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INTERNATIONALES SYMPOSION

"Nordischer Expressionismus und die Wiener Schule"

Freitag, 10. und Samstag, 11. Oktober 2008

Arnold Schönberg Center, 1030 Wien, Schwarzenbergplatz 6 / Eingang Zaunergasse

Eröffnung: Freitag, 10. Oktober 2008, 10.00 Uhr

Veranstaltung des "Wissenschaftszentrums Arnold Schönberg" am Institut für musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellene Kunst Wien gemeinsam mit dem Arnold Schönberg Center, der Finnischen Botschaft in Österreich un der Sibelius-Akademie

 

 

Das Symposium widmet sich der vielseitigen Rezeption skandinavischer Künstler durch die Komponisten der Wiener Schule sowie der Wiener-Schule-Tradition im kompositorischen Schaffen finnischer Komponisten um Einojuhani Rautavaara.

 
 
PROGRAMM:

 
 
 
Freitag, 10. Oktober, 10.00 Uhr - Eröffnung
Elmar Budde (Kandern-Riedlingen)
»Verwirrte Sinneseindrücke«. Neue Musik im Spannungsfeld von Malerei und Literatur
Christian Meyer (Wien)
Nordische Moderne und die Wiener Schule. Zum Themenschwerpunkt am Arnold Schönberg Center
Susana Zapke (Wien)
Literarische Referenzen des Nordens in der Wiener Schule
Erik Höök (Stockholm)
Strindberg’s Harmonielehre. Strindberg’s thoughts on music theory
Freitag, 10. Oktober, 15.00 Uhr
Dieter Buchhart (Wien)
Selbstportraits bei Munch und Schönberg
Florian Heesch (Frankfurt/Main)
Schönbergs musikdramatischer Expressionismus und sein literarisches Umfeld
Stefan Bohman (Stockholm)
Racism against modernism in Sweden. Strindberg, Peterson-Berger and the Swedish anti-Semitic discourse
Samstag, 11. Oktober, 10.00 Uhr
Tomi Mäkelä (Magdeburg)
Fragen an Einojuhani Rautavaara und sein »Omakuva« (Selbstbild) von 1989. Die Autobiographie des Künstlers als
(un)tragbare Grundlage der Werkbetrachtung?
Hartmut Krones (Wien)
»Godfather Arnold Schönberg«. Einojuhani Rautavaara und das »dodekaphone Denken«
Samuli Tiikkaja (Helsinki)
Einojuhani Rautavaara’s Triadic Application of the Twelve-Tone Method
Paavo Heininen (Helsinki)
Schönberg/Rautavaara: Die letzten 100 Jahre Musikentwicklung aus der Sicht Schönbergs, durch das Prisma Rautavaara, gefiltert durch Heininen
Samstag, 11. Oktober, 18.30 Uhr

Ulrich Krämer (Berlin)
Gesprächskonzert

»Schönbergs Gurre-Lieder als Liederzyklus«
Eva Nievergelt, Sopran
Valentin Johannes Gloor, Tenor
Tomas Bächli, Klavier

Weitere Informationen zu der Veranstaltung

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Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Institut für Musikalische Stilforschung
gemeinsam mit WIEN MODERN

INTERNATIONALES SYMPOSION

Neue Musik im Spannungsfeld von

Introspektion, Meditation und Motorik

Montag, 3. November und Dienstag, 4. November 2008,
jeweils 10.00 Uhr und 15.00 Uhr
(Eintritt frei)

Konzertsaal am Rennweg, 1030 Wien, Rennweg 8 (2. Hof)

Eröffnung: 3. November, 10.00 Uhr

 


Seit 1989 richtet das Institut für Musikalische Stilforschung alljährlich das wissenschaftliche Begleitsymposion des Festivals WIEN MODERN aus, dessen inhaltliche Schwerpunkte jeweils im Zusammenhang mit den Konzertprogrammen stehen und grundsätzliche stilistische, ästhetische und kompositionstechnische Themen behandeln.
Im diesjährigen Symposion, das dem Thema
"Neue Musik im Spannungsfeld von Introspektion, Meditation und Motorik"
gewidmet ist, wird darüber hinaus der Frage nachgegangen, wie verschiedene Arten von Musik auf verschiedene Populationen und verschiedene Hörertypen "wirkt" bzw. von diesen rezipiert wird. Dabei zeigen Musiktherapeuten, Biophysiker und Ärzte u. a. anhand von optisch sichtbar gemachten Messungen, auf welche Weise sowohl Musiker als auch Hörer psychisch und sensomotorisch auf Spannungsverläufe in der Musik reagieren.

PROGRAMM:

Montag, 3. November 2008, 10 Uhr (Eröffnung)

Hartmut Krones (Wien)
"Schädliche", "entartete", "staatstragende" und "heilende" Musik von Platon bis Ziegler (und heute)

Hans-Ullrich Balzer (Wien/Berlin)
Mensch und Musik - Vielfalt der Wechselwirkungen
Montag, 3. November 2008, 15 Uhr
Manfred Wagner (Wien)
Introspektion als österreichisches Phänomen

Eva Sedak (Zagreb)
Rezeption und Wirkung der Musik der Wiener Schule in verschiedenen Ethnien

Harald Huber (Wien)
Zu Wirkungsmechanismen der Populären Musik
Dienstag, 4. November 2008, 10 Uhr
Peter Andraschke (Freiburg/Wien)
Górecki versus Stockhausen. Zwei Wirkungstypen Neuer Musik
Dieter Gutknecht (Köln)
Der Einsatz von Farben zum Zweck analytischer und/oder meditativer Überzeugung bei Karlheinz Stockhausen
Christine Pollerus (Graz)
Vom "Dolce sospiro" bis zum "Abfallgeräusch der Körperbelüftung" (D. Schnebel). Der Atem als Kunstwerk
Dienstag, 4. November 2008, 15 Uhr
Gerhard Tucek (Wien)
Therapie durch Musik - Grundideen & praktische Anwendungen bei Menschen in Grenzsituationen des Lebens
Alfred Lohninger (Wien)
Befindlichkeitsdiagnostik und Resonanzphänomene in der Interaktion zwischen Musikern und Publikum
Klaus Felix Laczika (Wien)
Partitur - Musiker - Publikum. Eustress und Distress sichtbar gemacht

Programm als pdf


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