Veranstaltungen - Konzerte

Veranstaltungen der mdw

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Buchpräsentation: Praktiken des Komponierens – Don., 9.3.2017, um 18:00 Uhr

 

Im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien findet am Donnerstag, dem 9.3.2017 um 18:00 Uhr die Präsentation des Buches

„Praktiken des Komponierens, Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven“

statt.

 

Die Autoren, Tasos Zembylas und Martin Niederauer untersuchen kompositorische Schaffensprozesse in actu. Dabei richten sie ihre Aufmerksamkeit auf jene Komponenten und Bedingungen, die künstlerische Handlungsfähigkeit konstituieren. Kompositionsprozesse werden als offene und dynamische Vorgänge betrachtet. Hören, Fühlen, Vorstellen, Suchen, Entwerfen, Ausprobieren, Spielen, Nachdenken, Notieren und Korrigieren stellen eine kleine Auswahl der vielschichtigen kompositorischen Aktivitäten dar. Künstlerisch-praktisches Können bildet sich aus einer steten Verzahnung solcher Aktivitäten, denen kognitive, sinnliche, körperliche und erfahrungsgeleitete Wissensformen zugrunde liegen. Der soziologische und wissenstheoretische Ansatz der Autoren wird durch einen musikwissenschaftlichen Beitrag von Andreas Holzer ergänzt, der die Wechselbeziehung zwischen Ideen, kompositorischen Erkundungen und Notaten fokussiert. Holzer berücksichtigt dabei eine Vielzahl von Parametern, etwa die praktische Arbeitsweise einzelner KomponistInnen, die Partikularität der jeweiligen kompositorischen Situation, die Beschaffenheit des musikalischen Materials sowie die unterschiedlichen, konkreten ästhetischen Zielsetzungen, und erarbeitet mittels einer vergleichenden Interpretation die fallspezifische Dynamik von Kompositionsprozessen heraus.

 

Programm

-  Buchpräsentation durch die Autoren

-  Aufführung der Komposition „Herbecks Versprechen“ von Karlheinz Essl

Zeit & Ort der Veranstaltung

Do., 9.3.2017, um 18:00 Uhr mdw-Hauptgebäude
Raum: Fanny Hensel-Saal Anton-von-Webern-Platz 1 1030 Wien

Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebetet: musiksoziologie@mdw.ac.at

Buchinformation

Tasos Zembylas/Martin Niederauer: Praktiken des Komponierens. Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven. Wiesbaden: Springer-VS, 2016. ISBN 978-3-658-13507-2 – http://www.springer.com/de/book/9783658135072

 
 
 
 

 

WORKSHOP für KomponistInnen und Studierende aller Klassen

 

Franciszek Araszkiewicz

 Organization of sound material derived from mathematical formulae 

 

Di, 22. November 2016, 10:00 - 11:30 Uhr

 

Studio für Elektroakustische Musik der MDW

1040 Wien, Rienößlgasse 12 (Türcode: 3183)

3. Stock, Seminarraum

 

The principal aim of the lecture is to show how the heritage of strict mathematical organization of sound material, including techniques by Iannis Xenakis (algorithmic, stochastic music) and Karlheinz Stockhausen (Formelkomposition), has been inspiring for polish composers of young generation.  The particular stress will be put on use of non-linear differential equations (deterministic chaos), fractal geometry and self-similarity. Use of these mathematical structures will be shown on chosen examples, including the self-similar form of Monoliths 2:3:5 concerto for piano and orchestra (2015), Palindromic Fractal for orchestra, infrared harp and video (2013); use of deterministic chaos for pitch organization in Study of Chaos for two pianos (2014) and in sound installation Soundloom (2011); fractal geometry in Minutki 1 for four cellos, electronics and Deconstruction of fractals (2013) for video by Franciszek Araszkiewicz.

Interactive music improvisation on models and objects manifesting stochastic behavior will be presented (including scanning of activity of human brain and motion of chaotic pendulum, electromagnetic field fluctuations used as electronics controllers). The implementation of these techniques in music composition will be shown on chosen examples InfraBrainFields (2016) for electronics, Overlook (2016) for organ and electronics, Study of Brainwaves (2016 for electronics).

The secondary aim is to show how process of iteration is present in works of composers not obviously connected with use of mathematical formulae, including Lucier and Kirkegaard, and to comment on interesting relations between Stockhausen’s thoughts on his Formelkomposition technique and Arnold Schoenberg notes on his use of contrapuntal techniques (based on composer’s research being part of Avenir Grant in Arnold Schoenberg Center in 2013).

Franciszek Araszkiewicz (*1986) creates instrumental, vocal-instrumental, electroacoustic and audio-visual compositions as well as interactive installations, in addition to conceptual art and film music. Studied composition at the Academy of Music in Krakow (2009-2013 under direction of Krzysztof Knittel, 2013-2015 in class of  Marcel Chyrzyński). Currently continues his PhD studies in field of composition at Academy of Music in Krakow. His works have been performed at, among other, International Electroacoustic Music Festival Musica Electronica Nova 2015, the International Festival of Kraków Composers (2015, 2014), Festival Audio Art (2015, 2014, 2011), AXES Triduum Muzyki Nowej (2012), Festival Kultura 2012 in Warsaw as well as Athens Video Art Festival 2013. He is a laureate of several composers competitions. His awards for compositions include Avenir Grant bestowed by Arnold Schönberg Centre in Vienna, Creative Scholarship of the City of Kraków for music 2014, artist-in-residence Kulturkontakt 2016 Vienna, and the Award of the Minister of Culture and National Heritage for students of arts universities for outstanding achievements in artistic creations 2014.

 

Etwaige Fragen richten Sie bitte an Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Essl: essl@mdw.ac.at

 
 
 
 
 

 

 

 

BigBandEvent VI

 

Do. 08.12.2016 / 20h30

Porgy & Bess

Riemergasse 11

A-1010 Wien

 

Austrian Jazzcomposers Orchestra

 

 (alias Nouvelle Cuisine)

 

 

 

 

 

Alle drei Jahre versammelt Christian Mühlbacher eine Schar

junger, hoffnungsvoller MedienkomponistInnen um sich,

mit dem Auftrag neue, hochindividuelle Werke für das

Austrian Jazzcomposers Orchestra (alias Nouvelle Cuisine)

zu komponieren.

Diese Abende offenbaren eine Menge neuer Ideen und

stecken voller frischer Energie.

Am 8.Dezember ist es wieder soweit! Wir dürfen gespannt sein!

(CM)

 

 

     Die KomponistInnen:

 

Adam Liptak

Alejandro Escuder González

Andreas Hoppe

Constant Goddard

Daniel Castoral

David Jauernik

Hannah Eisendle

Hristina Susak

Levente Kovacs

LIU Ke

Marko Markus

Nadja Odesiuk

Otto Wanke

Peter Weinlich

Serkan Gürkan

 

Die Band:

 

Fabian Rucker, Martin Gasser, Christian Kronreif,

Manfred Balasch, Florian Fennes: reeds

Andi Pranzl, Aneel Soomary, Martin Ohrwalder,

  Walter Fend: trumpet

Alois Eberl, Phil Yaeger, Gerald Pöttinger: trombone

Alex Rindberger: tuba

Martin Reiter: piano, keyboards

Martin Nitsch: guitar 

Tibor Kövesdi: bass 

Lukas Knöfler: drums

 

 

 


 

Hinweis: SuperCollider-Meeting am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

 

Zum ersten Mal findet ein eintägiges SC-Meeting am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz statt. Idee des Formats: ein thematischer Fokus soll von jeweils einem Vortragenden gesetzt werden mit der folgenden bzw. integrierten Gelegenheit zum praktischen Programmieren, Austesten von Beispielen und Diskussionen mit den TeilnehmerInnen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, Studierende und KollegInnen, die SC-Community in Österreich und außerhalb. Wenn sich das Format bewährt, soll es mit anderen Themen und Vortragenden fortgesetzt werden. In der ersten Ausgabe wird Daniel Mayer einige Familien von Pattern-Klassen seiner Library miSCellaneous lib besprechen. Bei beabsichtigter Teilnahme wird um kurze Rückmeldung gebeten: daniel.mayer@kug.ac.at

 

http://iem.at

http://www.kug.ac.at

http://daniel-mayer.at/software_dt.htm

 

Wo: IEM - Institut für Elektronische Musik und Akustik, CUBE, Inffeldgasse 10 / 3, 8010 Graz, Österreich

Wann: Samstag, 5. November 2016, 10 h - ca. 18 h

Kosten: keine

 

 


 

Yongbom Lee hat den Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis 2016 erhalten. Die 10.000 Euro-Nachwuchs-Förderung mit Unterstützung der Oesterreichischen Nationalbank wurde zum fünften Mal vergeben.

Als weiterer Kooperationspartner nimmt der Wiener Musikverlag "Universal Edition" ein Werk des Gewinners ins Verlagsprogramm auf. Die Uraufführung des neuen Werks wird im Herbst 2017 im Rahmen des Ö1 Musiksalons stattfinden.

Yongbom Lee hat das Studium Komposition bei Reinhard Karger mit Auszeichnung abgeschlossen und studiert derzeit Medienkomposition und Angewandte Musik bei Iris ter-Schiphorst.

 

 


 

 

Universitätslehrgang Kompositionspädagogik 

 

Die ersten Zulassungsgespräche finden am  5.Oktober 2016, um 9:00 Uhr, Anton-von-Webernplatz 1, Zimmer D 0251, statt.

Die Anmeldefrist zur Zulassungsprüfung (in der Studien und Prüfungsabteilung) endet am 19. September 2016.

Lehrgangsziel ist die Weiterbildung auf dem Gebiet der Kompositionspädagogik für Personen, die an öffentlichen Musikschulen wie im privaten Bereich die Fächer Komposition und Musikkunde unterrichten, sowie auch Workshops anbieten wollen, in denen die schriftlich oder elektronisch zu fixierende und zur Aufführung zu bringende Musik aus dem Gruppenprozess heraus entsteht („instant composition“, „Kollektivkomposition“, „Live Arrangement“). Der Lehrgang Kompositionspädagogik soll Personen mit abgeschlossenem Kompositionsstudium und dem Interesse an der Vermittlung des kompositorischen Handwerks sowie musikkundlicher Grundlagen bzw. auch an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und Musizierformen die notwendige Weiterbildung in diesem Fachgebiet ermöglichen.

Dabei wird die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie als Komponist/Komponistin zum Ausgangspunkt der Überlegung, wie bei jungen Menschen das Interesse am Schaffen und Schreiben von Musik entstehen, wachsen und sich professionalisieren kann. Der Lehrgang geht von einem weit gefassten Begriff von Komposition aus, der improvisatorisches Erarbeiten ebenso umschließt wie das detaillierte schriftliche Ausarbeiten einer musikalischen Idee.

Studiendauer: 4 Semester
Studienumfang: 20 ECTS - Anrechnungspunkte

Lehrgangsbeitrag: € 1.000,-- pro Semester (Änderungen vorbehalten)