MMag.a Sabine Günther

 

Im Studienjahr 2017/18 burlaubt


Geb. 1962; Studium Instrumentalpädagogik im Hauptfach Klavier an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (2. Diplomprüfung 1995 mit Auszeichnung), Abschluss der Universitätslehrgänge "Atem, Stimme und Bewegung für Instrumentalisten" sowie "Elementare Musikerziehung" ebenfalls in Wien. Jusstudium an der Universität Innsbruck

Langjährige Auseinandersetzung  mit  Atemgymnastik nach der Lehrweise Medau/Coburg („Organgymnastik“) sowie der "Arbeit am Erfahrbaren Atem" von Ilse Middendorf.

Prägende Einflüsse durch das "Embodied Voice-Work" ("Voice through the Body to the Self") der Jazzsängerin und Musiktherapeutin Lisa Sokolov, New York.

Ausbildung in CHRIS®-Technik am Institut Galea in Wien (Energiearbeit nach Christine Schenk).

 

Vielfältige Weiterbildungen in musikalischer Gruppenimprovisation, Kontakte zu anderen Richtungen von Musik, Tanz und Körperarbeit.

1993-97 Aufbau des Tiroler Musikschulwerks in rechtlicher und fachlicher Hinsicht

Seit 1997 Unterrichtstätigkeit in den Fächern Klavier, Improvisation und Elementares Musizieren  (Musik- und Singschule  Wien).

Seit 2002 Lehrauftrag an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien am Institut 13 in der „Abteilung Musikphysiologie“ (LV „Atem- und Körperarbeit“ sowie „Atem-Stimme –Bewegung“). 2005-2010 zusätzlich Lehrauftrag am Institut für Musikpädagogik als Mentorin im Rahmen der LV „Lehrpraxis des Unterrichts an Musikschulen (Klavier)“. 2008-2009 Dozentin im Projekt „Musik & Muskeln" des Instituts Franz Schubert.

Referentin verschiedener Fortbildungskurse für das NÖ. Musikschulmanagement, das OÖ. Musikschulwerk und Wiener Musikschulen;

 

Persönliche Schwerpunkte und Unterrichtsziele:

 

Im Mittelpunkt  stehen Körperübungen und Bewegungserfahrungen, die unter anderem dem Lösen, Dehnen, Kräftigen bzw. dem Zentrieren und Koordinieren dienen, sowie die Arbeit am Instrument.

 

Dabei kommt dem Atem zentrale Bedeutung zu: einfach zugelassen, durch die eigene Stimme angeregt oder als vitale Kraft bewusst eingesetzt.

 

Durch die Wechselwirkungen zwischen einem verbesserten Körpereinsatz und dem Atemgeschehen können Kraftfelder spürbar gemacht werden und ineinander zu greifen beginnen - unsere ureigene physische und gestalterische Präsenz  wird aufgebaut.

 

Diese  Gesamtdisposition ermöglicht es, sich am Instrument ideal einzubringen, auszudrücken- und wohl zu fühlen. Sie ist ebenso Grundlage für die Atemtechnik der Bläser wie für eine ökonomische Spieltechnik aller Instrumentalisten und sollte auch im Unterricht an Schüler vermittelt werden.

 

Die Art, wie wir dabei an uns herangehen und wie wir etwas Neues lernen und integrieren (das Spielerische, Bildhafte, Fühlende....) erweckt unsere Bewegungsfreude, energetische Präsenz, Ausdrucks- und Gestaltungslust.

 

 

Kontakt:

 

Tel. 0676 94 188 34

Email: guenther @mdw.ac.at

 

Unterrichtstag: Freitag (vormittag)
Ungargasse 14, Zi  130