Forschen am IKM

 

Das IKM beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Organisationsphänomenen von Kultur als Institution (Kulturbetriebslehre) bzw. als Prozess (Kulturmanagement) sowie mit gender- bzw. diversitätsbezogenen Phänomenen und kultureller Sinnproduktion (Gender Studies). Basierend auf einem weiten, symbolischen Kulturbegriff liegen die inhaltlichen Forschungsschwerpunkte des Instituts:
 

  • im Makrobereich z.B. Kulturpolitikevaluation, Kulturökonomie, Finanzierungsmodelle, Theorie öffentlicher und meritorischer Güter etc.
  • im Mikrobereich z.B. Marketing für Kulturbetriebe, Projektmanagement für Kulturinitiativen, Sponsoring, Berufsfeldforschung etc.
  • in den Kulturwissenschaften z.B. Kulturtheorie, Kunst­philosophie, Theorien zum Opernbetrieb, zum Museumsbetrieb, zum Filmbetrieb etc.
  • in den Gender Studies and beyond

Die Forschungsansätze und Innovationsbestrebungen des IKM reichen über die Spezifika des österreichischen Kulturbetriebes und der österreichischen Kulturlandschaft hinaus. Die Beteiligung an verschiedenen UNESCO- bzw. Europaratsprojekten und Projekten der Europäischen Union, sowie laufende Forschungs- und Vertretungsaufgaben für Österreich im Bereich dieser Organisationen belegen das internationale Engagement.

Die Gender Studies bieten – auf inter- und transdisziplinärer Basis – einerseits, und das ist einzigartig für eine Kunst-Universität in Österreich, einen PhD für Gender Studies. Andererseits ist mit „Applied Gender Studies“ eine weitere Ausrichtung dieses Schwerpunkts im Entstehen, die praxisorientiert angehenden Künstler_innen das Wissen der Gender Studies für Lebens- und Arbeitsformen verfügbar macht.

 

 

In der Folge werden nun die Entwicklungspotenziale des IKM anhand der Bereiche Forschung, Lehre und Administration im dazu nötigen strukturellen Rahmen dargestellt.