Marta Klimasara

Es waren die überragenden musikalischen Qualitäten, die im Herbst 2001 die Jury des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München bewog, Marta Klimasara den 1. Preis im Fach Schlagzeug zuzuerkennen. Dass Marta Klimasara klassische Schlagzeugerin werden würde, war nicht von Anfang an klar: Zunächst in ihrer Heimatstadt Sosnowiec am Klavier ausgebildet, begann sie im Alter von zwölf Jahren mit dem Schlagzeugspielen und erhielt bereits vier Jahre später - inzwischen Studentin bei Krzystof Jaguszewski in Kattowitz - mehrere nationale Preise und debütierte bald darauf solistisch mit der Schlesischen Philharmonie in Kattowitz. Um ihr Studium bei Professor Klaus Treßelt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fortzuführen, kam sie 1994 nach Deutschland und lebt seitdem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Heute ist Marta Klimasara eine hochgeschätzte internationale Schlagzeugsolistin; Grundlage des internationalen Rufes sind neben Tourneen nach Frankreich, Schweden, Japan und Südafrika insbesondere ihre großen Erfolge bei internationalen Wettbewerben. Bevor sie bei dem sehr renommierten Münchner ARD-Wettbewerb als Siegerin hervor ging, erhielt sie bereits 1999 den 1. Preis beim »2nd World Marimba Competition« in Japan sowie den 2. Preis beim »3rd Krzystof Penderecki International Competition of Contemporary Music« in Krakau. Marta Klimasara war Stipendiatin der Yamaha Music Foundation of Europe sowie der Kunststiftung Baden-Württemberg und wurde im Oktober 2001 für ihre einzigartige musikalische und künstlerische Persönlichkeit von der Europäischen Kulturstiftung in Straßburg ausgezeichnet.

Im Sommer 2004 schließlich wurde sie auf eine Professur für Schlagzeug an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart berufen. Marta Klimasara konzertiert mit Orchestern wie dem RSO Stuttgart, dem Münchener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Nationalphilharmonie Warschau, dem Polish Radio Symphony Orchestra Warschau und Kattowitz, den Hofer Symphonikern und dem RSO Saarbrücken und ist Gast auf zahlreichen internationalen Festivals wie z. B. in Wien, Paris, Warschau und St. Petersburg. Sie ist Endorser bei Malletech und vertritt die Firma mit der neuen Stiletto Marimba sowie ihren eigenen Artist Series Schlägeln. Im Frühjahr 2002 erschien Marta Klimasaras Solo-Debüt-CD »I Ching« beim label triptychon.

 

KOMPONISTiNNEN

Tzveta Dimitrova

Geb. in Stara Zagora, Bulgarien. Sie absolvierte ein Musiktheoriestudium an der Staatlichen Musikakademie “Pancho Vladigerov" Sofia/Bulgarien; Diplom mit Auszeichnung (1987-1994) und begann parallel dazu 1992 ein Kompositionsstudium bei Alexander Tekeliev ebendort, das sie mit der Diplomarbeit „Konzert für Klavier und Orchester“ 1997 abschoss. Seit 1998 Kompositionsstudium bei Erich Urbanner an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Seit 1999 war Frau Dimitrova freiberufliche und ist derzeit offizielle Musikkorrespondentin des National Radio Sofia, seit 2008 ist sie als selbstständige Pianistin und Komponistin tätig. Sie machte die Klavierbegleitung beim Vokal Ensemlbe Mödling (2010) und war in den Jahren 2001-2004 Pianistin beim Kompositionsmeisterkurs der Internationalen Sommerakademie „Prag–Wien– Budapest“ am Semmering. Von 1994 bis 1998 arbeitete sie als Korrepetitorin an der Gesangabteilung der Staatlichen Musikakademie in Sofia und im Jahr 1992 begann sie ihre Redaktionsarbeit als Musikredakteurin des Bulgarischen Privatradiosenders „99“. Preise/Stipendien: Förderungspreis der Stadt Wien für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Musik (2008); Stipendiatin der Stiftung Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr/Schweiz (2007/08), der Czibulka-Stiftung an der Musikuniversität für Musik und darstellende Kunst Wien (2005), der TOKYO FOUNDATION/Japan (2004, 2005); THEODOR-KÖRNER-FONDS-Förderungspreis für Komposition „Chameleon`s Play“ für Klavier und Schlagwerk (2003); Aufführungspreis der SKE/AUSTRO MECHANA für die Choreographie des eigenen Werkes „Metamorphose“ für Klavier und Kammerorchester (2002), Spezialpreis für Komposition des Wettbewerbes “Musik und Erde” (international), sowie Spezialpreis des Bulgarischen Komponistenverbandes (UBC) (wann??). Zuletzt: Kompositionsauftrag der INÖK (Interessensgemeinschaft Niederösterreichische KomponistInnen) für die Tage der neuen Musik, 2014. Mitarbeit bei der ORF-CD  „The next Generation“

 

Bärbel Zindler

Studium bildende Kunst in Bremen und Zürich. 2013 schloss sie ihr Studium der elektroakustischen Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste bei Germán Toro-Pérez mit dem Master ab. Seit Oktober 2013 postgraduales Kompositionsstudium bei Karlheinz Essl an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

 

Ametova Tatyana

1987- geboren in Navoi, UdSSR.
1991 -1992 - Kinderchor, Vorbereitungslehrgang in Musikschule.
1993 - 2001 - Studium in Musikschule, Klavier.
1994 -2004 - Gymnasium in Taschkent , spezielle Mathe-Klasse.
2004 - 2008 - Studium in National Universität von Usbekistan, Makrowirtschaft.
Bakkalaureat.
2006-2012 - Jobserfahrung in Medienproduktion und Management, sowie in
Kunstgalerie, Management ( Moskau).
2010-2011 - Auskunft in Deutschland, Frankfurt am Main.
2011-2012 - Auskunft in Russland, Moskau.
2012-2013 - Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und Darstellende
Kunst, Komposition.
2013- b.h. - ordentliche Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst,
Komposition.
Komponieren ist vordergründig nicht nur ein Beruf, sondern eine Neigung und persönliches Potential, das als solches nicht erlernt werden kann und die musikalischen Fähigkeiten zwingend erfordert, wie auch der Beruf des Arztes, des Lehrers, des Schriftstellers usw.. Die Laufbahn eines Komponisten anzustreben, geht weit über die
Verbindung eines reinen Musikliebhabers hinaus. Komponisten tragen ein nicht unerhebliches Risiko, künftig unbeschäftigt zu sein. Ob meines Bewusstseins dieser Herausforderung, sehe ich durch meine tiefgreifende Verbindung zur Musik dennoch meinen Weg in der Kompositionslehre. Mit meinem starkem Glauben an das Potential
und an mich selbst und unter der Bedingung, dass das Schreiben an sich mein eigenes, vordergründiges Bedürfnis ist, kann ich diesen Weg beschreiten. Durch diese Gewissheit und inneren Ruhe kann ich meine gänzlich Kräfte nutzen. Ich habe den stetigen Wunsch, mit meinem Lebensdurst, Gefühlen und Emotionen Musik zu kreieren, Gedanken mit Hilfe der Laute zu äußern, ebenso wie ich, spreche um Gedanken zu artikulieren.

 

Iva Kovač

Geb. 1993 in Zagreb, studiert seit 2011 Flöte Konzertfach bei Hansgeorg Schmeiser an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist als Flötistin Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe – welcher genau??? Seit 2013 studiert sie Komposition bei wem? an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

 

Olja Janjuš

Geb. 1992 in Banja Luka, Bosnien und Herzegowina. Erste musikalische Erfahrungen in der Grundschule, wo sie auch private Klavierstunden erhalten hat. Mit 14 Jahren wechselte sie zur Gitarre und erhielt zwei Jahre lang privaten Unterricht. Nach der Grundschule entschloss ich mich auf einem Musikgymnasium mit Gitarre weiter zu machen. In dieser Gymnasialzeit beschäftigte sie sich neben dem Gitarrenspiel auch mit Musiktheorie und Gesang. Diese Unterrichtserfahrung weckte ihr Interesse für ein Studium der Musiktheorie. Nach der Matura wurde sie an der Universität der Künste Banja Luka für die Studienrichtungen Musiktheorie und Musikpädagogik aufgenommen und blieb dort zwei Jahre lang. Weil sie sich intensiver mit der zeitgenössischen Musik beschäftigen wollte, kam sie nach Wien an die mdw. Im Alter von 21 Jahren begann sie das Studium der Komposition und Elektroaktustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Es war das erste Mal in ihrem Leben, dass sie sich mit Komposition auseinander setzte.