Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien betrauert den Tod ihres ehemaligen Studierenden Michael Glawogger


Der 1959 in Graz geborene Regisseur Michael Glawogger zählte zu den renommiertesten Dokumentarfilmern. Nach seinem Studium am San Francisco Arts Institute, studierte Michael Glawogger von 1982 bis 1989 an der Filmakademie Wien Regie bei Axel Corti. 

Zu Michael Glawoggers bekanntesten Arbeiten zählen sein aufsehenerregender Dokumentarfilm Megacities (1998) in dem er unter anderem über Armut, ihre Ursachen und Folgen in Riesenstädten wie Mumbai, Mexico City, Moskau und New York berichtet sowie der Dokumentarfilm Workingman’s Death (2005), der dem allmählichen Verschwinden schwerer körperlicher Arbeit aus dem Lebenskontext der Moderne nachspürt. Zu seinen späteren Filmen gehören Contact High (2009) und Whore’s Glory (2011), eine Erkundung dreier Rotlichtbezirke.

„Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod des vielfach ausgezeichneten Dokumentar- und Spielfilmregisseurs Michael Glawogger vernommen“, so Claudia Walkensteiner-Preschl, Institutsleiterin der Filmakademie Wien. „Glawogger studierte einige Jahre an der Filmakademie und wird heute als überaus profilierter und mutiger Regisseur international geschätzt. Wir verlieren einen der wichtigsten Filmemacher in der österreichischen Filmlandschaft.“

Michael Glawogger verstarb am 23. April 2014 in Liberia.

Bild: gmb akash

Campus Party 2014

Vielfältige Musik am mdw KulturCampus


Am 9. Mai 2014 lädt die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erneut zur frühsommerlichen Party am Campus der mdw im dritten Bezirk.
Zusätzlich lädt der mdw club alle mdw club Mitglieder sowie die AbsolventInnen der mdw Abschlussjahrgänge 1993 - 1998 zu einem Jahrgangstreffen im Rahmen der Campus Party.

Ab 15.00 Uhr
mdw club-Programm mit u. a. Führung durch die mdw und die Filmstudios. Information und Anmeldungen finden Sie hier.

17.00 – 23.00 Uhr: Musikprogramm mit Pianodrum, Dreamteam, Groove Ensemble, 11er Blech, Uni Percussion, Wiener Blond, Purzelbear Swing Club sowie der big.mdw.band feat. MRS singers.

Auch für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein.
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!
Mehr Informationen unter www.mdw.ac.at/campusparty



Der mdw KulturCampus: 3., Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
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Österreichischer Staatspreis für Beat Furrer

Der Dirigent und Komponist Beat Furrer erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2014. Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gratuliert sehr herzlich!

Beat Furrer studierte unter anderem in den späten 1970er und frühen 1980ern an der mdw Dirigieren bei Otmar Suitner und Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati. 1985 war er Mitbegründer des Klangforum Wien, das seit mehr als zwei Jahrzehnten eine äußerst wichtige Rolle bei der Positionierung der österreichischen zeitgenössische Musik im internationalen Umfeld spielt. Der 1954 in der Schweiz geborene Komponist wurde berühmt durch markante Werke für Ensemble wie „Fama“, „Nuun“, „Still“, „Spur“ und sein Klavierkonzert sowie durch seine zunehmende Tätigkeit als Opernkomponist.

Beat Furrer wird im Juni im Rahmen des Schwerpunktes „Neue Musik“ an der mdw zu Gast sein, eine „Momentaufnahme“ zu diesem Thema finden Sie ab 01. Mai 2014 in der neuen Ausgabe des Magazins Kunsträume der mdw.

Bild: Dimitri Papageorgiou

Inklusives Musizieren im Fokus

Die 9. Fachtagung am 25. April 2014 lädt zum Zuhören und Mitmachen ein.


Bereits zum neunten Mal laden die Musikschule Wien sowie die Institute für Musikpädagogik und für Musik- und Bewegungserziehung/ Rhythmik der mdw zu einer Fachtagung für inklusives Musizieren.

Angesprochen sind Lehrende, Studierende, Instrumentalpädagogen und Lehrende aus dem sonder- und heilpädagogischen Bereich. Gastreferent am Vormittag ist Dr. Reinhard Gagel, der über  das Improvisieren, die freie Kammermusik und die moderne Ensemblepraxis (im Non-Pop-Bereich) bei heterogenen Gruppen, die Menschen mit und ohne Behinderung umfassen können, spricht.

Der Vortrag beinhaltet aktive praktische Sequenzen, die Mitnahme von Instrumenten ist also erwünscht!

Musikensembles-Forscher der mdw im APA Dossier

Werner Goebl vom Institut für Wiener Klangstil der mdw erforscht mit seinem Projektteam die Mechanismen, die zeigen, wie Musikensembles Tonfolgen synchron spielen können - auf Grundlage von Analysen der Spielweise von Musikern.


APA Science, der Wissenschaftsbereich der Austria Presse Agentur, nahm dieses Forschungsprojekt der mdw in seine renommierte "Dossier"-Reihe auf - eine mediale Anerkennung für die qualitativ hochwertige wissenschaftliche Forschung an der mdw.

Im konkreten Projekt wird mit einem Computermodell getestet, wie sich Menschen an veränderte Bedingungen anpassen. Bei dem Ansatz handelt es sich um eine Analyse einer künstlerischen Tätigkeit mit technisch-naturwissenschaftlichen Methoden.

Mehr lesen Sie im APA Dossier.
Bild: Zur Verfügung gestellt von Werner Goebl.

Musik und das Smartphone

Viele Menschen verwenden täglich ihren Computer für unterwegs, mit dem man auch telefonieren kann. "Wie Jugendliche das Smartphone nutzen" hat nun Christina Wippel vom Institut für Musiksoziologie der mdw empirisch erforscht.


Die Publikation behandelt ein sehr aktuelles Problem des Musiklebens, die veränderte Musiknutzung durch Jugendliche, ermöglicht durch die Entwicklung und Marktdurchdringung internetfähiger Mobiltelefone.

Christina Wippel gelingt es unter anderem die oft reproduzierte Zeitdiagnose zu widerlegen, dass Jugendliche kein Interesse mehr am Besitz von Musik hätten und ohnehin nur mehr kurzfristigen Konsumimpulsen folgten. Außerdem erfahren wir, wie das Smartphone von den Jugendlichen als Musikspeicher benutzt und verstanden wird, und vieles mehr. Die aus Sicht von Musikschaffenden und Musikpädagogen erschütterndste Erkenntnis ist jene, dass die Idee, für aufgenommene Musik Geld auszugeben, lediglich noch als Schrulle der Elterngeneration im Bewusstsein ist, wenn überhaupt.

Die Publikation, die zugleich Band 13 der Schriftenreihe "extempore", herausgegeben von Alfred Smudits, darstellt, kann am Institut für Musiksoziologie 2014 um € 8,– bestellt werden: musiksoziologie@mdw.ac.at

mdw Jahresrückblick 2013

Werde Mitglied beim mdw club!

Der mdw club ist ein kulturelles und internationales Netzwerk für Studierende, AbsolventInnen, Lehrende, MitarbeiterInnen, Freunde und Partner der mdw.

Unser Ziel ist es junge KünstlerInnen auf dem Weg ins Berufsleben zu unterstützen – im Oktober startet daher unsere Workshopreihe in Kooperation mit dem Zentrum für Weiterbildung. Wir bieten Kurse zum Thema Karriereplanung im Berufsfeld Kunst und Kultur, Recht und Sozialversicherung, Kulturförderung sowie Musik-Urheberrecht zu besonders günstigen Konditionen. Wir laden Dich sehr herzlich ein dieses Angebot zu nutzen und freuen uns über Dein Interesse!

Außerdem bieten wir Dir zahlreiche weitere Vorteile & Ermäßigungen. Freikarten/Regiekarten für Konzerte, Theater, Kino und Ausstellungen sowie Ermäßigungen bei unseren Kooperationspartnern mit der mdw club Mitgliedskarte. Wir informieren Dich mit unserem Newsletter und dem Kunsträume Magazin, regelmäßig und kostenlos.

In diesem Sinne: Spread the word and join the mdw club!
www.mdw.ac.at/mdwclub

Credit: Martin Moravek

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Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – kurz mdw – versteht sich als ein Ort, an dem Kunst, Kultur und Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation Spielraum für Entfaltung finden. Spielraum für das Entdecken und Erleben, für Reflexion und Interpretation, für Individualität und Leidenschaft.

Als eine der weltweit größten und renommiertesten Universitäten der Aufführungskünste Musik, Theater und Film sehen wir unsere Aufgabe darin, diesen bedeutungsvollen Raum zu erhalten und gleichzeitig neue Wege zu beschreiten. Die vielfältigen Formen und Ausprägungen künstlerischer Arbeit zu fördern und unseren Studierenden zu ermöglichen, ihre ganz persönliche Definition eines offenen Kunstbegriffs zu erarbeiten.

Tradition und Innovation

Tradition, Beziehung, Vielfalt, Persönlichkeit, Reflexion, Verantwortung und Dialog sind die sieben wesentlichen Grundsätze unseres Leitbilds, die den Charakter unserer Universität prägen. Sie bieten die nötige Orientierung im unendlichen Raum der Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Diese Grundsätze mit Leben zu erfüllen und damit richtungsweisende Impulse für die Bildung und Ausbildung von Kunst- und Kulturschaffenden, PädagogInnen und WissenschafterInnen zu setzen, ist eine Herausforderung, der wir uns auch in Zukunft stellen.

Aus Tradition.

Aktuelles Mitteilungsblatt

Mitteilungsblatt vom 16.04.2014, Nr. 13 PDF

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