Univ.-Prof. Reinhard Karger
Univ.-Prof. Dietmar Schermann
Univ.-Prof. Ulrich Vette
Innerhalb des komplexen Entstehungsprozesses musikalischer Werke repräsentiert das Institut für Komposition und Elektroakustik die "Eckpunkte" der Produktionskette von Musik: mit dem Kompositionsstudium das Erfinden von Musik selbst in ihrer unmittelbaren Entstehungsphase, mit dem Tonmeisterstudium die abschließende Gestaltung musikalischer Ergebnisse auf Tonträgern. Über diese beiden Pole spannt sich ein breites Feld an Aktivitäten mit einem hohen grenzüberschreitenden Potenzial, das durch einen bestimmenden Leitgedanken zusammengehalten wird: den Anspruch, zwischen Aktion und Reflexion zu vermitteln. Der interdisziplinäre Charakter der Studien ist für das Profil des Instituts ebenso maßgeblich wie die Verbindung von theoretischer Auseinandersetzung mit der Praxis des Musizierens. Das Streben nach einer Synthese von intellektueller Annäherung mit der Gestaltung sinnlicher Wirkungen ist für alle Bereiche des Instituts programmatisch und findet im Rahmen des Musiktheoriestudiums einen unmittelbaren Ausdruck.
Der Umgang mit unterschiedlichen Instrumentarien spiegelt sich in der organisatorischen Aufgliederung des Instituts auf zwei Standorte wider: Der Kernbereich von Komposition und Musiktheorie widmet sich vorwiegend dem Einsatz von akustischen Instrumenten und ist am Anton-von-Webern-Platz 1 beheimatet; die Auseinandersetzung mit elektroakustischen Medien, sowohl im Rahmen von Kompositionsstudien als auch im Rahmen der Tonmeisterausbildung, findet am Standort Rienößlgasse 12 statt.
Das Institut für Komposition und Elektroakustik ist geografisch zur Zeit auf folgende zwei Standorte verteilt:
Anton-von-Webern-Platz 1
Rienößlgasse 12
