Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Institut für Musikalische Stilforschung
gemeinsam mit WIEN MODERN

Symposion
"Neues Materialdenken in der Neuen Musik"


24. - 26. November 2005
Konzertsaal am Rennweg, 1030 Wien, Rennweg 8 (2. Hof)

 

   
   
Donnerstag, 24. November 2005, 14.00 Uhr (Eröffnung)  
Hartmut Krones (Wien): improvisatio versus compositio. Ein Grundproblem der Musikgeschichte
Wolfgang Suppan (Graz): Komposition und Improvisation aus anthropologischer Sicht

 
Donnerstag, 24. November 2005, 16.00 Uhr  
Daniel Ender (Wien): Vom "Höhlengleichnis" zum "Haus der Fama". Beat Furrers Rezeption antiker Texte und Mythen
Wolfgang Hofer (Graz): "Retour an Dich". Kompositorische Entwicklungen bei Beat Furrer
anschließend Roundtable mit Beat Furrer

 
Freitag, 25. November 2005, 10.00 Uhr  
Jörn Peter Hiekel (Dresden): Weitungen und Wirkungen der Musik Helmut Lachenmanns
Peter Andraschke (Gießen): "Vom lieben Augustin". Helmut Lachenmanns "Salut für Caudwell" und "Mouvement (- vor der Erstarrung)"
Elisabeth Haas (Wien): "... keine pädagogische Musik und nicht unbedingt für Kinder". Helmut Lachenmanns Klavierzyklus "Ein Kinderspiel"

 
Freitag, 25. November 2005, 15.00 Uhr  
Friedrich Jaecker (Bergheim): "Ich bin kein Komponist". Kompositionsprozesse in Eigenbearbeitungen Giacinto Scelsis
Wolfgang Becker (Köln): Distanz und Nähe. Die Stellung Giacinto Scelsis in der europäischen Avantgarde
Christine Anderson (Berlin): Giacinto Scelsis Auffassung einer "Expressiven Atonalität" und die Rolle Walther Kleins. Eine Spurensuche

 

Samstag, 26. November 2005, 10.00 Uhr

  
Thorsten Wagner (Hattingen): Improvisation oder Komposition ? Zum ästhetischen Konzept der Improvisationsgruppe Nuova Consonanza
Gunter Schneider (Wien): Wolfgang Mitterer - Identität und Kollektiv. Konstanten und Variablen
Christian Scheib (Wien): Improvisation: soziale Beziehung als ästhetische Kategorie