Für ein so ressourcen- und energieintensives Produkt wie Papier ist in erster Linie ein effizienter und sparsamer Umgang zu empfehlen.

Papierspartipps

Wir alle können dazu beitragen den Papierverbrauch zu senken. Die goldene Regel zum Papiersparen lautet: Zweimal überlegen, ob das Dokument überhaupt ausgedruckt werden muss.

Und falls ja, einige Papierspartipps:

  • Dokumente vor dem Drucken in der Druckvorschau betrachten und nur benötigte Seiten über „Auswahl/Markierung drucken“ ausdrucken.
  • wann immer möglich beidseitig bedrucken bzw. kopieren.
  • einseitig bedrucktes Papier für Notizen benutzen
  • Nicht gleich alle Kopien im Voraus machen, sondern nur nach Bedarf. Häufig werden Extrakopien von wichtigen Dokumenten erstellt, die aber relativ schnell veraltet sind und dann nur im Müll landen.
  • e-mails nur wenn unbedingt notwendig ausdrucken
  • vor dem Drucken von Infomaterialien, Rundbriefen, Plakaten, Broschüren realistisch kalkulieren wie viele benötigt werden.

Berufungsverfahren

Um den Kopieraufwand möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, dass alle Bewerbungsunterlagen am Institut für die Kommissionsmitglieder aufliegen und dort eingesehen werden können. Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten der Bewerber/innen anhand der Ausschreibungskriterien per e-mail an die Kommissionsmitglieder versandt ist als Vorinformation ebenfalls sehr hilfreich.

Ungefähr 3000 Seiten DIN A 4/ 80 g/m² Papier können aus einem durchschnittlich großem Baum hergestellt werden. Bei einem einzigen Berufungsverfahren werden oft bis zu 30.000 Kopien erstellt!

Recyclingpapier

Bei der Herstellung von Recyclingpapier sind der Energieaufwand und die Abwasserbelastung deutlich geringer als bei der Herstellung von Papier aus Primärfasern, also aus Holz).Durch eine Tonne Recyclingpapier kann die Menge an CO2 eingespart werden, die ein durchschnittliches Auto auf rund 1000 km ausstößt (IFEU Heidelberg).