MATTHIAS GIESEN


stammt aus Boppard/Rhein (*1973). Nach dem Abitur Studium der Fächer Kirchenmusik, Musiktheorie und Hörerziehung/Musikpädagogik in den Jahren 1993–2001, zunächst an der Musikhochschule Köln; im Fach Orgel bei Clemens Ganz und Johannes Geffert, Musiktheorie und Hörerziehung bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker. Außerdem Konzertfach Orgel bei Bernhard Haas an der Musikhochschule Stuttgart, sowie Hochschullehrgang Tonsatz nach Heinrich Schenker bei Martin Eybl an der Musik-Universität Wien. Seit März 2002 interuniversitäres Doktoratsstudium in den Fächern Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Salzburg.

Seit 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian (Bruckner-Orgel) und daneben Tätigkeit im Musikarchiv der Stiftsbibliothek. Mehrere Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (zuletzt für den ORF), rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland;
1998 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth.

Von 2000-2002 Lehrbeauftragter für die Fächer Tonsatz und Gehörbildung an der Musikhochschule Köln; Vorträge über die Theorie Heinrich Schenkers in Köln und am Bruckner-Konservatorium Linz; im Studienjahr 2002/03 Lektor am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien und im Lehrgang Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Musik-Universität Wien.



VERÖFFENTLICHUNGEN:

Zur Verwendung der Kirchentonarten in den Motetten von Brahms und Bruckner,
in: Mainzer Studien zur Musikwissenschaft, erscheint im Frühjahr 2011.

Die Orgelwerke Jean Guillous und André Jolivets,
in: Handbuch der französischen Orgelmusik, hrsg. von Hermann-Josef Busch (im Druck).

Michael Haydn und Ludwig van Beethoven – Kirchenmusik in St. Florian zur Zeit Bruckners,
in: Augustiner-Chorherren-Jahrbuch 2009, Klosterneuburg 2009, S. 46–53.

Artikel „Jean Guillou“, in: Orgel-Lexikon, hrsg. von Hermann J. Busch und Matthias Geiting, Laaber 2007, S. 286–289.

Artikel „Leos Janácek“, in: Orgel-Lexikon, hrsg. von Hermann J. Busch und Matthias Geiting, Laaber 2007, S. 352.

Zum Verhältnis von Max Reger und Hugo Riemann,
in: Querstand II, Beiträge zu Kunst und Kultur, hrsg. von Reinhart von Gutzeit und Leo Dorner, Linz 2006, S. 143–158.

Arnold Schönberg und die Orgel,
in: das orgelforum, Nr. 7 (Juni 2005), St. Pölten, S. 12–35 (Teil 1)
und in: das orgelforum, Nr. 8 (Februar 2006), St. Pölten, S. 6–19.

Zum Verhältnis von Max Reger und Hugo Riemann,
in: Querstand II, Beiträge zu Kunst und Kultur, hrsg. von Reinhart von Gutzeit und Leo Dorner, Linz 2006, S. 143-158.

Klavierauszug der Oper Aschenbrödel von Johannes Fritsch
für den feedback-Verlag Köln.

Mitarbeit an der
J. J. Fux-Gesamtausgabe
(Generalbass der „Missa Confidentiae“ sowie der Kirchensonaten).

Herausgebertätigkeit des
Requiems c-Moll von Joh. Georg Albrechtsberger
im Doblinger-Verlag (Erscheinungsdatum Herbst 2011)

CD-Einspielungen:
Die Bruckner-Orgel des Augustiner-Chorherrenstiftes St. Florian,
Werke von Fr. Liszt, F. Mendelssohn-Bartholdy, A. Bruckner
(Transkription), A. Schönberg, M. Reger u.a. (edition lade).

Die historische Mauracher-Orgel der Pfarrkirche zur Hl. Familie Linz,
Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy, R. Schumann, F. Schmidt, D. Schostakowitsch und M. Reger (edition lade 2010).



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