Die
Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin
(Musikermedizin,
Musikphysiologie, Musikpsychologie)
Die ÖGfMM wurde 2009 von Ao.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Matthias Bertsch, OA Dr. med. Bernhard Riebl (Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien) und Dr. med. Michael Peschka
(Medizinische Universität Wien), alle langjährige Mitglieder der deutschen
Gesellschaft für Musikermedizin und Musikphysiologie (DGfMM), gegründet. Die
Jahrestagung im März 2010 soll erstmals Gelegenheit bieten diese neue Plattform
in Österreich kennenzulernen und ladet das Fachpublikum zur zukünftigen
Mitwirkung in der Gesellschaft ein.
Zentrales
Anliegen soll der Aufbau eines „Helpfinders“ sein, der im Falle von Fragen und
Problemen ein Wegweiser zu allen Fachrichtungen sein soll, in denen mit bzw.
für Musikerinnen und Musiker gearbeitet wird.
Die Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin
(Musikermedizin, Musikphysiologie, Musikpsychologie) (ÖGfMM) bezweckt die
Förderung der Wissenschaft, Forschung, Lehre und Vernetzung im Kontext der
interdisziplinären Interessensgebiete der Fachbereiche: Musik, Medizin,
Physiologie und Psychologie unter besonderer Berücksichtigung der Hilfestellung
für physische und psychische Erkrankungen von Musikern. Dies schließt die
Verbesserung präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen mit
ein.
Betont wird hierbei die interdisziplinäre
Zusammenarbeit derer, die an der Ausbildung und Berufsbegleitung von Musikern
beteiligt sind, wie Instrumental- und Gesangspädagogen, Arbeitswissenschafter,
Naturwissenschafter, Instrumenten-hersteller, Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten
und verwandte Bereiche des gehobenen medizinisch-technischen Fachdienstes,
Sport- und Musikwissenschafter, Musikpsychologen, Alexander-Lehrer,
Feldenkrais-Pädagogen, Musiktherapeuten, Ergotherapeuten und Vermittler
anderer ähnlicher Therapieformen.
Die Zusammenarbeit mit den musikalischen
Aufführungsstätten, Berufsorchestern und musikalischen
Ausbildungsinstitutionen (Musikschulen, Konservatorien, Musikuniversitäten
etc.) soll etabliert und vertieft werden. Andere darstellende Künstler und
ihre Institutionen sollen hierbei ebenfalls Berücksichtigung finden.
Präsidium
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Matthias Bertsch (Präsident)
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. Berit Schneider-Stickler (Stv. Präsidentin)
Dr. med. Michael Peschka (Generalsekretär)
Ao.Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky (Schatzmeister, Arbeitsgruppenleiter
Musikwirkung)
OA Dr. med. Bernhard Riebl (Arbeitsgruppenleiter Musikermedizin)
Dr. Karl Böhm (Arbeitsgruppenleiter Prävention von Musikererkrankungen)
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. Bernhard Voller (Arbeitsgruppenleiter Forschung)
Mieke Stoel (Arbeitsgruppenleiterin Lehre und Ausbildung)
Mag. Thomas Biegl (Arbeitsgruppenleiter Musikpsychologie)
Arbeitsgruppen der ÖGfMM
Musikermedizin
Koordination und Initiierung sämtlicher
Aktivitäten, die der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen bei Musikern dienen (u.a.
multiprofessionelles interdisziplinäres Netzwerk aller Fachdisziplinen).
Musikpsychologie
Koordination und Inputgestaltung zu allen Aspekte
des musikalischen Erlebens und Verhaltens sowie der musikalischen Entwicklung.
Musikwirkung
Transfer des Wissens um den Musiker und um die
Musikwirkung in den Alltag und in die Gesellschaft; herstellen von Verbindungen
zu Berufsgruppen, die mit Musikverwendung und der therapeutischen Wirkung von
Musik in den verschiedenen Lebensbereichen zu tun haben.
Wissenschaft und Forschung
Schaffung einer wissenschaftlich orientierten
Ebene zur Koordination und Planung interdisziplinärer wissenschaftlicher
Studien; Planung und Vermittlung von Doktor-, Bachelor,- und Diplomarbeitsthemen, Drittmittel-
und Fördergelder-Akquisition.
Prävention von Musikererkrankungen
Schutz aktiver Musiker vor berufsbedingten
Erkrankungen durch präventive Maßnahmen. Umsetzung arbeitsmedizinischer
Anforderungen in den Musikeralltag, Koordination und Vermittlung präventiver
Konzepte.
Lehre und Ausbildung
Optimierung der Ausbildung junger Musiker im
Hinblick auf Prävention von Berufserkrankungen. Einflussnahme auf Curricula
öffentlicher und privater Ausbildungseinrichtungen für Musiker.
Qualitätssicherung der umfassenden Ausbildung junger Musiker
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