Neuerscheinung

European Voices III

The Instrumentation and Instrumentalization of Sound

Local Multipart Music Practices in Europe

In commemoration of Gerlinde Haid

CD-ROM with 65 audio and 32 video examples included.

Herausgegeben von Ardian Ahmedaja.
Reihe: Schriften zur Volksmusik, Band 25.
Wien: Böhlau, 2017.

ISBN 978-3-205-20513-5

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Das Buch ist zum Preis von € 70,00 zu beziehen:
http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-20513-5.html

Zudem kann man den Gesamttext kostenlos herunterladen unter:
http://boehlau-verlag.com/download/164762/978-3-205-20513-5_OpenAccess.pdf

Local multipart music practices are based on the intentionally distinct and coordinated participation of music makers in the performing act. Following the rules of interaction while promoting at the same time their personal goals, the protagonists share their own treasure trove of experiences and cultural affiliations and shape sounds and values. Such complex and dynamic processes are central to the investigations of instrumentation and instrumentalization of sound.

The understanding of instrumentation in music literature has been closely connected for a longer period with instruments and their sound qualities and fusion possibilities. Views like those held by Igor Stravinsky, who considered instrumentation to be an inseparable part of musical composition, widen the perspective. Significantly, such a perspective is a matter of course in local practices. Multipart music practices are of particular interest in this context, because they enable us to discern the most diverse ways of creating a common sound and to recognize this process as a “founder” of social interactions, which is more than an accomplishment in which it would be a pleasure to take one’s “part”. The instrumentation and instrumentalization of sound thus become particularly important for research.

 


 

Forschungszentrum für Europäische Mehrstimmigkeit

Die Mehrstimmigkeit stellt eines der reizvollsten Phänomene europäischer Musikpraktiken dar. Sie ist deshalb seit langem ein bevorzugter Forschungsgegenstand, besonders im nationalen Rahmen. Regionale Studien, die über die politischen Grenzen hinweg gehen, sind jedoch selten und sporadisch. Die regionalen und die politischen Grenzen in Europa sind aber in der Regel nicht dieselben. Dadurch ergibt sich ein großer und nur ansatzweise erforschter Bereich europäischer Musik. Die Gründung eines Forschungszentrums europäischer Mehrstimmigkeit in Form eines internationalen Netzwerkes von Spezialisten schien nach einer detaillierten Analyse im Jahre 2003 mehr als notwendig geworden zu sein.

Die gründliche Untersuchung der vielfältigen europäischen mehrstimmigen Musikpraktiken, kann auf Grund der großen Vielfalt nur durch Konzentration auf bestimmte Fragen und Gebiete erfolgen. Die bisherigen Untersuchungen erfassen folgende Themen: Mehrstimmiges Singen auf dem Balkan und im Mittelmeerraum (EV I), Kulturelles Hören und lokaler Diskurs in mehrstimmigen Singtraditionen in Europa (EV II), Instrumentation und Instrumentalisierung des Klanges (EV III) sowie Multipart Instrumental Music. Soloist and Ensemble Traditions (EV IV).

Auf dieser Website werden Ergebnisse der bisherigen Forschungen bekannt gemacht um Interessierten Einblicke in diese Arbeit zu ermöglichen sowie um neue Impulse und Anregungen zu erhalten.

Ardian Amedaja

 

 

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