufes vertraut zu machen und ihnen Gelegenheit zu geben, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch und losgelöst vom universitären Studienbetrieb zu erproben und zu erweitern. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.

Privatissimum
Privatissima sind spezielle Seminare, die der wissenschaftlichen Forschung bzw. der Erschließung der Künste durch die oder den Studierenden unter Anleitung der Leite-rin oder des Leiters der Lehrveranstaltung dienen. Die Leiterin oder der Leiter solcher Lehrveranstaltungen hat die Zahl der TeilnehmerInnen soweit zu beschränken, als es pädagogisch erforderlich ist. Die Termine sind individuell zu vereinbaren.

Projekt:
Projekte sind öffentliche Auftritte und deren Vorbereitung in Ensembleformationen von der Kleingruppe bis zum Symphonie- oder Opernorchester. Die Projekte müssen Veranstaltungen sein, bei denen die mdw als Veranstalter oder Mitveranstalter auf-tritt.

Proseminar:
Proseminare sind Vorstufen der Seminare. Sie haben Grundkenntnisse des künstle-risch-wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, in die Fachliteratur einzuführen und exemplarisch Probleme des Faches zu behandeln. Es besteht grundsätzlich Anwe-senheitspflicht.

Seminar:
Seminare setzen Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im entspre-chenden Fachgebiet voraus. Die Leiterin oder der Leiter der Lehrveranstaltung hat dazu anzuleiten, dass die Erarbeitung von wissenschaftlichen und künstlerischen Inhalten nach Methoden erfolgt, die der Erschließung der Künste bzw. der wissen-schaftlichen Forschung angemessen sind. Von den Teilnehmerinnen und Teilneh-mern sind eigene mündliche oder schriftliche Beiträge zu fordern. Es besteht grund-sätzlich Anwesenheitspflicht.

Übung:
Übungen sind Lehrveranstaltungen, in denen die eigene wissenschaftliche, künstle-risch-wissenschaftliche oder künstlerische Aktivität der Studierenden besonderen Raum einnimmt. Sie dienen der Aneignung und Entwicklung von Fertigkeiten unter der methodischen Anleitung der Leiterin oder des Leiters der Lehrveranstaltung. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.


Vorlesung:
Vorlesungen haben die Studierenden in die Hauptbereiche und Methoden des jewei-ligen Fachgebietes einzuführen. Es ist insbesondere ihre Aufgabe, auf die haupt-sächlichen Tatsachen, Inhalte und Lehrmeinungen einzugehen. In Vorlesungen soll den Studierenden auch Gelegenheit zur Erörterung des vorgetragenen Lehrstoffes geboten werden. Es besteht keine Anwesenheitspflicht. Dies gilt auch bei Mischfor-men (Vorlesung mit Übung (VU)).