Mag.art. Dr.phil. Elmo Cosentini

Elmo Cosentini, 1965 in Wien geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst seiner Heimatstadt, wo er die Studienrichtungen Orgel (bei Peter Planyavsky), Kirchenmusik, Komposition, Klavier und Orchesterdirigieren belegte. Während der Studienjahre begann er als Organist und Chordirigent der Pfarre Mariahilf seine kirchenmusikalische Tätigkeit und nahm auch seine berufliche Praxis als konzertierender Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker auf, die ihn bisher durch mehrere Länder Europas, in die USA, nach Südafrika, China, Australien und Neuseeland führte. Nach Abschluß der Studien mit dem Magisterium (Titel der Diplomarbeit: „Die Gründe für die Tempomißverständnisse des 19. Jahrhunderts in Bezug auf die ältere Musik, insbesondere auf die der Wiener Klassik“) wirkte er mehrere Jahre lang als Kapellmeister am Stadttheater Klagenfurt, wo er neben symphonischer Musik aus dem Opernrepertoire dirigierte.
Elmo Cosentini verfasste und hielt Gastvorträge bei internationalen Kongressen (Los Angeles National Convention of the American Guild of Organists), an Universitäten (Hong Kong Academy for Performing Arts, Chinese University of Hong Kong, Universität für Musik in Wien) und unterrichtete bei Sommerkursen (Internationale Sommerakademie Venedig); er  fertigte überdies CD- und Radioaufnahmen an, spielte anlässlich von Fernsehübertragungen und war Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten. Seine Tätigkeit am Klavier und an der Orgel umfasst auch die Mitwirkung innerhalb mehrerer Orchester (Gustav Mahler Jugendorchester, Wiener Symphoniker, Wiener Philharmoniker, Bochumer Symphoniker, etc.) sowie Auftritte Solist mit diversen Orchestern (Niederösterreichisches Tonkünstler Orchester, Wiener Haydn Orchester, Kärntner Symphonieorchester).
Gegenwärtig ist Elmo Cosentini als Organist der Pfarre Heiligenstadt sowie fallweise im Rahmen von Hochämtern der Pfarre St. Augustin tätig und unterrichtet seit 2000 an seiner ehemaligen Ausbildungsstätte, der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst, an der er seine Dissertation (mit dem Titel: „Analytische Untersuchungen zur motivischen Arbeit im Zyklus der 24 Preludes von Sergeij Rachmaninoff“) verfasste.

 

 

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