Univ.-Prof. Mag.art. Pier Damiano Peretti

Pier Damiano Peretti wurde 1974 in Vicenza, Italien, geboren. 1991-95 absolvierte er bei Antonio Cozza das Orgelstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt; weitere Interpretationskurse u.a. bei L. F. Tagliavini, H. Vogel, J. van Oortmerssen, J. C. Zehnder, R. Alessandrini. Beim Petrassi-Schüler Wolfango Dalla Vecchia nahm er in Padua ersten Kompositionsunterricht.
 
1996−2002 studierte er Orgelkonzertfach an der Universität für Musik u. d. Kunst Wien, anfangs bei Herbert Tachezi und ab 1998 bei Michael Radulescu;  parallel dazu Hauptfach Komposition. Es folgten ein ERASMUS-Studium an der Musikhochschule Hamburg (bei Wolfgang Zerer und Pieter van Dijk) sowie weiterführende Kompositionsstudien; Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik (u.a. bei Wolfgang Rihm).
 
2002−2009 lehrte er als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; 2009 wurde er an die Musikuniversität Wien berufen.
 
Noch während der Studienzeit erwarb er zahlreiche Preise bei diversen internationalen Orgelwettbewerben (u.a. Bologna, Pretoria, Innsbruck, Hamburg, Toulouse). Als bisher einziger Italiener gewann er 1999 den 1. Preis beim traditionsreichen int. Orgelwettbewerb von St. Albans – GB.
 
Mit einem von der Renaissance bis zur Neuen Musik reichenden Repertoire trat Peretti bisher in ganz Europa, Fernost, Israel und Kanada auf. CD-Aufnahmen für die Labels Ursina-Motette, Carrara, Naxos, IFO-Records, Ambiente, Tactus.
 
Artikelpublikationen, Vorträge und Meisterkurse ergänzen seine pädagogische Tätigkeit. In jüngerer Zeit war er als Juror bei den internationalen Orgelwettbewerben von Nürnberg, Odense, Brixen, Tokyo, Erfurt-Weimar, Dublin und Montreal präsent.
 
Perettis stets wachsendes Oeuvre umfasst Kompositionen für und mit Orgel, Kammer- und Chormusik sowie oratorische Werke; einige seiner Arbeiten sind u.a. bei Carrara (Bergamo) und Bärenreiter (Kassel) verlegt.  Für „Mane nobiscum – Missa für die Osterzeit“ wurde er 2015 mit dem Outstanding Artist Award des österreichischen Kulturministerium ausgezeichnet.

 

www.pdperetti.com

 

 

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