2006_Eigenklang Archiv

 
30. Jänner 2006: Ausseer Fasching - Narrentreiben im steirischen Salzkammergut

27. Februar 2006: Slavko Ninic - Obertschusch mit Auftrag

27. März 2006: Jüdische Musik im Blickwinkel -
Die Sammlung von Abraham Zwi Idelssohn und eine Veröffentlichung
von Philip Bohlman.


24. April 2006: Cultural Diversity and the Urban Area -
Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 1)


29. Mai 2006: Cultural Diversity and the Urban Area - Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 2)

26. Juni 2006: StudentInnen machen Radio - Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 1)
Juli und August Sommerpause

25. September 2006: „Balkan Boom – Eine Gratwanderung” Beitrag von Sara Zlanabitnig & Victoria Morawetz
30. Oktober 2006: Südamerika – Klingender Kontinent

27. November 2006: Die andere Hymne – Minderheitenstimmen aus Österreich


25. Dezember 2006: Berlin–Wien-Afrika - Igbo- und Yoruba-Kultur im Kontext moderner Lebensweise

30. Jänner 2006
Der Ausseer Fasching - Narrentreiben im steirischen Salzkammergut
Gast im Studio: Dr. Gerlinde Haid
Der Ausseer Fasching ist ein buntes Narrentreiben an dem Alt und Jung aktiv beteiligt sind. Dr. Gerlinde Haid, die Leiterin des IVE, erzählt über die Charakteristika der Faschingsbräuche. Als gebürtige Ausseerin weiß sie darüber hinaus natürlich noch einige schöne Geschichten, die einen weiteren Einblick gewähren.

27. Februar 2006
„Slavko Ninic - Obertschusch mit Auftrag”
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Wer kennt sie nicht? Wer hat sie nicht irgendwo schon einmal gesehen und etwas Neues über Musik gelernt, die seit Jahrhunderten Wien umwandert? DIE TSCHUSCHENKAPELLE. Ihr Repertoire reicht von Bosnischen Volksliedern, über griechische Heimatweisen und russische Oden bis hin zum Wienerlied, dem sie sich rührend anders zuwenden. Der Anspruch, in sich all das zu vereinigen, was eine musikalische Reise durch Wien ergäbe, wir vor allem durch eine gehörige Portion Humor gewürzt. Slavko Ninic, seines Zeichens Obertschusch der Formation und laut CD-Booklet der „Möchtegern-Zar” der Band, ist der huttragende Mastermind mit dem Auftrag, den 2/4-Takt zu neunvierteln.

27. März 2006
„Jüdische Musik im Blickwinkel -
Die Sammlung von Abraham Zwi Idelssohn und eine Veröffentlichung
von Philip Bohlman.”
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Die März-Sendung widmet sich zweier Veröffentlichungen die sich beide – unabhängig vom jeweils anderen – mit derselben Thematik beschäftigen: Es geht um die Vergangenheit jüdischer Musik und ihre Urbarmachung. Abraham Zwi Idelssohns Sammlung jüdischer Musik und hebräischer Sprache wurde, neu bearbeitet und in verbesserter Qualität vom Österreichischen Phonogrammarchiv herausgegeben. Parallel dazu veröffentlicht Philip Bohlman sein Buch „Die Musik osteuropäischer Juden”. Eine Gelegenheit, sich die Vergangenheit jüdischen Musikschaffens vor Augen zu führen und sich eingehender mit der Thematik zu beschäftigen.

24. April 2006
„Cultural Diversity and the Urban Area -
Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 1).”
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Wir berichten über den ersten Tag des ethnomusikologischen Symposiums, das zwischen 24. und 26. März in der Universität für Musik und darstellende Kunst abgehalten wurde. Dieser erste Tag ist ganz den internationalen Gästen des Symposiums gewidmet und bietet interessanten Einblick in die gegenwärtige Forschungslage von Kolkata bis Lissabon. Umgangssprache ist Englisch. Eine genaue Auflistung der Beiträge der Teilnehmenden sowie Abstracts der Vorträge finden sich unter „Aktuelles” auf der Homepage des IVE.
Für diejenigen unter ihnen, die sich die Sendung noch einmal anhören möchten, gibt es die Möglichkeit auf www.emap.fm. In der nächsten Sendung wird auf die darauf folgenden Tage eingegangen.

29. Mai 2006
„Cultural Diversity and the Urban Area -
Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 2).”
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Wir berichten über den zweiten Tag des ethnomusikologischen Symposiums, das zwischen 24. und 26. März in der Universität für Musik und darstellende Kunst abgehalten wurde. Dieser zweite Tag ist dem ethnomusikologischen Forschen in und um Wien gewidmet. So erfahren wir von den mannigfaltigen Aktivitäten rund um das IVE und Phonogramm-Archiv, die sich mit der Archivierung und Auswertung von Musiken aus dem Balkan, Afrika und dem Rest der Welt bemühen. Die Umgangssprache der Vortragenden ist Englisch.
Für diejenigen unter ihnen, die sich die Sendung noch einmal anhören möchten, gibt es die Möglichkeit auf www.emap.fm.

26. Juni 2006
„StudentInnen machen Radio - Explorations in Urban Ethnomusicology. (Teil 1)”
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Wieder einmal bieten das Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie in der Sendung Eigenklang ambitionierten Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, ihre selbstverfassten Beiträge zum Thema Musik von Minderheiten auf Sendung zu bringen. Die Juni-Ausgabe kommt dieser Aufgabe in besonderer Weise nach, indem sie eine Sendung aus Berlin zu Gehör bringt. Anlässlich eines Erasmus-Lehrenden-Aufenthaltes in Berlin wurde das Konzept des Radiomachens für StudentInnen in die deutsche Metropole getragen und stellt nunmehr ihre ersten Ergebnisse vor. Der Beitrag beschäftigt sich mit italienischer, genauer neapolitanischer Musik in Berlin und trägt den Titel: „Raquelina und die Macceronis”. Ria Toplak stellt darin die gleichnamige Band und im besonderen ihre Frontfrau Raquelina Giordano vor.

25. September 2006
„Balkan Boom – Eine Gratwanderung” Beitrag von Sara Zlanabitnig & Victoria Morawetz
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Wien gilt als der nördlichste Ausläufer des Balkan. Tatsächlich finden sich hier viele Strömungen der zeitgenössischen balkanischen Musik zu einem Stelldichein der Stile. Es trifft Volksmusik auf kontemporäre Musik, Jazz auf orientalische Traditionen, Roma-Blech auf Streichquartette und so mancher Takt bricht sich hier im Vorbeigleiten und wird ungerade. Die beiden Studentinnen Sara Zlanabitnig und Victoria Morawetz haben sich eingehend mit der „neuen” Bekanntheit der Melodien aus dem Südosten Europas beschäftigt und führen in die Wiener Clubbing Szene ein, wo sich der Groove aus dem Balkan großer Beliebtheit erfreut. Ihr Beitrag ist im Zuge der Veranstaltung „StudentInnen machen Radio” entstanden.

Im Anschluß an den halbstündigen Beitrag begrüße ich als Studiogast Victoria Morawetz.

30. Oktober 2006
Südamerika – Klingender Kontinent
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Südamerika, Kontinent des Tanzes und der Musik, so zumindest wird es oft dargestellt und gelebt. Die Reihe Eigenklang zollt diesem Umstand mit zwei studentischen Beiträgen Tribut und widmet die Oktober-Sendung dem Thema Tanz in Südamerika. Daß dieser nicht von den sozio-kulturellen Geschehnissen zu trennen ist, wird dabei deutlich zur Sprache gebracht.
Tanzen wie in Bolivien
Christina Grünstäudl befasst sich in ihrem Beitrag mit der Wiener Tanzgruppe „Bolivia“. Die von Eveline Roger Torres gegründete Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Tänze des südamerikanischen Landes nach Österreich zu bringen, ist durch die Initiative der Österreicherin und ihres bolivianischen Mannes zustande gekommen und gibt Einblick in eine Kultur zwischen Kulturreichtum und Rassismus. Eveline Roger Torres informiert über verschiedene Tänze und deren historischen Ursprung.
Tango – Gesungenes Argentinien in Wien
In ihrem Beitrag versucht Daniela Karner einem so populären wie zeitlosen Phänomen des südamerikanischen Kontinents nachzuspüren: dem Tango aus Argentinien. Das Massenphänomen erfreut sich auch in Wien größter Beliebtheit. Daniela Karner lässt die in Wien tätigen TangomusikerInnen Cuarteto Tanto Tango, Sergio Cattaneo und Chamuyo zu Wort kommen und erschließt eine Subkultur, die weltweit ihre VertreterInnen kennt.

27. November 2006
Die andere Hymne – Minderheitenstimmen aus Österreich
Anlässlich des Multi-Gedankenjahres 2005 entstand bei der Initiative Minderheiten die Idee, KünstlerInnen verschiedener Minderheiten zu einem gemeinsamen Konzert zu vereinen. Der Plan war, Minderheiten-Hymnen zu präsentieren und Nationalismen dabei in Frage zu stellen. Die Sargfabrik bot dafür am Staatsfeiertag den geeignetsten Rahmen.
Pünktlich zum Nationalfeiertag ein Jahr darauf erscheint nun (vom Ö.D.A. verlegt), das Buch samt CD, das den künstlerischen Prozess im Vorfeld dieser Veranstaltung journalistisch und wissenschaftlich aufarbeitet.

Die Herausgeberin, Ursula Hemetek, ist Gast in der Sendung und wird zusammen mit Helga Pankratz, einer der Autorinnen, im Studio über Hymnen im allgemeinen, Lieder von Minderheiten in Österreich und darüber hinaus diskutieren. Die bei der Veranstaltung präsentierten Hymnen bilden den musikalischen Hintergrund.

25. Dezember 2006
Berlin – Wien - Afrika
Igbo- und Yoruba-Kultur im Kontext moderner Lebensweise
Moderation und Gestaltung: Gregor Grömmer
Die Zusammenarbeit zwischen dem IVE Wien und Dorit Klebe, ihres Zeichens Ethnologin aus Berlin und Betreuerin der dort gefertigten Beiträge, zeitigt weitere Erfolge: Nachdem wir im Frühsommer eine Sendung aus der dortigen Medienwerkstätte präsentieren konnten, freut es uns, ein weiteres Stück Berliner Ethnographie in den Äther schicken zu dürfen.
Wir behandeln in der Weihnachtssendung die Kulturen der Igbo und Yoruba, zweier Sprach- und Volksstämme aus Nigeria. Der Beitrag von Marta Ramon, Erasmus-Studentin aus Barcelona, behandelt zunächst im ersten Teil der Sendung die Welt der Igbo. Sie wählt einen sehr persönlichen Zugang zu ihrem Themenfeld, der die Betroffenen selbst erzählen lässt. In einem anschließenden Interview erläutert Babátólá Alóba, Yoruba in Wien, warum seine Tätigkeit als interkultureller Vermittler bei Kindern so wichtig ist, wie eine Tonhöhen unterscheidende Sprache funktioniert und welche Volkslieder in Nigerias Süden gesungen werden.