Über das IKM

 

Das IKM - gegründet 1975 - ist das einzige universitäre Institut in Österreich, das Kulturmanagement und Kulturwissenschaft in Forschung und Lehre mit einem interdisziplinären (kultur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen) Ansatz und einer konsequenten Anbindung an die Praxis verbindet. Basierend auf einem weiten, symbolischen Kulturbegriff und einem institutionstheoretischen Verständnis des Kulturbetriebs, liegen die inhaltlichen Forschungsschwerpunkte des Instituts im Bereich der Kulturbetriebslehre, der Kulturwissenschaft und der Gender Studies, die - als umbrella term verstanden - Diversity Studies, Queer Theory, Trans Studies, Men’s Studies, Post Colonial Studies etc. mitdenken.

Konstituierende Komponenten der Kulturbetriebslehre sind, um nur einige zu nennen, etwa Kulturmanagement, Kulturökonomie, Kulturpolitik, Kulturrecht, Kultursoziologie und Ästhetik. Die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse werden konsequent in der Lehrtätigkeit, sowohl im Rahmen der ordentlichen Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als auch im Universitätslehrgang Kulturmanagement vermittelt.

Im Bereich des Doktoratsstudiums der Kulturbetriebslehre findet diese Vermittlung einen besonders fruchtbaren Boden, indem es hier gleichermaßen um die theoretisch wie empirisch gestützte Weiterentwicklung des Faches der Kulturbetriebslehre sowie der anderen oben genannten Fachbereiche geht.

Das Institut bietet – einzigartig an einer Kunstuniversität in Österreich – ein PhD Programm in Gender Studies. Es stellt Studierenden mit unterschiedlichen künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Hintergründen die Entwicklung der Gender Studies, wesentliche Konzepte, Theorien sowie aktuelle Diskurse vor und macht sie mit Fragen der Methodologie als auch mit experimentellen Forschungsmethoden vertraut. Internationaler Austausch wird im Rahmen der jährlich stattfindenden interdisziplinären Gender-Ringvorlesung, der Experimentellen Methodenwerkstatt sowie den regelmäßig stattfindenden inter- und transdisziplinären Tagungen und Workshops geboten.

Zudem entwickelt das Institut den Bereich der Applied Gender Studies, in dem Kulturschaffende, Kulturmanager_innen etc. dazu eingeladen werden, sich in kreativer Auseinandersetzung mit dem Wissen der Gender Studies Perspektiven für ihre Arbeits-, Berufs- und Lebensfelder zu erschließen.

In den Forschungsprojekten des Fachbereichs spiegeln sich diese Schwerpunktsetzungen wieder.