Technik - Hardware
Rme Hammerfall DSP Serie: Multiface I/O Box und Totalmix Softwaremixer
- Dieses Interface ist sicher vielen bekannt und man hört auch relativ wenig negative Aussagen zur Funktion und Einsetzbarkeit, einerseits im Homerecording-Bereich mit einer PCI-Interfacekarte und andererseits als mobile DAW mit PCMCIA-Karte. Sicherlich positiv zu bewerten ist, die Tatsache, dass RME zu diesem Produkt regelmäßig Treiber-Updates liefert, die sowohl Bugs beheben, als auch echte Erweiterbarkeit in der Funktion anbieten. Bemerkenswert das letze Update: es ist sowohl die Firmware, als auch der Treiber upzudaten - Hardware-Revision 14/52 (PC und Mac). http://www.rme-audio.de/download/treiber.htm
man benötigt den Treiber und ein Flash-Update-Tool für die Firmware. Das Datei-Handling beim Update ist etwas umständlich, besonders beim Mac, da bei dieser Version verschiedene ASIO.2-Treiber für Single- und Double-Speed-Betrieb arbeiten. Das Procedere ist in eine ziemlich unleserliche LiesMich.txt-Datei verpackt. Wir zeigen den Text daher hier.- (LIESMICH für Mac OS)
Windows-User haben es etwas einfacher, LIESMICH.txt ist aber trotzdem kein Fehler.-(LIESMICH für Win XP)
Die Neuerungen:
Mit diesem Update wurde der Softwaremixer "Totalmix" merklich erweitert. Die Mixeroberfläche unterstützt nun Mackie-basierte MIDI-Controller wie MACKIE CONTROL, Behringer BCF2000 u.a. Der Mixer kann via MIDI ferngesteuert werden. Der Totalmix-Setup-Dialog wurde um die entsprechenden Parameter erweitert.
Eine weitere Funktion läßt nun "Talkback" und "Listenback" zur Kommunikation zwischen Aufnahmeraum und Regieraum zu. Die Kanäle sind frei wählbar und für Talkback kann der Main-Monitor-Ausgang und für Listenback die Monitor-Phones definiert (in dB) abgeschwächt werden.- Die Kanalnamen sind editierbarund können mit aussagekräftigen Namen belegt werden(rechts-Click auf das Namensfeld).
- Totalmix erlaubt das Loopback seiner Hardwareausgänge zur Aufnahmesoftware. Ctrl.+Click auf das entsprechende Namensfeld in der dritten Reihe (das Feld wird rot eingefärbt). War der Kanal bereits in einer Gruppe aktiv, ändert sich die Farbe von gelb zu orange. Der Hardware-Eingang steht dann zwar für die Aufnahmesoftware nicht mehr zur Verfügung, kann aber auf einen anderen Hardwareausgang geroutet werden.
Ausserdem wird die Gefahr einer Rückkopplung, bei Loopback-Verfahren prinzipiell unvermeidlich,
reduziert, da die Rückkopplung keinesfalls im Mischer auftreten kann, sondern nur wenn
die Audiosoftware in den Monitoring-Modus geschaltet wird. Das Blockschaltbild zeigt, wie das
Eingangssignal der Software über Playback ausgegeben und von dort über den Hardware Output
zurück zum Softwareeingang gelangt. Die Software darf also auf den Subgruppenaufnahmekanälen
nur dann ein Softwaremonitoring durchführen, wenn dieses in der Software und in
TotalMix auf einen anderen Kanal als den aktiven Subgruppenaufnahmekanal geroutet wurde.
Ausführlichere Angaben im *pdf: Totalmix_ger.pdf.