INTERNATIONALES SYMPOSION

"Die Rezeption
der Wiener Schule in Ost- und Südosteuropa"

Donnerstag 21. bis Samstag 23. Juni 2007
Arnold Schönberg Center, 3., Schwarzenbergplatz 6 (Eingang Zaunergasse)

Institut für Musikalische Stilforschung (Abteilung "Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg") gemeinsam mit dem Institut für Musikwissenschaft an der Universität Leipzig

 

Das Doppelsymposion (Wien 21. - 23. Juni, Leipzig 6. und 7. Juli 2007) versucht erstmals, die sowohl zeitlich als auch inhaltlich äußerst unterschiedliche Rezeption der Musik der Wiener Schule (Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg) im Nordosten, Osten und Südosten Europas gesamtheitlich in den Blick zu nehmen. Da es zu diesem Thema nur wenige Einzeldarstellungen gibt, die zudem große Teile Europas aussparen, sind bei diesen beiden Veranstaltungen eine Fülle neuer Erkenntnisse zu erwarten, die nicht nur für die Geschichte der Wiener Schule von Interesse sind, sondern insgesamt die Beeinflussungsströme auf dem Gebiet der musikalischen Moderne neu beleuchten werden. Dabei werden in Wien die Städte und Länder Süd- und Südosteuropas Gegenstand der Betrachtung, in Leipzig die Gebiete Ost- und Nordosteuropas, wobei die "Grenze" zwischen "Süd" und "Nord" entsprechend der kulturellen und politischen Einteilung bis 1918 gezogen wird. Im folgenden werden die Wiener Referentinnen und Referenten alphabetisch gereiht, in Klammer erscheint die Stadt bzw. das Gebiet, deren Rezeption der Wiener Schule in den Blick genommen wird. (In Leipzig wird dann die Rezeption der Wiener Schule in der DDR, in Nordpolen, in Rußland, in Weißrußland, in der Ukraine sowie in den drei baltischen Staaten thematisiert.)

Eröffnung:
Donnerstag, 21. Juni 2007 - 19.00 Uhr

Programm:

Donnerstag, 21. Juni 2007

19.00 Uhr


Eröffnung:
Hartmut Krones (Wien): Schönberg als "Kind" Österreich-Ungarns
Helmut Loos (Leipzig): Die Rezeption der Wiener Schule im Vergleich BRD/DDR
Ivan Vojtech (Prag): Schönbergs Geistigkeit und der "Osten"

Musikalische Umrahmung

 

Freitag, 22. Juni 2007

10.00 Uhr

Vlasta Reittererova
(Wien): Zur Rezeption der Wiener Schule in Prag
Jana Lengová (Bratislava): Zur Rezeption der Wiener Schule in Preßburg und der Slowakei
Péter Halász (Budapest): Zur Rezeption der Wiener Schule in Budapest und Ungarn
Peter Andraschke (Freiburg): Zur Rezeption der Wiener Schule und zu Ost-West-Begegnungen in Donaueschingen und Freiburg

15.00 Uhr

Darja Koter
(Ptuj): Zur Rezeption der Wiener Schule in Maribor/Marburg und Ostslowenien
Primoz Kuret (Ljubljana): Zur Rezeption der Wiener Schule in Ljubljana und Westslowenien
Luisa Antoni (Triest): Zur Rezeption der Wiener Schule in Triest
Eva Sedak (Zagreb): Zur Rezeption der Wiener Schule in Zagreb und Kroatien

Samstag, 23. Juni 2007

10.00 Uhr

Ferenc László
(Cluj, Rumänien): Siebenbürgens Begegnungen mit Arnold Schönberg und seiner Schule
Franz Metz (München): Zur Rezeption der Wiener Schule im Banat
Magdalena Chrenkoff (Krakau): Zur Rezeption der Wiener Schule in Krakau und Südpolen
Luba Kyyanovska (Lviv, Ukraine): Zur Rezeption der Wiener Schule in Lemberg und Galizien

15.00 Uhr

Valentina Dediu
(Bukarest): Zur Rezeption der Wiener Schule in Bukarest und Rumänien
Julian Kujumdziev (Sofia): Zur Rezeption der Wiener Schule in Sofia und Bulgarien
Melita Milin (Belgrad): Zur Rezeption der Wiener Schule in Belgrad und Serbien

Schlußdiskussion

Fahrt ins Schönberg-Haus Mödling, anschließend Heurigen-Besuch

Programm zum Ausdrucken als pdf:

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