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INTERNATIONALES
SYMPOSION "Neue Musik im Spannungsfeld der Künste" gemeinsam mit WIEN MODERN
Donnerstag,
16., bis Samstag, 18. November 2006
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1989 richtet das Institut für Musikalische Stilforschung alljährlich
im Rahmen des Festivals WIEN MODERN das wissenschaftliche Begleitsymposion aus,
dessen inhaltliche Schwerpunkte jeweils im Zusammenhang mit den Konzertprogrammen
stehen und grundsätzliche stilistische, ästhetische und kompositionstechnische
Themen behandeln. Das diesjährige Symposion widmet sich den unterschiedlichen Verbindungen, die die Musik im Laufe der Geschichte, insbesondere aber in der Zeit nach 1945, mit anderen Künsten eingegangen ist. Dazu gehören verschiedene Stufen und Strukturen des Wort-Ton-Verhältnisses, Verbindungen von Musik mit Bildern, Filmen oder autonomen optischen Konzeptionen, diverse Ebenen elektroakustischer Ausprägungen, maschinell unterstützte oder computergenerierte Erzeugung von Musik sowie die Einbeziehung des Raumes in musikalische Äußerungen, wobei hier die Palette von traditionellen Tanz- oder Ballettproduktionen bis hin zu modernen Klanginstallationen reicht. - Heuer stellen die uvres von György Kurtág und Bernhard Lang spezielle Schwerpunkte dar, die in jeweils drei Referaten umfassende Beleuchtung erfahren; unter anderem wird Bernhard Lang selbst einen wesentlichen Aspekt seines Werkes umreißen. Weitere Komponisten, die über ihre eigenen Konzepte sprechen, sind Ulf Langheinrich und Burkhard Stangl. Und schließlich sind, neben grundsätzlichen historischen und ästhetischen Fragen, die "Klassiker der Moderne" Friedrich Cerha, Hans Werner Henze, Krzysztof Penderecki und Karlheinz Stockhausen Gegenstand spezieller Erörterungen. | |
| Programm: | |
| Donnerstag, 16. November 2006, 14.00 Uhr (Eröffnung) | |
| Hartmut
Krones (Wien): Musik und ... 2500 Jahre fruchtbarer Beziehungen Elmar Budde (Kandern-Riedlingen): Musik im Spannungsfeld der Künste | |
| Donnerstag, 16. November 2006, 16.00 Uhr | |
Bernhard
Günther (Luxemburg): Zum Begriff von Schrift und Text bei Bernhard Lang | |
| Freitag, 17. November 2006, 10.00 Uhr | |
| Ulf
Langheinrich (Wien): It would have been fantastic. Strategien und Gegenstände
der eigenen Arbeit Burkhard Stangl (Wien): Count the Stars. Anmerkungen zum Musikschaffen in der digitalen Ära Daniela Philippi (Mainz): "Lieder der Vergänglichkeit". Zu Krzysztof Pendereckis 8. Symphonie | |
| Freitag, 17. November 2006, 15.00 Uhr | |
| Simone
Hohmeier (Berlin): Zur Rezeption Béla Bartóks im Schaffen von
György Kurtág Elisabeth Haas (Wien): Das Glück des Spiels, das Glück der Bewegung. Anmerkungen zu György Kurtágs "Játékok" Peter Andraschke (Freiburg): Idee - Skizze - Ausarbeitung. Zu Zu György Kurtágs konzertanten Werken | |
| Samstag, 18. November 2006, 10.00 Uhr | |
| Dieter
Gutknecht (Köln): Von der "Permanente(n) Überleitung - Massenstruktur
- Gruppenform" zur "Erweiterung der Klangkomposition". Die frühen
KLAVIERSTÜCKE von Karlheinz Stockhausen Hartmut Lück (Bremen): Worte, Bilder, Gesten. Henzes Orchesterwerke als imaginäres Theater Daniel Ender (Wien): Augenmusik - Klangflächen - Welttheater. Friedrich Cerhas "Spiegel" im Spannungsfeld der Sinne | |