2000_Eigenklang Archiv

27. Jänner 2000 „Die Volksmusik der Alpen”

24. Februar 2000 „Musik der Roma - Die Kinderlieder der Yoruba”

23. März 2000 „Unerhört Gehört - Die Instrumentalmusik in der Volksmusik”

27. April 2000 „Die Volksmusik der Albaner”

25. Mai 2000 „Das Phänomen österreichische Volksmusik - Das Phänomen Walter Deutsch”

29. Juni 2000 „Der Gestaltanalytiker Franz Eibner - Der Jodler im Bregenzerwald”

27. Juli 2000 „Die Tonbandstiftung Walter Deutsch”

31. August 2000 „Music and Minorities” - Ein Symposion der gleichnamigen Studiengruppe

28. September 2000 „Musik - Sprache - Identität”: StudentInnen des IVF machen Radio, Teil 1

26. Oktober 2000 „Musik - Sprache - Identität”: StudentInnen des IVF machen Radio, Teil 2

30. November 2000 „klanggesetz - Der Minderheitenartikel wird vertont”

28. Dezember 2000 „Irland” - Eine Exkursion des IVF

 

 
 

27. Jänner 2000

 

„Musica Alpina 3&4”

 

Gast im Studio: o.Univ.-Prof. Dr. Gerlinde Haid

 
Die erste Sendung „Eigenklang” des Instituts für Volksmusikforschung beschäftigt sich mit einer brandneuen CD-Publikation des Instituts: „Musica Alpina 3&4” enthält einzigartige Tondokumente aus allen Teilen der Alpen, von der Provence bis in die slowenischen Berge, und erschließt eine weitgehend unbekannte musikalische Welt. Die Herausgeberin dieser Doppel-CD ist Prof. Dr. Gerlinde Haid, die auch die Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung ist. Sie wird als Studiogast das Produkt kommentieren sowie das Institut vorstellen.
 
 
24. Februar 2000
 

Der Minderheitenschwerpunkt des Instituts für Volksmusikforschung
präsentiert die Neuerscheinung des Buches

 

„Die Kinderlieder der Yoruba”

 

Gäste im Studio: Univ.-Ass. Dr. Ursula Hemetek und Hr. Babatola Aloba

 

Der Minderheitenschwerpunkt des Instituts für Volksmusikforschung behandelt die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksformen von Yorubaliedern aus Westafrika bis zur sog. Zigeunermusik, die sich alle in Österreich, „vor der Haustüre” finden. Studiogäste sind Dr. Ursula Hemetek, die Leiterin des Minderheitenschwerpunktes und Babatola Aloba, Österreicher aus Nigeria, der die Lieder seiner Kindheit in einem Buch zusammengefaßt hat, das vom Institut vor kurzem herausgegeben wurde - Kinderlieder der Yoruba.

(»Werkbesprechung)

(»Publikationen)

 

 
23. März 2000

 

„Unerhört - Gehört”

 

Gast im Studio: Ass.-Prof. Dr. Rudolf Pietsch

 

„Unerhöhrt - Gehört” - lautet der Titel der heutigen Sendung. „Unerhört” - weil es unzählige „unerhörte” Volksmusik-Aufnahmen aus früheren Tagen gibt, die „gehört” gehören und „unerhört” - weil diese Aufnahmen aus kulturhistorischer Sicht „unerhört” wertvoll sind.

„Gehört” - deshalb, weil in dieser Ausgabe von %bdquo;Eigenklang” eine Auswahl dieser Tonaufnahmen zu hören sind. Wie hat sich Volksmusik in früheren Tagen angehört, wie hat sichs „gehört” und was ist heute darausgeworden? Dr. Rudolf Pietsch greift das Thema Interpretation und Klangvorstellung, Volksmusikpflege und Neue Volksmusik anhand ausgeählter Beispiele auf.

 

 
27. April 2000

 

„Die Albaner und ihre Volksmusik”

 

Gast im Studio: Dr. Ardian Ahmedaja

 
Die erste Sendung „Eigenklang” des Instituts für Volksmusikforschung beschäftigt sich mit einer brandneuen CD-Publikation des Instituts: „Musica Alpina 3&4” enthält einzigartige Tondokumente aus allen Teilen der Alpen, von der Provence bis in die slowenischen Berge, und erschließt eine weitgehend unbekannte musikalische Welt. Die Herausgeberin dieser Doppel-CD ist Prof. Dr. Gerlinde Haid, die auch die Leiterin des Instituts für Volksmusikforschung ist. Sie wird als Studiogast das Produkt kommentieren sowie das Institut vorstellen.
 
25. Mai 2000
 

„Das Phänomen österreichische Volksmusik -
- Walter Deutsch: Forscher, Lehrer, Mentor”

 

Gast im Studio: em.o.Hs.Prof. Walter Deutsch

 
Vor 35 Jahren wurde das Institut für Volksmusikforschung an der damaligen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gegründet. Zum ersten Leiter wurde Prof. Walter Deutsch bestimmt. Wie kein anderer hat er in den darauffolgenden Jahren die Auseinandersetzung mit dem Phänomen österreichische Volksmusik sowohl hinsichtlich Forschung und Lehre als auch medialer Präsenz geprägt. Walter Deutsch ist heuer 77 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß habe wir ihn ins Studio gebeten, wo er über seine Ansichten und seinen reichen Erfahrungsschatz berichten wird.
 
 
29. Juni 2000
 

„Der Gestaltanalytiker Franz Eibner”
und
„Der Jodler im Bregenzerwald”

 

Gast im Studio: Mag. Evelyn Fink

 
Evelyn Fink beschäftigt sich im Zuge eines Forschungsprojektes mit dem Nachlaß des Gestaltanalytikers Franz Eibner (1914-1986), der 20 Jahre lang die Arbeit am Institut für Volksmusikforschung begleitet und mitgeprägt hat. Sie wird über Franz Eibner, seine Erkenntnisse zur Österreichischen Volksmusik, sowie über Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen gestaltanalytischer Arbeit berichten. Außerdem bringt Evelyn Fink Beispiele aus ihrer Diplomarbeit „Der Jodler im Bregenzerwald”.
 
 
27. Juli 2000

 

„Die Tonbandstiftung Walter Deutsch”

 

Gast im Studio: Roland Mahr

 
Roland Mahr hat am Institut für Volksmusikforschung die Aufgabe übernommen, die umfangreiche Tonbandstiftung von Walter Deutsch zu sichten, zu ordnen und zu katalogisieren. In dieser Folge von Eigenklang wird eine interessante Auswahl von Tonbeispielen aus dieser Sammlung zu hören sein und von Roland Mahr kommentiert.
 
 
31. August 2000
 

„Music and Minorities” (Musik und Minderheiten)

Symposion der gleichnamigen Studiengruppe
in Lubljana/Slovenien, Juni 2000

 
Dr. Ursula Hemetek vom Institut für Volksmusikforschung hat im Rahmen des ICTM (International Council for Traditional Music) eine Studiengruppe zum Thema „Music and Minorities” (Musik und Minderheiten) ins Leben gerufen. Das erste Treffen dieser Studiengruppe fand Anfang Juni in Lubljana/Laibach in Slovenien statt. Von Volksmusikforschern zu Beginn unseres Jahrhunderts bis zu den heutigen Forschungstätigkeiten, von der Musik der burgenländischen Kroaten bis zu den Tänzen chinesischer Minderheiten reichten dabei die Themen.
 
 
28. September 2000

 

Musik von Minderheiten

„Musik - Sprache - Identität”

 

StudentInnen des IVF machen Radio, Teil 1

 

Jedes Jahr eröffnet das Institut für Volksmusikforschung StudentInnen die Möglicheit im Rahmen der Lehrveranstaltung „Musik der Minderheiten 2” einen Radiobeitrag über ein selbst ausgewähltes Thema zu gestalten. Die Sendung „Eigenklang” - ursprünglich aus dieser Idee heraus geboren - bringt im September und Oktober 2000 insgesamt neue Beiträge.

Für die September-Ausgabe von „Eigenklang” hat Isabella Fink ihre Aufmerksamkeit dem palistinänsischen Sänger Marwan Abado gewidmet und Hande Saglam einen Beitrag über den türkischen Liedermacher Hakan Gürses gestaltet.

 

 
26. Oktober 2000

 

Musik von Minderheiten

„Musik - Sprache - Identität”

 

StudentInnen des IVF machen Radio, Teil 2

 

Jedes Jahr eröffnet das Institut für Volksmusikforschung StudentInnen die Möglicheit im Rahmen der Lehrveranstaltung „Musik der Minderheiten 2” einen Radiobeitrag über ein selbst ausgewähltes Thema zu gestalten. Die Sendung „Eigenklang” - ursprünglich aus dieser Idee heraus geboren - bringt im September und Oktober 2000 insgesamt neue Beiträge.

In der Oktober-Ausgabe von „Eigenklang” stellt Ecan-Aksel Akin den in Wien lebenden Saz-Virtuosen und Sänger Mansur Bildik in einem Beitrag mit dem Titel „Die Minnesänger der Türkei - Asiklar” vor. Den zweiten Beitrag zum Thema „Japanische Kinderlieder in Wien” hat Akiko Takahashi gestaltet.

 
30. Novenber 2000
 

klanggesetz

 
Der Minderheitenartikel wird vertont
Im Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages von 1955 sind die Rechte - wie etwa das Recht auf zweisprachige Ortstafeln und zweisprachigem Unterricht - der Slowenen und Kroaten in Kärnten, Burgenland und der Steiermark festgeschrieben. Die Initiative Minderheiten hat MusikerInnen und KomponistInnen aufgerufen, diesen Gesetzestext zu vertonen, um ihn dadurch in einen anderen Kontext zu stellen. Die aus ProfessorInnen der Musikuniversitäten und Musikredakteuren bestehende Jury prämierte aus einer Auswahl von über 40 Einsendungen vier Preisträger.
 
 
28. Dezember 2000
 

„Irland”

 
Eine Exkursion des IVF
Irland, ein Land reich an Legenden, Mythen und Balladen, oftmalig in der Literatur zum Thema erhoben wie in Heinrich Bölls „Irischem Tagebuch”, ist eine märchenhafte Herberge vieler heiliger Orte und Kultstätten vergangener Tage. Kaum ein westeuropäisches Land hat eine derartige blühende und lebendige Volksmusikkultur wie sie in Irland, vor allem an der Westküste zu finden ist. Das IVF hat mit einigen StudentInnen im Juli die Summerschool in Miltown Malbay besucht und einiges über irische Volksmusik gelernt.