Laura Vukobratović / Dozentin


in Novi Sad geboren, wurde sie bereits mit 18 Jahren Solo-Trompeterin am Serbischen Nationaltheater in Novi Sad. 1994 erhielt sie an der dortigen Hochschule für Musik eine Dozentur für Trompete. Von 1995 bis 2001 besuchte sie die Meisterklasse von Reinhold Friedrich an der Musikhochschule Karlsruhe. Zweimal gewann sie in ihrem Heimatland den "Nationalen Wettbewerb junge Talente", bevor sie 1999 mit dem deutschen DAAD-Preis ausgezeichnet wurde. Heute lehrt sie als Professorin für Trompete an der Folkwang Universität der Künste in Essen (Deutschland).
Laura Vukobratović ist eine gefragte Solistin mit Engagements in ganz Europa und  Südamerika und arbeitete mit vielen international renommierten Orchestern zusammen. 2001/2002 war sie Solo-Trompeterin des NDR-Sinfonieorchesters Hamburg und spielte unter Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, u.v.a des Nationaltheaters Mannheim. Laura Vukobratović  widmet sich auch der Kammermusik, und arbeitet mit dem Ensemble Aventure, mit hr-brass und mit bach, blech & blues zusammen. Ihr vielfältiges Repertoire reicht von der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts bis zur Moderne. Als Solistin des 2. Brandenburgischen Konzerts von Bach ist sie ebenso erfolgreich wie bei Konzerten und CD-Einspielungen zeitgenössischer Musik.

 

DIE KOMPONISTINNEN, IHRE STÜCKE UND IHRE INTERPRET/INN/EN

Agnieszka Bialek


geb. 1990 in Polen komponiert, arrangiert, improvisiert, spielt Querflöte und Klavier, singt, unterrichtet, schreibt über Musik, komponiert am liebsten Kammermusik, lässt Spielenden Freiraum für Interpretation und Improvisation. Sie studiert seit 2011 Komposition an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Dietmar Schermann und Wolfgang Suppan.

 „Pisco“ (Uraufführung)                                             

Simon Zöchbauer, Aleksandra Karcz, Chia-chun Kao, Agnieszka Bialek

Monika Ciernia


geb. 1984 in Polen, lebt in München und Wien. Sie spielt sechs Instrumente, am liebsten Saxophon, und studiert Medienkomposition an der mdw. Musikalische Schwerpunkte: stilübergreifendes Komponieren, Klangfarben, spontane Elemente. Sie studiert Medienkomposition an der mdw bei Dietmar Schermann und Reinhard Karger.

 „Die dreisten Drei“ (Uraufführung)                               

Wolfgang Mair, Christoph Rapp, Rattenschlager Michael

 

Qin Huang

geb. 1981 in Guangdong, China, studierte Medien/-Komposition bei Dietmar Schermann, Dirigieren und Chorleitung an der mdw. 2008 gewann sie mit ihrem Hörspiel „Industrie“ den 2. Preis beim „Radio Play09 – Kurzhörspielwettbewerb“ in Linz.

„Hypnose II“ (Uraufführung)                                                                                    

Attila Fuchs, Philip Aglass, Marcel Vertes

 

Viola Falb

Gewinnerin des Hans Koller Preises: Newcomerin der Jahres 2008 Gewinnerin des Kompositionswettbewerbes Classical:Next 2013 und Gewinnerin des Anerkennungspreises des Landes NÖ – Sparte Musik 2013
www.falbfiction.com; www.phoen.at; www.kitschandglory.com


„Fünf“ (Uraufführung)                          

Michaela Haider, Roman Anzengruber, Martin Mühringer, Florian Ehrlinger

 

Sofia Asgatowna Gubaidulina

geb. 1931 in Tschistopol, Tatarische autonome Republik der Sowjetunion, studierte Komposition und Klavier zuerst am Konservatorium von Kasan, dann von 1954 bis 1963 in Moskau. Als Studentin wurde sie mit einem Stalinstipendium ausgezeichnet. Sie übersiedelte 1992 nach Appen bei Hamburg und zählt heute zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponistinnen. Werke: z.B.: Offertorium, Konzert für Violine und Orchester (1980) In Tempus Praesens, Konzert für Violine und Orchester (2001).

„Trio for three Trumpets“                                                                       

Damaris Richerts, Wolfgang Mair, Philipp Aglass

 

Madame Laschansky

geb. in Polen ca. 1780, mehr ist nicht bekannt.

„Concert in B-Dur“   Allegro - Siciliana - Vivace                                                    

Damaris Richerts

 

Astrid Spitznagel  

geb. in NÖ, Seit 1983 Korrepetitorin an der mdw. Als Pianistin, Flötistin und Cembalistin zahlreiche Konzerte und Meisterkurse in Europa, Asien, Übersee. Komponistin von Orchester-, Kammer-, Kirchen- und Filmmusik, Liedern und Instrumentalwerken.

„Pezzo Pazzo“           Patrick Hofer
„Fanfare for Carol“   alle Mitwirkenden

 

Joan Tower

 (*1938 New York) amerikanische Komponistin, Pianistin und Dirigentin. Sie kombiniert Performance mit Komposition, unterrichtete am Bard College und war Gründerin der DaCapo Chamber Players. 1990 war Tower die erste Komponistin, die den prestigevollen Grawemeyer Award für ihr Stück Silver Ladders gewann. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. gewann Tower 2008 mit  „Made in America“ (2007) drei Grammy Awards -  Best Classical Contemporary Composition, Best Classical Album und Best Orchestral Performance. Das Werk „Fanfare for the uncommon woman” (1986) soll eine Anspielung auf Aaron Coplands “Fanfare for the common Man” sein.

“Fanfare for the uncommon woman” No. 5  

Marlene Emminger, Michael Mayer, Gerhard Stockhammer, Wolfgang Mair

 

Grete von Zieritz

(*1899 Wien; † 26. November 2001 Berlin) war eine österreichisch-deutsche Komponistin und Pianistin, war Schülerin von Hugo Kroemer (Klavier) und R. v. Mojsisovics (Komposition). 1917 ging sie nach Berlin, wo sie nach dem Klavierstudium bei Martin Krause und Rudolf Maria Breithaupt am Stern’schen Konservatorium ab dem Jahr 1919 als Lehrerin angestellt wurde. Da ihre Japanischen Lieder (1921) ein großer Erfolg waren, entschied sie sich für die Komposition und  bsuchte 1926–31 die berühmtenMeisterklasse von Franz Schreker an der Musikhochschule in Berlin. 1928 erhielt sie den Großen Mendelssohn-Preis für Komposition. Obwohl der Schwerpunkt ihres umfangreichen Schaffens in der Kammermusik liegt, hinterließ sie auch zahlreiche Orchesterwerke.In Wien Donaustadt wurde 2009 die Zieritzgasse nach ihr benannt. „Cascade“ ist ein 1975 enstandenes kurzes Stück für Trompete Solo.

„Cascade“     Bettina Gnam

 

Bärbel Zindler

Kunststudium in Bremen/Zürich und elektroakustische Komposition an der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste bei Germán Toro-Pérez. Seit dem Wintersemester 2013 postgradualer Lehrgang an der mdw bei Karlheinz Essl.

„Quartett für vier Trompeten“ (Uraufführung)                

Roman Anzengruber, Stefan Fleißner, Luis Abicht, Martin Mühringer