Arts & Science

 

Content – Context – Concept

Der Weg zu vertiefter Interpretation und der daraus resultierende Einfluss auf künstlerisches Selbstbild und pädagogisches Handeln

 

Studienjahr 2015/16: W. A. Mozart Cosí fan tutte

Wiederaufnahme Sommersemester 2017: Schulaufführungen, mdw200

Konzeption und Leitung:

Univ.-Prof.in Mag.a Judith Kopecky (Institut Antonio Salieri/ Gesang in der Musikpädagogik)

In Zusammenarbeit mit:

Univ.-Ass.in MMag.a Dr.in Maria Helfgott (Institut für Musikalische Stilforschung)

ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Glanz (Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik)

Dr. Georg Titscher (Psychokardiologie, Psychotherapie, Coaching)

Prof. Mag.a Viktoria Grois und Julia Tinhof (institut Anton Bruckner)

Michael Temme (Opernregisseur)

Lehrinhalt:  

Ausgehend von der Beschäftigung mit dem Inhalt / Gehalt eines Musikstücks / Liederzyklus / Musikdramatischen Werks soll über die Betrachtung des musikhistorischen / stilistischen /  gesellschaftlichen / philosophischen / psychologischen Kontexts, in welchem das jeweilige Werk zu verstehen ist, der Weg der Studierenden zu einem vokalen / musikalischen / emotionalen / interpretatorischen Konzept angeregt werden.

Neben wissenschaftlichen Informationen soll den sängerisch-künstlerischen Erfahrungen im Rahmen von musikalischer, szenischer und improvisatorischer Arbeit genügend Raum gegeben werden.

Darüber hinaus soll durch gezielte Fragestellungen laufend die Reflexion über den künstlerischen Prozess des oder der einzelnen Teilnehmer_in angeregt werden und dadurch die eigene künstlerische Entwicklung bewusster erlebt und gesteuert werden können.

Schließlich soll gegen Ende des Entwicklungsprozesses betrachtet werden ob und in welcher Form das pädagogische Handeln des / der Einzelnen durch die Erfahrungen beeinflusst, erweitert oder gar gewandelt wurde.

 

Abschlusspräsentation: Mittwoch, 4. Mai 2016, 19:00

    Neuer Konzertsaal, Rennweg 8, 1030 Wien

 

Mitwirkende:

Fiordiligi: Mei-qun Ottischnig

Dorabella: Anastazja Fischer ● Sonja Fitzal ● Franziska Pauker

Despina: Ayako Bungyoku ● Ksenia Reisinger

Ferrando: Lukas Zuba

Guglielmo: Andres Alzate

Don Alfonso: Simon Oberleitner

 

 


Univ.-Prof.in Mag.a Judith KOPECKY
 
Forschungsprojekt  „Spurensuche - Komponistin in Wien“
Musikalische Aufarbeitung von ausgewählten sich in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde Wien bzw. in der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek befindlichen Nachlässen Wiener Komponistinnen beginnend mit Maria Theresia Paradis als Kompositionsschülerin Antonio Salieris bis in die Gegenwart.

Geplante Arbeitsschritte:
 

 

  • Recherche in den Musiksammlungen
  • Aufstellung der gesangspädagogisch relevanten Komponistinnen und Kompositionen
  • musikalische Erarbeitung ausgewählter Gesangsliteratur und deren Präsentation im Rahmen von Konzerten vergleichende Darstellung der ausgewählten Komponistinnen und Werke in musikalischer sowie wenn möglich gesellschaftlicher Hinsicht
  • abschließende Dokumentation der gesammelten Erkenntnisse in Form von Tonaufnahmen, begleitendem schriftlichen Beitrag, Workshops