Zur Geschichte:
Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien begründete im Jahre 1817 in Wien eine "Singschule" des österreichischen Kaiserreiches, die zur Keimzelle für die heutige Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wurde, die mit über 3000 Studierenden die größte Musikhochschule der Welt ist.

Der erste Leiter dieser Singschule war Antonio Salieri, der Widerpart Mozarts. Franz Schubert komponierte für das erste öffentliche Konzert seinen berühmten Psalm "Gott ist mein Hirte". Aus diesen Anfängen ist nach nunmehr etwa 200 Jahren die Wiener Musikuniversität entstanden, deren Studienangebot heute ein sehr breites Spektrum umfasst, vom Dirigieren bis zur Ausbildung für Film und Fernsehen.

Am Institut für Gesang und Musiktheater der Universität betreuen heute über 70 Lehrende rund 140 Studierende aus verschiedenen Ländern. Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist damit die größte Bildungsstätte für den SängerInnennachwuchs im deutschsprachigen Raum. Die Ausbildung der jungen Sängerinnen und Sänger wurde in den letzten Jahren den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst.

Neben den traditionellen Fächern gibt es beispielsweise eine eigene Atemschulung und auch eine stimmfachärztliche und psychologische Betreuung. Ein hochmodernes Ton- und Videostudio macht die Studierenden mit den Erfordernissen der Medien vertraut. Um eine praxisorientierte Ausbildung zu fördern, gibt es neben zahlreichen Konzerten mehrere Opernproduktionen pro Jahr.


Zum Gebäude:
Palais Cumberland. Dieser Bau stammt aus dem Jahr 1744 und war als Sommerschlösschen für Kaiserin Maria Theresia gedacht. Im Nebentrakt, der 1982 generalsaniert wurde, befindet sich nun das Institut für Gesang und Musiktheater.

1986 bis 1991 wurde das Palais Cumberland um eine modernst ausgestattete Neue Studiobühne erweitert.