Blockflöte

Zulassungsprüfung für das Bachelorstudium

1. Ein Solostück oder eine Etüde im Schwierigkeitsgrad von:
VAN EYCK: Fluytenlusthof
QUANTZ: Capricen
LINDE: Neuzeitliche Übungsstücke
BRÜGGEN: Fünf Etüden

2. Eine hochbarocke Sonate mit Generalbass z.B. aus
G.F. HÄNDEL: Vier Sonaten
G.B. LOEILLET: Zwölf Sonaten
G.Ph. TELEMANN: Vier Sonaten

3. Ein weiteres Werk aus dem 17. oder 18. Jahrhundert z.B.
G. FRESCOBALDI: Canzone

4. Ein Konzert (im Schwierigkeitsgrad von A. VIVALDI, op X/5 oder Baston-Konzerte)

5. Ein Werk des 20./21. Jahrhunderts nach freier Wahl

Prüfungsanforderungen für die Bachelorprüfung

Das künstlerische Programm hat Werke aller wichtigen dem Instrument zugänglichen Stilbereiche zu umfassen.
Die Aufnahme eines Werkes aus dem Bereich Kammermusik sowie aus dem Bereich Blockflötenensemble ist erwünscht.

A) VORTRAG EINES KÜNSTLERISCHEN PROGRAMMES

* Frühbarock (17. Jahrhundert):
- ein Solostück
- ein Werk mit Basso continuo

* Hochbarock (18. Jahrhundert):
- drei Werke aus der Gruppe Solostücke und Sonaten mit Basso continuo (eines davon im französischen Stiel)
- ein Konzert

* Moderne (20./21. Jahrhundert):
- ein Werk nach freier Wahl

* Kammermusik:
- ein Werk aus einer beliebigen Stilepoche

* Blockflötenensemble:
- zwei Werke aus einer beliebigen Stilepoche

Die Spielzeit in der Prüfung beträgt ca. 20 Minuten.

B)LEHRAUFTRITT UND PRÜFUNG UNTER INSTRUMENTALDIDAKTISCHEM ASPEKT
 
 
Der zweite Teil umfasst einen Lehrauftritt mit anschließender Prüfung unter instrumentaldidaktischem Aspekt. Das Begleiten am Klavier/Cembalo während des Lehrauftritts ist erwünscht und kann vom Prüfungssenat verlangt werden.
 
Für den Nachweis der Literaturkenntnis bildet eine von der Kandidatin/vom Kandidaten vorgelegte Literaturliste, welche 12 – 15 Werke aus den Kategorien Schulen, Etüden, technische Studien, Konzert, Kammermusik, Literatur mit und ohne Klavierbegleitung und Neue Musik enthält.
Verschiedene Stilepochen und Schwierigkeitsgrade sollen vertreten sein. Die Kandidatin/der Kandidat soll über die Werke gründlich Auskunft geben können und über die pädagogische Einsetzbarkeit Bescheid wissen.
Die Werke der Literaturliste sind zur Prüfung mitzubringen.

Weitere Details unter Didaktikprüfungen / Bachelor
 
 
Wien, im Februar 2013