Univ.-Prof. Mag. Ulrike DANHOFER


Violine ME, IME, IGP, MBP, KF
Didaktik des Instruments Violine 1-4
Didaktik und Lehrpraxis Violine (Fortgeschrittene)
Didaktik des Instruments Viola 1-3

 

Kontakt:

danhofer@mdw.ac.at

Tel/Fax: 0043 (1) 48 48 639, Mobil: 0664/1206547



Ulrike Danhofer wurde in Graz geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht von Prof. Marianne Kroemer in der Begabtenklasse der Musikhochschule Graz und studierte danach in der Ausbildungsklasse von Prof. Christos Polyzoides.1983 legte sie die Diplomprüfung mit Auszeichnung ab und erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Im Anschluss daran folgten Repertoirestudien bei Prof. Franz Samohyl in Wien und von 1984 bis 1987 weitere Studien in der Meisterklasse von Prof. Max Rostal am Konservatorium Bern, Schweiz.

1987 erwarb sie das Solistendiplom.

Meisterkurse bei Igor Oistrach, Wolfgang Schneiderhan, Sandor Végh,
Valery Klimov und Wolfgang Marschner, sowie die Zusammenarbeit mit
Lord Yehudi Menuhin und Tibor Varga gaben weitere wichtige künstlerische Impulse.

Ulrike Danhofer ist Preisträgerin und Stipendiatin zahlreicher Wettbewerbe und Stiftungen und übt eine rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in Europa, Asien und in den USA aus. Solokonzerte spielte sie u.a. mit der Slowakischen Philharmonie, dem Berner sowie dem Duisburger Sinfonieorchester, dem Orchestra Internazionale d’Italia, der Philharmonie Sofia, der Capella Istropolitana und dem Grazer Symphonischen Orchester unter Dirigenten wie Milan Horvat, Fabio Luisi, Nikša Bareza, James Blair, Marco Guidarini, Edgar Seipenbusch, Michel Swierczewski.
Ulrike Danhofer wirkte bei namhaften Festivals wie z.B. beim Klangbogen Wien, bei Wien modern, beim Carinthischen Sommer, bei der Styriarte, beim Steirischen Herbst, beim Järvi Summer Festival, beim Festival della Valle d’Itria mit Künstlern wie François Benda, Julius Berger, Gérard Caussé, Chia Chou, Adrian Cox, Bruno Giuranna, Johannes Goritzki, Teet Järvi, Peep Lassmann, Rainer Moog, Elisabeth Schadler, Markus Schirmer, Adalbert Skocic, Herwig Tachezi, Stefan Vladar, Raphael Wallfisch und Mikhail Zemtsov. Eine langjährige Duopartnerschaft verband sie mit dem bekannten Komponisten und Pianisten Iván Eröd.

Von 1990 bis 2000 war Ulrike Danhofer 1. Konzertmeisterin des Grazer Symphonischen Orchesters unter Fabio Luisi und Milan Horvat und hatte außerdem von 1996 bis 2000 die künstlerische Leitung des Orchesters sowie der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde inne. In dieser Zeit ergab sich eine künstlerisch wertvolle Zusammenarbeit mit Bruno Canino, Gérard Caussé, Thomas Hampson, Kim Kashkashian, Alfredo Perl, Pepe Romero, Heinrich Schiff, Pieter Wispelwey u.a.

Von 1988 bis 2002 unterrichtete Danhofer an der Grazer Musikuniversität, ab 1994 auch an der Wiener Musikuniversität, wo sie seit 2002 eine Professur für Violine inne hat.
Ulrike Danhofer ist Dozentin bei internationalen Meisterkursen sowie beim Wiener Jeunesseorchester und dem European Philharmonic Orchestra.
Gastkurse hält sie an Universitäten in Europa, Asien und in den USA.
Sie ist als Jurorin bei Wettbewerben tätig und war von 2004-2011 österreichische Präsidentin der ESTA (European string teachers association).

Ulrike Danhofer spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano aus dem Jahre 1762.