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Die
heutige Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ging aus dem
Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde hervor, das im Zuge der im Spätherbst
1812 beschlossenen und Anfang 1813 durchgeführten Gründung der Gesellschaft
nach kurzer Vorbereitungszeit im Sommer 1817 seinen Lehrbetrieb aufnahm. Erster
Leiter war Hofkapellmeister Antonio Salieri, der für den Gesangsunterricht
der Anstalt eigens seine "Scuola di Canto" verfaßte. In Reverenz
für diesen großen Musiker und Pädagogen wurde das Institut, das
die gesangliche Ausbildung für Musik- und Gesangspädagogen sowie die
wissenschaftliche Gesangsforschung bestreitet, "Institut Antonio Salieri"
genannt. Das "Institut Antonio Salieri" nimmt nun gemeinsam mit der
Abteilung "Stilkunde und Aufführungspraxis" des Institutes für
Musikalische Stilforschung im Rahmen eines auch Konzerte und Lehrvorführungen
umfassenden Projektes "Salieri im Mozartjahr" Mozarts bedeutenden Zeitgenossen
Antonio Salieri sowohl biographisch als auch stil- und kompositionsgeschichtlich
in den Blick. Dabei gelangen zunächst vor allem seine mannigfaltigen Aktivitäten
im Rahmen seiner Amtsführung als Hofkomponist sowie Hofkapellmeister zur
Betrachtung, wobei zwar seine eigenen Opern, Oratorien, Kantaten und sonstigen
Vokalwerke im Mittelpunkt stehen werden, darüber hinaus aber auch seine eigenen
Auftritte als Dirigent und Musiker thematisiert erscheinen (wie zum Beispiel die
Festaufführung 1808 von Haydns "Schöpfung" oder seine Leitung
der "Trommeln und Kanonaden" bei Beethovens "Wellingtons Sieg").
Doch auch seine pädagogischen Tätigkeiten, die schon vor der Gründung
des Konservatoriums das Wiener Musikleben in mannigfaltiger Form bereicherten
(und ihn auch zum einzigen wirklichen Kompositionslehrer Franz Schuberts werden
ließen), werden genaueren Untersuchungen unterzogen. |
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| Festliche
Eröffnung und Eröffnungsvortrag: | |
| Dienstag,
7. November 2006, 17 Uhr |
| Symposion:
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Mittwoch,
8. November 2006, 10 Uhr und 15 Uhr |
| Programm:
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| Dienstag,
7. November 2006, 17.00 Uhr | |
Festliche
Eröffnung und Eröffnungsvortrag Rudolph Angermüller
(Salzburg) Salieri, ein europäischer Musiker Musikalische
Umrahmung: Musik von A. Salieri, B. Randhartinger und F. Schubert Studierende
und Korrepetitoren des Institutes Antonio Salieri |
| Mittwoch,
8. November 2006, 10 Uhr | |
Elisabeth
Fritz-Hilscher (Wien) Antonio Salieri und der Wiener Hof Jane
Schatkin Hettrick (New York) Musik "per tutta la Funzione": Antonio
Salieris doppelchörige Kirchenwerke für ein kaiserliches Dankfest Dorothea
Link (Athens, Georgia) Composing for the singers: Salieri's "La grotta
di Trofonio and Prima la musica, poi le parole" Otto
Biba (Wien) Salieri verwendet Salieri |
| Mittwoch,
8. November 2006, 15 Uhr | |
Gerhard
Kramer (Wien) Antonio Salieri und die Mailänder Scala. "L'Europa
riconosciuta" als Eröffnungsvorstellung 1778 John A. Rice
(Rochester, Minnesota) Salieri's "Armonia per un Tempio della Notte"
and the Tempel der Nacht at Schönau: Setting the Record Straight Roberto
Scoccimarro (Rom) Vergleich zwischen "Il mondo alla roversa" und
"L'isola capricciosa" Michele Calella (Wien) Salieris Einlagearien
und die Praxis der "Opernbearbeitung" Hartmut
Krones (Wien) Antonio Salieri, das Konservatorium der GdM und die Gesangspädagogik |
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| Das
Symposion wird unterstützt von: WIENER MOZARTJAHR 2006. |
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Programm
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