Flöte

Zulassungsprüfung für das Bachelorstudium


1. Ein klassisches oder vorklassisches Flötenkonzert im Schwierigkeitsgrad von:
- Leopold HOFFMANN: Flötenkonzert D-Dur ("urspr. Joseph Haydn zugeschrieben")
- Carl STAMITZ: Flötenkonzert G-Dur

2. Ein Stück freier Wahl aus einer anderen Stilepoche

3. Zwei Etüden aus:
- Louis L. DROUET: 25 Études célèbres
- Ernesto KÖHLER: 25 Romantische Etüden, op. 66
- Benoit T. BERBIGUIER: 18 Etüden
- Joachim ANDERSEN: 24 Instruktive Übungen, op. 30


Prüfungsanforderungen für die Diplomprüfung im Bachelorstudium


Das künstlerische Programm hat fünf Werke aller wichtigen dem Instrument zugänglichen Stilbereiche zu umfassen, darunter ist eine Etüde verpflichtend. Die Wiedergabe eines Kammermusikwerkes ist möglich. Um Überlängen zu vermeiden und die stilistische Vielfalt zu gewährleisten, ist es möglich, die im Anhang angegebenen Werke nur in bestimmten Satzkombinationen vorzubereiten.

A) VORTRAG EINES KÜNSTLERISCHEN PROGRAMMES

1. Eine Barocksonate im Schwierigkeitsgrad der Sonaten von J.S.BACH
2. Ein Flötenkonzert von W.A. MOZART (KV313 oder KV 314) mit Kadenzen
3. Ein Werk der Romantik, Spätromantik oder des Impressionismus
mindestens im Schwierigkeitsgrad von
- Franz DOPPLER: Ungarische Fantasie
- Cecile CHAMINADE: Concertino
- Georges ENESCO: Cantabile et Presto
- Albert ROUSSEL: Joueurs de Flûte

4. Ein Werk des 20./21. Jahrhunderts
mindestens im Schwierigkeitsgrad von
- Kazuo FUKUSHIMA: Mei, Requiem
- Helmut SCHMIDINGER: Solo für Flöte
- Robert DICK: Flying Lessons
- Robert AITKEN: Icicle 
- Wil OFFERMANS: Honami


5. Eine Etüde im Schwierigkeitsgrad von
- Anton B. FÜRSTENAU: Etüden op. 107
- Theobald BÖHM: 24 Capricen op. 26
- Paul TAFFANEL: 12 Virtuose Etüden
- A. PIAZZOLA: Tango Etüden



Anhang: Literaturliste

Folgende Werke müssen nicht zur Gänze vorbereitet werden sondern können auch, wie angegeben, aufgeführt werden.

S. PROKOFFIEF Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
Ch. WIDOR Suite Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
J. FELD Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
J. IBERT Konzert Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
B. MARTINŮ Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
C. FRANCK Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
C. REINECKE Undine Sätze 1,2 oder Sätze 3,4
C. REINECKE Konzert Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
J. LAUBER Sonate Sätze 1,2 oder Sätze 2,3
A. JOLIVET Cinq Incantations daraus 2 Stücke
F. KUHLAU Sonaten op. 64, 69, 71,79, 83, 85 daraus 2 Sätze
J. MOUQUET La Flûte de Pan daraus 2 Stücke




B)LEHRAUFTRITT UND PRÜFUNG UNTER INSTRUMENTALDIDAKTISCHEM ASPEKT
 
 
Der zweite Teil umfasst einen Lehrauftritt mit anschließender Prüfung unter instrumentaldidaktischem Aspekt. Das Begleiten am Klavier/Cembalo während des Lehrauftritts ist erwünscht und kann vom Prüfungssenat verlangt werden.
 
Für den Nachweis der Literaturkenntnis bildet eine von der Kandidatin/vom Kandidaten vorgelegte Literaturliste, welche 12 – 15 Werke aus den Kategorien Schulen, Etüden, technische Studien, Konzert, Kammermusik, Literatur mit und ohne Klavierbegleitung und Neue Musik enthält.
Verschiedene Stilepochen und Schwierigkeitsgrade sollen vertreten sein. Die Kandidatin/der Kandidat soll über die Werke gründlich Auskunft geben können und über die pädagogische Einsetzbarkeit Bescheid wissen.
Die Werke der Literaturliste sind zur Prüfung mitzubringen.

Weitere Details unter  Didaktikprüfungen / Bachelor
 
 
Wien, im Februar 2013