2002_Eigenklang Archiv

31. Jänner 2002 Erhebung des volksmusikalischen Lebens heute und früher im Lammertal

28. Februar 2002 Roma-Musik

28. März 2002 Hörbar Gemacht!

25. April 2002 Musik und Publikum

30. Mai 2002 Wiener- und Kärntnerlieder im Vergleich.
Und: Die Sevdalinka: das bosnisch städtische Lied


27. Juni 2002 Der Blick in die letzte Reihe. Eine systematische Betrachtung zur Wechselbeziehung
zwischen Musikant und Publikum


25. Juli 2002 Aufbruch in die Ukraine

29. August 2002 Goin' down the river -
Musikalische Impressionen einer Reise entlang des Mississippi


26. September 2002 StudentInnen machen Radio, Teil 1

31. Oktober 2002 StudentInnen machen Radio, Teil 2

28. November 2002 Inspiration Volksmusik: Alpine Klangwelten & Komposition
 
 
 
 
31. Jänner 2002
 
„Erhebung des volksmusikalischen Lebens heute und früher im Lammertal”
 
Gast im Studio: Evelyn Fink
 
Unter dem Titel „Erhebung des volksmusikalischen Lebens heute und früher im Lammertal” lud das Salzburger Volksliedwerk VolksmusikforscherInnen von verschiedenen österreichischen Institutionen ein, sich gemeinsam mit Studenten des Volksmusiklehrganges (Mozarteum Salzburg) in der Woche vom 11.-16. Februar 2001 im Salzburgischen Lammertal „ins Feld” zu begeben. Das Interessensfeld der 7 Forscher-Teams galt insbesondere SängerInnen und MusikantInnen, ihren Liedern, Musikstücken, Tänzen und allgemein der Unterhaltungskultur, den Bräuchen, Märchen und Sagen, die in der Region bekannt sind oder waren. Neben Impressionen und Klangbildern aus der genannten Feldforschung (die sich sowohl jenseits wie auch auf der Ski-Piste abspielte) steht die volksmusikalische Feldforschung, ihre Methoden, Fragestellungen, Ziele und Verwertungsformen, im Mittelpunkt.
 
 
 
28. Februar 2002
 
„Roma-Musik”
 
Gast im Studio: Ruza Nikolic Lakatos
 
Die Sendung ist diesmal der Musik der Roma gewidmet. In einem kurzen Beitrag wollen wir das neu erschienen Buch „Music and Minorities” veröffentlicht vom ICTM vorstellen. Frau Christiane Fennesz-Juhasz vom Phonogrammarchiv der Akademie der Wissenschaften stellt in einem Interview ihren Beitrag zum Thema Tondokumente von Roma Musik vor.
 
Im zweiten Teil unserer Sendung wird unser Studiogast Ruza Nikolic Lakatos über ihre neueste CD mit Romagesängen erzählen. Sowohl das Buch als auch die CD sind am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie in Wien erhältlich.
 
 
 
28. März 2002
 
„Hörbar gemacht”
 
Gast im Studio: Dr. Emil Lubej
 
Wir widmen dieser Sendung das Thema, wie man Tondokumente hörbar und kommerziell zugänglich macht. Die einen Musikanten gehen ins Studio, die anderen spielen irgendwo im Wirtshaus, oder im Privaten Kreis. Ob Tontechniker oder Feldforscher die Kunst des Musizierens in jeglicher Umgebung auf irgendeinen Tonträger bannen ist unserem Studiogast Herrn Dr. Emil H. Lubej vom Institut für Musikwissenschaft in Wien egal, er kümmert sich darum, dass die Aufnahmen auf einer CD veröffentlicht werden können. So entstand auch die jahrelange Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Institut für Volksmusikforschung, für dessen Publikationen er die Aufbereitung der Tondokumente schon oft übernommen hat. Im Rahmen dieser Sendung wollen wir ihnen auch zwei CD vorstellen die
sie neuerdings bei uns am Institut für Volksmusikforschung käuflich erwerben können. „Die Citoller Tanzgeiger: Am Tanzboden belauscht” und „Die Citoller Tanzgeiger: Abwarten, Ein Stimmungsbild”
 
 
 
25. April 2002
 
„Musik und Publikum”
 
Gast im Studio: o.Univ.-Prof. Dr. Regina Eva Allgayer-Kaufmann
vom Institut für Musikwissenschaft an der Universität in Wien
 
In der gleichnamigen Gastvortragsreihe „Musik und Publikum”, veranstaltet vom Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, setzen sich verschiedene Internationale WissenschafterInnen mit der Wechselwirkung zwischen Publikum und Musikausübenden auseinander. Der Bogen dieser Vortragsreihe wird von Brasilien bis in die Ukraine, von Volksmusik bis Pop-Rockmusik, von der Steinzeit bis heute gespannt. In unserer Sendung wollen wir ein kleines Portrait über die ersten beiden Vorträge bringen, welche bereits im April stattgefunden haben. Im ersten Teil unserer Sendung wird uns Mag. Michael Huber, vom Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hubert von Goisern und die Neue Volksmusik unter dem Gesichtspunkt Volksmusik für Rock-Liebhaber näherbringen. Frau Univ.-Prof. Dr. Regina Eva Allgayer-Kaufmann wird im Studio zu Gast sein und über ihre Feldforschungen in Brasilien und ihre damit einhergehenden Erkenntnisse zum Thema „die Entdeckung des Zuhörers” sprechen.
 
 
 
30. Mai 2002
 
„Wiener- und Kärntnerlieder im Vergleich
Die Sevdalinka - das bosnische städtische Lied ”
 
Gäste im Studio:
Mag. Isabella Maierhofer & Belinda Rešidbegovic
 
Am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie in Wien schließen auch dieses Semester wieder einige Studierende ihr Studium mit einer Diplomarbeit ab. Zwei von ihnen stellen ihre Arbeiten in unserer Sendung vor. Frau Mag. Isabella Maierhofer verfasste eine Diplomarbeit zum Thema Winer- und Kärntnerlieder im Vergleich. Haben sie gewusst, dass es Wienerlieder gibt, die als Kärntnerlieder bekannt sind und umgekehrt? Die Diplomandin wird die Charakteristika an ausgewählten Beispielen aus ihrer Feldforschungsarbeit darlegen. Die zweite Diplomandin Frau Belinda Rešidbegovic, zu Gast im Studio, wird uns in die bezaubernde Wunderwelt der bosnische Sevdalinka am Beispiel eines in Wien lebenden Bosnieres, Ševko Pekmesovic, entführen.
 
 
 
27. Juni 2002
 
„Der Blick in die letzte Reihe.
Eine systematische Betrachtung zur Wechselbeziehung zwischen Musikant und Publikum.”
 
Gast im Studio: o.Univ.-Prof. Dr. Regina Eva Allgayer-Kaufmann
 
In der gleichnamigen Gastvortragsreihe „Musik und Publikum”, veranstaltet vom Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie im SS 2002, setzen sich verschiedene Internationale WissenschafterInnen mit der Wechselwirkung zwischen Publikum und Musikausübenden auseinander. Der Bogen dieser Vortragsreihe wird von Brasilien bis in die Ukraine, von Volksmusik bis Pop-Rockmusik von der Steinzeit bis heute gespannt. In unserer Sendung wollen wir ein kleines Portrait über die ersten beiden Vorträge bringen, welche bereits im April stattgefunden haben.
Im ersten Teil unserer Sendung wird uns Mag. Michael Huber, vom Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hubert von Goisern und die Neue Volksmusik unter dem Gesichtspunkt Volksmusik für Rock-Liebhaber näherbringen. Frau Univ.-Prof. Dr. Regina Eva Allgayer-Kaufmann wird im Studio zu Gast sein und über ihre Feldforschungen in Brasilien und ihre damit einhergehenden Erkenntnisse zum Thema „die Entdeckung des Zuhörers” sprechen.
 
 
 
25. Juli 2002
 
Aufbruch in die Ukraine
„... da wohnen wir in Wien so weit im Osten wie sonst nix, und haben null Ahnung von irgendwas ...”
 
Gast im Studio: Florian Fennes
 
Im Zuge der Lehrtätigkeit der Mitarbeiter des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie werden alljährlich verschiedene Exkursionen für die Studierenden angeboten. In diesem Sommersemester fuhr Dr. Rudolf Pietsch mit einer Gruppe Studierender der Universität für Musik und Darstellende Kunst in den Osten Europas. Gemeinsam mit einer Gruppe Studierender der Ethnologie in Bratislava unter der Leitung von Prof. Bernhard Garaj durchreisten sie die Slovakei, Südpolen und gelangten an ihr Reiseziel, die Ukraine.
Florian Fennes, ein Student an der Wiener Musikuniversität hat bei der Exkursion die Aufgabe übernommen Tondokumente zu sammeln und Aufnahmen zu machen. Vom 7 jährigen Wunderknaben am Klavier, über huzulische Volksmusik, bis hin zu Karpatendeutschen, die Schlager der 40er Jahre singen. Er wird in unserer Sendung über die Exkursion und seine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen während der Reise erzählen und diese mit ausgewählten Musikbeispielen hörbar machen.
Mit dieser Sendung darf ich mich von Ihnen als Redakteur und Moderator der Sendung Eigenklang verabschieden. Stephan Hametner ist von seinem einjährigen Amerikaaufenthalt zurückgekehrt und wird wieder die Sendung gestalten. Ich bedanke mich fürs Zuhören und wünsche Ihnen mit meiner letzten Sendung eine angenehme akustische Reise in die Ukraine. Markus Haider.
 
 

 

29. August 2002
 
„Goin' down the river ”
Musikalische Impressionen einer Reise entlang des Mississippi
 
Stephan Hametner hat sich neun Monate lang für ein Forschungsvorhaben an der University of Minnesota in der am Oberlauf des Mississippi gelegenen Doppelstadt Minneapolis/St. Paul aufgehalten. Als Abschluss dieses Aufenthalts gabs eine Amerika-Erfahrung der besonderen Art: eine Autofahrt entlang des Mississippi von Minneapolis nach New Orleans. Die Städt, die auf diesem Weg liegen, lesen sich wie ein "Who is who" amerikanischer Blues- und Jazzgeschichte: Kansas City, New Orleans, Memphis, St. Louis.
 
 
 
 
26. September 2002
 
StudentInnen machen Radio
Jodie Braun und Maila Hemetek
 
„Die Geschichte von Marios & Julia und dem Rebetiko”
Karen Yaniv
„Hungarian students in Vienna”
 
Eigenklang, die Radiosendung des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie versteht sich als Plattform, ambitionierten StudentInnen die Möglichkeit zu bieten, selbst erarbeitete Beiträge zu gestalten, moderieren und zu präsentieren. Die September-Ausgabe von Eigenklang beinhaltet zwei Beiträge, die im Rahmen des Minderheitenschwerpunkts im Sommersemester 2002 unter der Leitung von Frau ao.Prof. Dr. Ursula Hemetek erarbeitet wurden: Jodie Braun und Maila Hemetek haben sich mit griechischer Rebetiko-Musik beschäftigt und einen Beitrag mit dem Titel „Wir sehen uns als Vermittler zwischen griechischer und österreichischer Kultur. Die Geschichte von Marios & Julia und dem Rebetiko” gestaltet. Der zweite Beitrag stammt von Karen Yaniv und gibt einen Einblick in das Alltagsleben ungarischer StudentInnen im Musiker-Studentenheim Johannesgasse: „Hungarian music students in Vienna”. Zum Drüberstreuen gibt's ungarische Volksmusik mit dem Ensemble „Harmonia”.
 
 
 
31. Oktober 2002
 
StudentInnen machen Radio
Teil 2
 
Eigenklang, die Radiosendung des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie versteht sich als Plattform, ambitionierten StudentInnen die Möglichkeit zu bieten, selbst erarbeitete Beiträge zu gestalten, moderieren und zu präsentieren. Die Oktober-Ausgabe von Eigenklang beinhaltet zwei weitere Beiträge, die im Rahmen des Minderheitenschwerpunkts im Sommersemester 2002 unter der Leitung von Frau ao.Prof. Dr. Ursula Hemetek erarbeitet wurden: Ksenija Rothwangls Beitrag trägt den Titel „Man kann darauf zaubern” und beschäftigt sich mit der slowenischen Tamburizza. Barbara Gräfe legt einen Beitrag vor, in dem sie auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien wandelt.
 
 
 
 
28. November 2002
 
„Inspiration Volksmusik: Alpine Klangwelten & Komposition”
 
Gast im Studio: o.Univ-Prof. Dr. Gerlinde Haid
 
Vom 22. - 24. Oktober 2002 fand in Innsbruck das Symposion „Inspiration Volksmusik: Alpine Klangwelten & Komposition” statt, das sich in wissenschaftlicher Weise mit dem gegenseitigen Einfluss von Volksmusik und der sog. „Kunstmusik” auseinandersetzte. ForscherInnen aus der Schweiz, Italien, Slowenien, Deutschland und Österreich dem Verhältnis von musikalischer Tradition und Komposition in den Regionen des Alpenraumes nach. Eigenklang berichtet ausführlich von ausgewählten Vorträgen dieses Symposions und garniert diese mit einer gehörigen Portion Musik.