Saxophon (Klassik)

Zulassungsprüfung für das Bachelorstudium

1. Chromatik im ganzen Umfang (staccato, legato)

2. Dur- und Molltonleitern incl. Terzen bis 3 Vorzeichen im ganzen Umfang
(staccato, legato)

3. Zwei Etüden (eine langsame und eine schnelle) aus:
- Franz Wilhelm FERLING 48 Etüden

4. Eine Etüde aus:
Marcel MULE Dix-Huit Exercices ou Études d'après Berbiguier

5. Ein schneller und ein langsamer Satz aus einer Sonate bzw. aus einem Konzert oder ein anderes Vortragsstück mit Klavierbegleitung (ca. 10 min.) z.B.:
- Ronald BINGE Concerto
- Claude DEBUSSY Rhapsodie
- Paul HINDEMITH Sonate
- Jules DEMERSSEMAN Fantasie
- Andre JOLIVET Fantasie Impromptu
- Paul CRESTON Sonate
- Darius MILHAUND Scaramouche
- Alexander GLAZOUNOV Concerto
- Paul BOUNNEAU Suite
- Pierre GABAYE Printemps

6. Ein weiteres Vortragsstück freier Wahl (Solostück oder mit Begleitung)



Prüfungsanforderungen für die Bachelorprüfung


A) VORTRAG EINES KÜNSTLERISCHEN PROGRAMMES

1. Ein Werk der Standardliteratur für klassisches Saxophon im Schwierigkeitsgrad von
- Alexander GLAZOUNOV Concerto
- Paul CRESTON Sonate
- Henry TOMASI Ballade
- Pierre MAURICE Tableaux de Provence
- Ida GOTKOVSKY Brillance

2. Ein Stück freier Wahl in ähnlichem Schwierigkeitsgrad

3. Ein Stück mit Elementen alternativer Spieltechniken z.B.
- Ryo NODA Mai
- Christian LAUBa Balafon
- Barry COCKCROFT Kuku

4. Ein Kammermusikstück (Duo, Saxophonquartett oder gemischte Besetzung)


 


B)LEHRAUFTRITT UND PRÜFUNG UNTER INSTRUMENTALDIDAKTISCHEM ASPEKT
 
 
Der zweite Teil umfasst einen Lehrauftritt mit anschließender Prüfung unter instrumentaldidaktischem Aspekt. Das Begleiten am Klavier/Cembalo während des Lehrauftritts ist erwünscht und kann vom Prüfungssenat verlangt werden.
 
Für den Nachweis der Literaturkenntnis bildet eine von der Kandidatin/vom Kandidaten vorgelegte Literaturliste, welche 12 – 15 Werke aus den Kategorien Schulen, Etüden, technische Studien, Konzert, Kammermusik, Literatur mit und ohne Klavierbegleitung und Neue Musik enthält.
Verschiedene Stilepochen und Schwierigkeitsgrade sollen vertreten sein. Die Kandidatin/der Kandidat soll über die Werke gründlich Auskunft geben können und über die pädagogische Einsetzbarkeit Bescheid wissen.
Die Werke der Literaturliste sind zur Prüfung mitzubringen.
 

Weitere Details unter Didaktiprüfungen / Bachelor
 
Wien, im Februar 2013