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Eimert, Herbert
*08/03/1897 Bad Kreuznach/ Deutschland, † 15/12/1972 Düsseldorf/Deutschland


Biographie

Herbert Eimert war Komponist, Musiktheoretiker, Journalist und Organisator. Ihm kommt eine äusserst wichtige Rolle in der Entwicklung der elektronischen Musik zu, da er gemeinsam mit Robert Beyer das Studio für elektronische Musik am NWDR aufbaute und sein erster Leiter war, bevor es Karlheinz Stockhausen übernahm.

Eimerts Ausbildung begann mit einem Studium der Musiktheorie und Komposition am Kölner Konservatorium, wo er in den Jahren von 1919 bis 1924 studierte. 1923 verfasste er die Atonale Musiklehre, die zu einem Eklat mit seinem Theorielehrer Johann Eduard Franz Bölsche führte. Die Angelegenheit ging soweit, dass er das Konservatorium verlassen musste und Bölsche das Versprechen abgeben, zukünftig zu verschweigen sein Schüler gewesen zu sein. Ein später verfasstes Lehrbuch der Zwölftontechnik (1950) wurde zum erfolgreichsten Zwölftonlehrbuch im Nachkriegsdeutschland. Nachdem er das Konservatorium verlassen musste, beschloss Eimert an der Kölner Universität Musikwissenschaft zu studieren, besuchte aber auch Philosophievorlesungen etwa bei Max Scheler und Paul Nicolai Hartmann, die sein Denken prägen sollten. 1930 promovierte er über Musikalische Formstrukturen im 17. und 18. Jahrhundert. Versuch einer Formbeschreibung. Seit seiner Studienzeit war Eimert Mitarbeiter am WDR Köln, sowie bei der Zeitschrift Melos und der Neuen Zeitschrift für Musik. Er wurde Musikreferent beim Kölnischen Stadtanzeiger und in den Jahren 1925 bis 1945 Redakteur bei der Kölnischen Zeitung. Als Kritiker schrieb Eimert mehr als 3000 Rezensionen. Eimerts Anspruch an eine solche Textgattung war, dass sie vermittelnd und produktiv sein müsse. 1945 wurde Eimert der erste Angestellte des unter britischer Besastzung verwalteten Kölner Rundfunks (NDWR). 1947 übernahm Eimert das dortige Kulturresort und von 1948 bis 1966 die Leitung des Musikalischen Nachtprogramms, für welches er über 380 Sendungen produzierte. Diese Reihe wurde zu der bedeutensten Musiksendung zur zeitgenössischen Musik.
1951 begann die Aufbauarbeit des Studios für Elektronische Musik zusammen mit Robert Beyer. Er grenzte sich klar von früheren Ansätzen elektroakustischer Musik, wie der musique concrète ab. In seiner radikalen Einstellung lässt er sie nicht einmal in der Geschichtsschreibung der elektronischen Musik gelten. Gemeinsam mit Beyer verfasste er mehrere Kompositionen, in denen der noch experimentelle Ansatz dieser ersten Jahre deutlich zum Ausdruck kommt. Während seiner Leitung setzte Eimert, entgegen der Grunsätze des Studios, eine Öffnung nach Aussen durch. Er förderte zahlreiche, später sehr bedeutende Komponisten, indem er sie einlud, in seinem Studio ihre Werke zu realisieren. Das Kölner Studio hatte Vorbildwirkung für die Gründung ähnlicher Studios auf der ganzen Welt. Eimert leitete das Studio bis 1962, bevor Karlheinz Stockhausen mit dessen Leitung beauftragt wurde. Zusammen mit Stockhausen gab er auch die Zeitschrift die reihe. Informationen über serielle Musik von 1955-1962 heraus. In den Jahren 1952 bis 1957 war Eimert Dozent an den Darmstädter Ferienkursen. Eimerts elektroakustisches Werk Epitaph für Akichi Kuboyama (1958-1962) ist zugleich seine bedeutenste Komposition. Das Werk besteht ausschliesslich aus Sprachklängen eines von Günther Anders verfassten Texts.

 

Elektroakustische Werke:

  • Etüde über Tongemische.
  • Glockenspiel

Klangprojektionen:

Klangprojektionen 1.3
Klangprojektionen 4.2

Externe Links :


http://www.furious.com/PERFECT/ohm/eimert.html

 

 

 

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