Wissenschaft und Forschung im Bereich Musikphysiologie und Musikpsychologie


Die wissenschaftliche Beschäftigung im Fachbereich der Musikphysiologie zielt zum einen auf die Prävention, zum anderen auf  die Erforschung und Erweiterung des Grundlagenwissens. Diese Kenntnisse über den eigenen Körper und der mentalen Muster als Teil der Interaktion mit dem Musikinstrument sind unabdingbar für ein Berufsbild, bei dem eine lebenslange Beanspruchung des Körpers und Psyche bis ins Höchste notwendig sind.

Die Forschung im Bereich der Musikphysiologie ist eine Disziplin mit wachsenden Möglichkeiten. Anwachsende wissenschaftliche Kenntnisse über akute physiologische Dysfunktionen und Langzeitschädigungen bestätigen den zunehmenden Stellenwert, den das Wissen über Körper und Psyche haben muss. Unsere Abteilung trägt der wachsenden Bedeutung musikphysiologischer Kenntnisse Rechnung, und bietet Sudierenden aller Studienrichtungen die Gelegenheit, durch wissenschaftliche Seminare sowie durch die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten in dem Bereich zu forschen.

Die Wissenschaft der Musikphysiologie befasst sich mit der Erforschung der physiologischen Grundlagen des Musizierens und der Prophylaxe von typischen Musikerkrankheiten. Forschungsbereiche in diesem Umfeld sind:
 

  • Sensomotorik (Zusammenspiel von sensorischen und motorischen Leistungen)

  • Ergonomie (Schaffung geeigneter Ausführungsbedingungen)

  • Erfassung von Belastungsfaktoren

  • Musikermedizin (typische Beschwerdebilder von Musikern, sogenannter Musikerkrankheiten, und Suche nach mabertiven Therapieansätzen

  • Angst, Angstverarbeitung

  • Physiologische Optimierung von Musikinstrumenten

  • physiologische Akustik (Einfluss des Musikers auf die Klangerzeugung)

  • Psychosomatische Einflussfaktoren

Wissenschaftliche Arbeiten (Bakkalaureatsarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen) werden in den meisten Fällen von Dr. med. Riebl gemeinsam mit ao.Univ.-Prof. Dr. Bertsch gemeinsam betreut.

 

Lehrveranstaltungen

 

 

Motion-Emotion-Lab