Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Eugen Onegin

Mittwoch, 22. und Donnerstag, 23.März ab 19:00 Uhr

Schloßtheater Schönbrunn

vom 22. März aus dem Schloßtheater Schönbrunn

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vom 23. März aus dem Schloßtheater Schönbrunn

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Eine Veranstaltung des Instituts Gesang und Musiktheater
Musikalische Leitung: Peter Marschik
Inszenierung: Alexander Hauer
Bühne: Daniel Sommergruber
Kostüme: Julia Klug
Webern Symphonie Orchester

 

ONEGIN Stefan Hadžić(22.)
Leo Kim (23.)
TATJANA Nataliya Stepanska (22.)
Svenja Kallweit (23.)
OLGA Taisiya Labetskaya (22.)
Aytaj Shikhalizade (23.)
LENSKI David Jagodic (22.)
Valentin Lundin (23.)
LARINA Anna Kargl (22.)
Helene Feldbauer (23.)
FILIPJEWNA Patricia Nolz (22.)
Ezheni Aleksanian (23.)
TRIQUET Philipp Meraner (22.)
Lorenz Bodner (23.)
SARETZKI Younghoon Yoon (22.)
Florian Holzgruber (23.)
GUILLOT Nikita Ivanov
GREMIN Florian Köfler (22.)
Petro Tkalenko (23.)
KINDER Sebastian Wimmer (22.)
Tobias Wimmer (22.)
Bruno Zachhuber (23.)
Constantin Bauer-Mitterlehner (23.)

 

WEBERN SYMPHONIE ORCHESTER

CHOR
SOPRAN: Johanna Wallroth, Marina Margaritta Auer, Mirna Markovic, Tamara Korunek, Tanja Glinsner, Miriam Sori Pfeifer, Therese Troyer
ALT: Ana Maric, Yael Danler, Anthea Barac

TENOR: Daniel Stefanut-Györfi, Johannes Czernin, Branimir Gogic

BASS: Adam Willner, Benjamin Harasko, Nikita Ivanov, Nikita Duboff, Klemen Adamlje

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Peter Marschik
REGIE Alexander Hauer
BÜHNENBILD Daniel Sommergruber
KOSTÜME Julia Klug
MASKE Beate Lentsch-Bayerl
MUSIKALISCHE ASSISTENZ Giuseppe Montesano
CHOREINSTUDIERUNG Roger Díaz
REGIEASSISTENZ/
ABENDSPIELLEITUNG
Barbara Kier
KORREPETITION Mennan Bervenniku
Nana Masutani
ÜBERTITEL PM & AH
KOSTÜMASSISTENZ Julia Trybula
KOSTÜMWERKSTÄTTE Kerstin Bennier
KOSTÜMHOSPITAZ Analena Matejschek
GARDEROBE Mona Plank
Kristina Martin
ABENDMASKE Pia Urbanek
Ines Svraka
LICHT Herbert Lerocha
Erich Kudrna
BÜHNENMEISTER Wolfgang Koppensteiner
BÜHNENWERKSTÄTTEN Nikola Draganovic
Tobias Fortunits
Martin Christ
Maria Reinhardt
Alexander Tallamaßl
Stefan Urban

 

Alles beginnt auf dem Land. Man ist der Natur nah, aber man weiß wenig über seine Gefühle - oder gesteht sich über sie kein Wissen ein. Man lebt in den Büchern, die - weit davon entfernt, einem zu helfen - nur für noch größere Verwirrung sorgen.
In dieser Geschichte begegnet einem alles, was das Leben so mit sich bringt: Die Sehnsucht, der Mann der Träume, das Rasen der Eifersucht, die Liebe und ihre mehrfache Zurückweisung, ein Konflikt mit tödlichem Ausgang, doch es ist alles ein bisschen wie hinter Glas oder unter Wasser, das wichtigste Tool ist das Innuendo, die Andeutung, deshalb lassen sich die Aktionen der handelnden Personen auf so vielfältige Weise interpretieren.

Die Musik macht da nicht mit! Tschaikowski verschmäht alles Ungefähre - er ist direkt, schockierend unverblümt und immer existentiell verstrickt, es ist, als erzählte er eine völlig andere Geschichte, und das ist das Reizvolle an diesem Stück: Die gegensätzlichen Perspektiven von Handlung und Musik, die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Aktion und Motivation, die diametral entgegengesetzten Konzepte von Raum und Wahrnehmung des Raumes. Eine weite Landschaft, die Klaustrophobie erzeugt, ein beschaulicher und eigentlich langweiliger Tagesablauf, in dem die Emotionen Vollgas geben.

(Peter Marschik)