Univ.-Prof. Mag. Thomas FHEODOROFF


Violine ME, IME, IGP, KF
Lehrpraxis des Instruments Violine 2

 

Kontakt:

fheodoroff@mdw.ac.at

Tel: 0676/618 34 35

Thomas Fheodoroff studierte Violine an der Wiener Musikuniversität bei Günter Pichler und Ernst Kovacic und Formanalyse bei Karl-Heinz Füssl. 1996 schloss er mit einer Auszeichnung ab. Weitere Anregungen holte er sich von Künstlern wie Igor Ozim, Shmuel Ashkenasi, Erich Höbarth, Thomas Zehetmair, David Takeno und György Kurtág.

Einladungen von internationalen Orchestern als Solist und Leiter sowie Auftritte als Kammermusiker mit alter, neuer und improvisierter Musik führten ihn in nahezu alle Länder Europas, in den Nahen Osten, nach Japan und in die USA, außerdem zu wichtigen Festivals wie z.B. Styriarte, Carinthischer Sommer, Wien Modern, Hörgänge u.a. Er gab Solokonzerte im Wiener Musikverein und Konzerthaus.

Seit 1990 ist er Mitglied des Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, seit 2000 außerdem Konzertmeister und Solist der Wiener Akademie (auf historischen Instrumenten) sowie des Barockorchesters und der Hofkapelle in Stuttgart. Weiters war er Geiger der Wiener Philharmoniker und Konzertmeister beim Münchner Kammerorchester.

Thomas Fheodoroff unterrichtete fünf Jahre am Kärntner Landeskonservatorium, in den Jahren 2003 und 2006 folgte er einer Einladung des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau und gab Kurse für Alte Musik. Seit 1997 unterstützte er Ernst Kovacic als Assistent an der Wiener Musikuniversität. 2006 erhielt er einen Ruf als Universitätsprofessor für Violine an diese Institution, wo er fortan eine eigene Klasse führt.

Aus jüngerer Zeit sind die zyklischen Aufführungen aller 6 Sonaten und Partiten für Violine solo von J.S. Bach besonders hervorzuheben, die er auch für die CD-Edition „Alte Musik“ des ORF einspielte.

Für die Zukunft sind vermehrt Auftritte mit dem „Ensemble Prisma“ unter eigener Leitung geplant. Das junge Ensemble war u.a. bereits beim Festival Klangfruehling und bei der Styriarte 2005 zu Gast. Dabei arbeiten Musiker zusammen, die sich durch ihre stilistische Flexibilität und Bandbreite auszeichnen und sowohl am historischen wie auch am modernen Instrumentarium gleichermaßen kompetent sind!

 

 

 

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