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Oliveros, Pauline
*30/05/1932 Houston/ Texas


Biographie

Pauline Oliveros ist eine zentrale Figur in der Pionierbewegung der elektroakustischen Musik in den USA. Sie ist als Komponistin, Akkoredonistin und Mediatorin tätig, meistens verbindet sie diese Bereiche in Performances und Meditation.

Oliveros begann ihre Studien in Houston (1949-1952) und setzte diese in San Francisco (1954-56) fort. Daneben nahm sie bei Robert Erickson Privatunterricht.
1961 gründete sie zusammen mit Ramon Sender und Morton Subotnick das Tape Music Center in San Francisco. Später zog das Tape Music Center an das Mills College, wo Oliveros als seine erste Direktorin agierte. Zu seinen Besonderheiten zählte zum einen, dass sie im Bereich der Avent-Garde Musik die freie Improvisation in das Komponieren von Musik miteinbzogen und zum anderen, der starke Community Charakter des Zentrums. Gemeinsames (Er-)Arbeiten und diskutieren prägten die Arbeitsweise der selbstorganiserten Künstlercoop. Auch der Einsatz und das Zusammenwirken verschiedenster Medien sind charakteristisch und vorbildlich. Das Zentrum kennt man heute unter dem Namen Center for Contemporary Music. 1967 verliess Oliveros diese Position, um an der Musikfakultät der University of California in San Francisco zu lehren. Dort traf sie auf den Physiker und Karatemeister Lester Ingber, mit dem sie an den bewussten Prozess des Musikhörens arbeitete. Von ihm auch Karate gelernt, sie ist im Besitz des schwarzen Gürtels. 1973 leitete sie am Center for Experimental Music einige Studien, in den Jahren 1976-79 war sie dessen Direktorin. Um wieder freier und kreativer arbeiten zu können, verlies Oliveros diese Position und zog 1981 nach New York, wo sie seither als Komponistin, Musikerin und Beraterin arbeitet.
1985 gründete sie in Kingston, New York die Pauline Oliveros Foundation, die sich der Förderung/Unterstützung junger KünstlerInnen widmet. Mit dem an der Stiftung angesiedelten Programm Deep Listening und der Deep Listening Band (neben Oliveros, Stuart Dempster und David Gamper) schuf sie eine Verbindung von Mediation und Musik. Bei dieser Arbeit steht insbesondere im Vordergrund alle uns umgebenden Geräusche in die musikalische Aufführung bzw. den Akt des Hörens miteinzubeziehen.

1977 wurde Oliverosmit dem Beethovenpreis der Stadt Bonn, 1994 mit einem Preis der Foundation for Contemporary Arts und 1999 mit dem SEAMUS Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Zur Zeit lehrt Oliveros an dem Rensselear Polytechnic Institute und am Mills College.
Neben ihrer kompositorischen Arbeit hat Pauline Oliveros auch Theaterstücke verfasst, die sich durch humorvolle jedoch pointierte Kritik an der traditionellen Konzertmusik, sowie dem sozialen und politischen Geschehen in den USA auszeichnen.

 

Elektroakustische Werke:

  • Poem of Change

Klangprojektionen:

Klangprojektionen 4.4.

Externe Links :


http://paulineoliveros.us/

http://www.deeplistening.org/

 

 

 

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