Voices in between

 

Gläserner Saal / Magna Auditorium

 

Donnerstag, 14. Jänner 2010

20.00 Uhr

 

Kooperation der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

 

 

Voices in between

Schumann und Elektronik im Wechselspiel der Kulturen

 

  

Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

 

 

Martina Claussen

Karlheinz Essl

Johannes Kretz

Künstlerische Leitung

 

 

 

 

In einer Zusammenarbeit des Instituts Antonio Salieri und des Instituts für Komposition und Elektroaktustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit seinem neu gegründeten „Zentrum für innovative Musiktechnologie“ wurde das Phänomen der Inspiration durch Volksliedquellen präsentiert. Neukompositionen von Studierenden des Faches elektroakustische Komposition mit Bezug auf Schumanns „Liederspiel“, aber auch andere ethnomusikalische Quellen eröffneten neue Zugangsweisen zu Schumanns Musik. Darüber hinaus bewirkten sie auch eine Weitung der Perspektive, in der die Vorgangsweise Schumanns auch als prototypische Herangehensweise für kompositorisches Schaffen im Zeitalter der Globalisierung gesehen werden kann. In diesem Sinne diente Schumanns „Liederspiel“ als Musterbeispiel und Inspiration für die so wichtige Beschäftigung mit Interkulturalität in der Gegenwart.

 

Die Interaktion der menschlichen Stimme mit den modernsten Mitteln der Live-Eletronik erzeugte zudem ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine, welches unsere gegenwärtige gesellschaftliche Situation treffend widerspiegelt.

 

Martina Claussen

Johannes Kretz